Sa 26. Sept. 2026
Arosa - Lenzerheide - Lenzerhorn
Tourenleiterin: Bea Schlumpf Teilnehmerinnen: Maria Kiser, Marianne Barth
Bei herrlichem Herbstwetter startete die Tour in Innerarosa bei der Hörnlibahn. Auf der Route 54 wanderten wir am Schwelli- und Älplisee vorbei Richtung Gredigs Fürgli, einem Bikerparadis. Für die Wanderer braucht es ‘scho chli Mut’, durch die Gallerie zu laufen und nie zu wissen, wann ein Mountainbiker in horrendem Tempo entgegen kommen wird. Wir hattens geschafft und standen auf dem Parpaner Rothorn. Es präsentierte sich ein herrliches Rundumpanorama und auf das Ziel vom Folgetag, das Lenzerhorn, war gut sichtbar (wie schwierig wird es wohl sein???). Jemand fuhr mit der Bahn, zwei stiegen zu Fuss ab in die Lenzerheide (der Abkürzung nach) und man traff sich vor dem Hotel beim Apéro. Kurz Duschen, ein Restaurant für den Znacht suchen, eine Runde spielen und den kommenden Tag besprechen – und bereits hiess es ‘gute Nacht’.
Um 06.30 Uhr frühstückten wir im nahegelegenen Café und dann begann der Aufstieg. Von 1480m aus stiegen wir sehr direkt und sehr steil auf zur Alp Sanaspans. Von dort aus folgten wir dem alpinen Weg, zuerst leicht steigend, bevor es dann auf 2250m steil im Zickzack der Flanke nach hinauf ging. Manchmal kraxeln, machmal gemütlich gehen, dann wieder mit Händen und Füssen dem Gipfel entgegen – nach knapp 4.5 Stunden standen wir auf dem Lenzerhorn. Einfach herrlich waren das Panorama, das tolle Wetter und nicht zuletzt der Stolz, den Aufstieg geschafft zu haben. Beim Absteigen war nochmals Konzentration gefragt. Wir wählten auf ca. 2600m eine andere Route als beim Aufstieg und konnten so eine lange Kies- und Geröllhalde absteigen, resp. skifahrend schnell viel Höhe verlieren. Zurück auf der Alp Sanaspans stand noch der steile Abstieg von 600m über den Wasserfall in die Lenzerheide bevor. Acht Stunden nach dem Start standen wir wieder auf der Hauptstrasse, müde, stolz und um eine schöne Tour’reicher’. Danke, dass ihr dabei wart!
Sa 19. Sept. 2026
Bergtour mit Übernachtung auf der Sittlisalp
Wunderschöne Herbstwanderung im Urnerland
Nachdem wir mit der Luftseilbahn die Sittlisalp (Brunnital/Unterschächen) erreicht haben, geht es zügig zum Sittliser Boden, wo wir von unseren Clubmitgliedern Vreni und Hans mit Kaffee und frischem Zopf erwartet werden. Wenig später schultern wir den Rucksack. Abwechslungsreich ist der erste Wegabschnitt, bis wir die Alp Butzli erreichen. Schon bald ist unser Ziel - der Hoch Fulen - sichtbar. Bei den Seelein "Uf den Stöcken" gönnen wir uns eine ausgiebige Pause. Von Osten her besteigen wir nun den Gipfel. Die Aussicht reicht weit hinunter ins Reusstal und über den Viewaldstättersee. Beim Abstieg über die Stichplatten ändert die Geologie augenfällig. Durch das Griesstal wandern wir zurück zum Hüttli von Vreni und Hans und geniessen gerade noch die letzten Sonnenstrahlen im Liegestuhl.
Abends beobachten wir mit dem Fernrohr mehrere Hirschkühe und erfreuen uns am Abendrot. Das von Vreni zubereitete Nachtessen war so fantastisch, dass dies schon fast einen eigenen Bericht wert wäre! Am Sonntag steht um 7 Uhr wieder ein wunderbares Frühstück auf dem Tisch. Vielen herzlichen Dank an Vreni und Hans für die Gastfreundschaft.
Ein weiterer Herbsttag mit Prachtswetter wartet auf uns...
Wir steigen ins Brunnital ab und auf der anderen Seite hoch zur Alp Oberlammerbach. Ab hier geht Vreni wieder zurück zur Sittlisalp, während wir den Weg zum Wäspen fortsetzen. Auf dem ganzen Aufstieg sind wir keinem weiteren Wanderer begegnet. Unglaublich... Auch dieser Gipfel bietet ein unglaubliches Panorama. So machen wir eine ausgiebige Gipfelrast mit schönem Tiefblick und beobachten noch Bussarde.
Nun steht uns ein langer Abstieg bevor. Via "Wannelen Butzli" - "Wannelen" - "Trogen" erreichen wir nach gut 6 Stunden wieder die Talstation der Sittlisalpbahn, wo wir am Vortag gestartet sind.
So 13. Sept. 2026
Klettersteig Tälli
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Martina Gander, Maria Kiser, Chrigu Respond, Sandra & Valentina von Holzen
Um 08:00 Uhr trafen wir uns bei der Ei in Sarnen. Gemeinsam fuhren wir bei wunderbarem Wetter ins Gadmertal zur Talstation der Tällibahn. Mit der Bahn ging es zügig hinauf zum Berggasthaus Tälli – die ersten Höhenmeter waren damit schon einmal ohne Schweissperlen geschafft.
Den Zustieg zum Klettersteig, bei welchem es stellenweise schon steil zur Sache ging, meisterten wir in rund 50 Minuten. Anschliessend ging es hinein in die eindrückliche Gadmerflüö. Der abwechslungsreiche Klettersteig führte uns über verschiedene Stufen, Felsbänder und einige Leitern immer weiter nach oben. Für Abwechslung war also gesorgt – und für genügend Luft unter den Füssen ebenfalls. Dabei bot sich uns eine imposante Bergkulisse mit Blick auf die Wetterhorngruppe, das Finsteraarhorn, das Susten- und das Triftgebiet.
Nach rund zweieinhalb Stunden erreichten wir den Ausstieg des Klettersteigs. Hier gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause und genossen die Aussicht in Richtung Melchsee-Frutt und Engstlenalp. Die Arme durften sich erholen, dafür waren nun wieder die Beine an der Reihe.
Anschliessend machten wir uns an den Abstieg durch das Hiendertelti. Zunächst führte uns die Route durch stellenweise steiles T4-Gelände, später auf T3-Wegen weiter in Richtung Sätteli. Kurz vor dem Sätteli wartete nochmals ein kurzer, aber durchaus fieser Gegenaufstieg auf uns – genau das, was man sich zu diesem Zeitpunkt natürlich sehnlichst wünscht. Danach folgte der steile Abstieg über die Hubelwang zurück zum Berggasthaus Tälli.
Dort angekommen, hatten wir uns eine ausgiebige Stärkung mehr als verdient. Bei Käseschnitten und anderen Spezialitäten wurden die verbrauchten Kalorien gewissenhaft wieder aufgefüllt. Schliesslich soll eine Tour ja nicht mit einem unnötigen Kaloriendefizit enden.
Zum Abschluss brachte uns die Tällibahn bequem wieder hinunter ins Tal. Von dort ging es mit den Autos zurück in die Heimat – müde Beine, zufriedene Gesichter und einen gelungenen Tourentag im Gepäck.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den tollen Tag – es hat grossen Spass gemacht, mit euch unterwegs zu sein!
Ueli
So 6. Sept. 2026
Wissberg - Rotbandleiter - Rugghubel
Wissberg – Rotbandleiter – Rugghubel
Sonntag, 6. September 2026
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Monika Amrein, Andrea Huwyler, Maria Kiser, Anja Niederberger, Jeannette Rennhard, Chrigu Respond, Margrit Scheuber
Um 07:45 Uhr trafen wir uns bei der Talstation der Fürenalpbahn. Mit der ersten Bergfahrt ging es bequem hinauf auf die Fürenalp, wo unsere eigentliche Tour begann.
Von der Bergstation stiegen wir in Richtung Wissberg auf. Der T4-Aufstieg führte uns über Wegspuren und abwechslungsreiches Gelände, wobei auch die eine oder andere Kraxelstelle zu meistern war. Um 09:45 Uhr erreichten wir den Gipfel und genossen bei einer kurzen Rast die eindrückliche Aussicht auf die umliegende Bergwelt.
Anschliessend folgte ein kurzer, steiler Abstieg und die Traverse zur Rotbandleiter. Diese meisterten wir problemlos und setzten unsere Tour durch eine einsame und äusserst abwechslungsreiche Landschaft fort. Dem Stotzig Berg entlang führte uns die Route weiter zur faszinierenden Karstebene beim Gemsispiel, die wir durchquerten.
Danach folgte der Abstieg zum Griessboden. Stellenweise ging es recht steil hinunter, und der lose, rutschige Gerölluntergrund verlangte nochmals etwas Konzentration. Vom Griessboden stand uns schliesslich der letzte Gegenanstieg zur Rugghubelhütte bevor.
Um 14:00 Uhr erreichten wir die Hütte, wo wir uns eine wohlverdiente Stärkung gönnten. Anschliessend machten wir uns an den Abstieg nach Ristis. Nach den vielen einsamen Stunden in den Bergen begegneten uns nun wieder deutlich mehr Wanderer und Touristen.
Von Ristis brachte uns die Bahn hinunter nach Engelberg, wo wir um 16:30 Uhr eintrafen. Nach einer erlebnisreichen und vielseitigen Tour verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Heimweg.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den tollen Tag – es hat grossen Spass gemacht, mit euch unterwegs zu sein!
Ueli
So 6. Sept. 2026
Sentiero Alpino Bregaglia
Route: Bondo – Sciorahütte – Caciabella Sud, Albignahütte – Passo Casnil Sud, Maloja
Teilnehmerinnen: Bea Odermatt, Ruth Gasser, Priska Cathomas, Irene Dreher, Erika Manser
Leitung: Bea Schlumpf
Bei schönstem Wetter startete die Tour im Bergell in Bondo (822m) mit einem Café in der Ortsmitte. Um die Mittagszeit begann der Aufstieg – knackig und steil! Ein grosser Teil der Strecke verläuft im Wald, was sehr angenehm war. Eindrücklich war, es zu sehen, was der Bergsturz des Pizzo Cengolo im Jahr 2017 angerichtet hatte, wo neu gebaut werden musste, durch was für Engpässe sich die tosenden Massen durchzwängt hatten und wie der neue Hüttenweg angelegt wurde. Über vier Hängebrücken führt der Weg zur Sciorahütte (2120m) hinauf und auf jeder Brücke ist der Blick frei zum Cengalo. Das letzte Wegstück zur Hütte verläuft oberhalb der Waldgrenze und war anstrengend (hitze- und krampfbedingt).
Der zweite Tag startete wieder bei schönstem Wetter, zum Glück aber im Schatten der Berge. Ca. 500 Höhenmeter führt ein gut markierter Alpinweg hinauf zum Punkt, wo die mit Ketten und Stahltritten gesicherte Passage beginnt zum Übergang ‘Caciabela Sud’ (2895m) hinauf. Vorsicht und Konzentration waren nötig. Die Passagen sind sehr gut gesichert und so durften alle stolz sein, den Aufstieg problemlos geschafft zu haben. Beim Übergang empfing uns die Sonne und es wurde der Blick frei zum Albignastausee und zur Albignahütte (2334m), unserem Tagesziel. Beim Abstieg war nochmals Konzentration nötig über die erste Steilstufe und dann über die Blockfelder, bevor der Weg ‘gut gängig’ wurde und zur Staumauer führte. Dort befindet sich auf der Seeseite der Mauer die erste hochalpine Grossphotovoltaikanlage an einer Schweizer Staumauer. Der letzte Abschnitt hinauf zur Albignahütte war gemütlich, ebenso wie der Aufenthalt dort. Diskussionspunkt am Abend war der vierte Wandertag, respektive dessen Wetterprognosen. Gemeinsam wurde entschieden, den vierten Tag wegzulassen und statt in die Fornohütte talauswärts zu laufen nach Maloja und dort die Tour zu beenden
Erneut bei schönstem Wetter starteten wir auf dem Alpinweg in Richtung Pass Casnil Sud. Ab und zu kraxeln, manchmal über Blockfelder balancieren – der Weg war abwechslungsreich und bot einen schönen Blick retour zur Hütte, zum Stausee und südlich zum Cantungletscher. Auf dem Pass (2940m) zogen Wind und im Hintergrund dunkle Wolken auf, weshalb die Pause nur kurz war. Der Abstieg war kräftezehrend, denn Schutthalden, Blocksteine, ab und zu Ketten und steiles Gelände erforderten vorsichtiges Gehen und volle Konzentration. Die Erleichterung war gross, als wir auf ca. 2200m die Brücke über den ‘Orlegna’erreichten. Statt 350m in die Fornohütte auf zusteigen hiess es nun, noch zweieinhalb Stunden talauswärts zu laufen, vorbei am ‘Lägh da Cavloc’ nach Maloja. Müde und zufrieden liessen wir die drei Tage bei ‘einer Stärkung’ revuepassieren, bevor es heimwärts ging. Danke euch allen, es war sehr schön!
So 30. Aug. 2026
Gross Diamantstock via Ostflanke und SW-Grat
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Samira Berchtold, Stefan von Glutz, Marlis Halter, Maria Kiser, Chantal Roggenmoser, Pietro Parodi, Margrit Scheuber, Katharina Traber
Sonntag, 30. August
Wir treffen uns um 12.00 Uhr in Sarnen. Danach teilen wir uns auf zwei Autos auf und fahren Richtung Grimsel zum Parkplatz Räterichsboden. Von da steigen wir gemütlich zur Bächlitalhütte auf. In der Hütte machen wir es uns bei einem Apéro gemütlich. Für die einen gibt es nochmals eine kurze Seilkundeeinheit, sodass am nächsten Tag auch technisch nichts mehr im Weg stehen sollte.
Montag, 31. August
In aller Frühe werden wir vom Wecker geweckt und machen uns bereit. Beim Frühstück fängt es wieder an zu regnen, also entschliessen wir uns, noch etwas zu warten. Um ca. 5.30 Uhr gehen wir los, noch immer von leichtem Regen begleitet. Bei Regen und nebligem Ausblick Richtung Gipfel ist noch nicht klar, ob wir wirklich weitergehen werden. So entscheiden wir immer wieder aufs Neue – und plötzlich weicht der Nebel und die Aussicht auf den Gipfel motiviert uns zum Weitergehen.
So kommen wir an die Stelle, an der wir unsere Klettergurte und Helme anziehen können. Wir bilden drei Seilschaften. Die Älteren gehen voraus und die Jüngeren kommen hinterher. Ganz nach dem Motto «Rolling Stones» suchen wir uns zwischen losem Gestein den Weg zur «Rampe», besteigen diese steile Stufe und stehen plötzlich auf dem doch recht luftigen Grat. Fast sind wir auf dem Gipfel, doch dann fehlt uns vielleicht genau die halbe Stunde vom Morgen und wir entschieden uns umzukehren.
Wegen 150 Metern Luftlinie machen wir jetzt kein Fass auf und beschliessen kurzerhand, dass das «Vorgärtli vom Diamantstock» als Gipfel zählt. Der Abstieg hält dann ganz nach dem Motto «Spass», nebst der Abkletterei, noch einige Abseilstellen für uns bereit. Auch der untere Teil erfordert noch etwas Konzentration.
Nach der langen Tour kommen wir alle wieder gut in der Bächlitalhütte an. Wir können noch etwas trinken und essen und uns dabei über das Erlebte austauschen.
Danach geht es von der Hütte nochmals knapp 1,5 Stunden hinunter zum Parkplatz Räterichsboden, wo wir uns schliesslich voneinander verabschieden.
Ein riesiges Dankeschön an Ueli für die Organisation und Leitung der Tour, sowie Stefan und Pietro für die Führung der Seilschaften. Es war eine gelungene Tour mit super Leuten.
Chantal
Sa 29. Aug. 2026
Chli Furkahorn SW-Grat
Chli Furkahorn SW-Grat – 29. August 2026
Tourenleiter: Patrick Mathis & Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Böhlen Eva, Friedrich Till Hagen, Kiser Maria, Mitkov Ilija, Niederberger Anja, Parodi Pietro, Scheuber Margrit
Um 06.00 Uhr trafen wir uns in Stans und machten uns gemeinsam auf den Weg Richtung Furkapass. Beim Belvedere angekommen, wurden wir für das frühe Aufstehen mit einer wunderbaren Morgenstimmung belohnt. Bei bestem Wetter schnürten wir die Bergschuhe und machten uns auf den Weg Richtung Chli Furkahorn. Immer wieder schweifte der Blick hinunter zum Rhonegletscher. Ein eindrücklicher Anblick – gleichzeitig aber auch etwas nachdenklich stimmend, wenn man sieht, wie stark sich der Gletscher in den vergangenen Jahren zurückgezogen hat.
Nach dem Zustieg erreichten wir den Einstieg zum Südwestgrat. Über erste Blockstufen ging es hinauf, bevor wir den eigentlichen Grat erreichten. Es folgte eine wunderbare und abwechslungsreiche Genuss-Kletterei in kompaktem Granit mit griffigem Fels, luftigen Passagen und dazwischen immer wieder Zeit, die fantastische Aussicht auf die umliegende Bergwelt zu geniessen.
So arbeiteten wir uns Stück für Stück höher und erreichten nach rund fünf Stunden glücklich und zufrieden den Gipfel des Chli Furkahorns. Oben hiess es erst einmal: Rucksack ab, hinsetzen und geniessen! Bei prächtiger Aussicht gönnten wir uns eine ausgiebige Gipfelrast, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten. Dieser führte uns gemütlich über den Wanderweg zurück zum Belvedere.
Damit war der sportliche Teil geschafft – nun durfte auch der kulinarische nicht fehlen. Auf der Heimfahrt legten wir in Tiefenbach einen wohlverdienten Zwischenstopp ein. Bei Rösti und anderen Köstlichkeiten wurden die verbrauchten Kalorien wieder aufgefüllt.
Besten Dank an Pädi für die Organisation dieser tollen Tour und an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die gute Kameradschaft und den gelungenen gemeinsamen Tag am Berg.
Ueli
Sa 22. Aug. 2026
Hochtour Hangendgletscherhorn im Urbachtal
Hochtour Hangendgletscherhorn 22. bis 23. August
Tourenleiter: Beat Niederberger
Teilnehmer: Gino Puglisi, Markus Wallimann, Maria Kiser, Martin Niederberger, Stefan Riebli
Bei prächtigem Spätsommerwetter trafen wir uns am Samstag um 10.00 Uhr beim Parkplatz Ei in Sarnen. Von dort fuhren wir gemeinsam ins Urbachtal im Berner Oberland, wo wir den Hüttenweg hinauf zur Gaulihütte unter die Füsse nahmen. Der Weg führte durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung, vorbei am Mattenalp-Stausee, hinauf zur Hütte. Nach rund viereinhalb Stunden und 1440 Höhenmeter in den Beinen durften wir uns dort mit Getränken und Kuchen verköstigten.
Am Sonntag stand die Besteigung des Hangendgletscherhorns auf dem Programm. Von der Gaulihütte stiegen wir über den Chammligrat zum Gipfel auf. In einfacher, aber anregender Kletterei kamen wir unserem Ziel immer näher. Auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar: Die Querung über das einstige Schneefeld zur Normalroute war nicht mehr möglich. Deshalb entschieden wir uns, den Gipfel direkt über den Grat zu erreichen. Nach knapp sechs Stunden Aufstieg standen wir um 10.30 Uhr auf dem Gipfel.
Der Abstieg führte über den Südostgrat, die Normalroute, zurück zur Gaulihütte. Der Bergschrund des Hangendgletschers konnte nur noch über eine schmale Schneebrücke überquert werden. Daher musste jede Person einzeln beim Übergang gesichert werden.
Zurück in der Gaulihütte stärkten wir uns nochmals mit Kuchen und Getränken, bevor wir den langen Abstieg ins Urbachtal antraten. Als wir den Parkplatz erreichten, waren wir knapp zwölf Stunden unterwegs und die 2600 Höhenmeter Abstieg machten sich in den Gelenken bemerkbar.
Ich habe die Tour mit euch sehr genossen.
Beat Niederberger
Fr 14. Aug. 2026
Hochtour zur neuen Mutthornhütte
Treffpunkt war Kandersteg kurz vor 16 Uhr. Von dort aus führte uns ein Taxishuttle auf einer abenteuerlichen Fahrt ins Gasterntal etwas weiter als ‘Waldhus’. Geplant war eine ‘Warm-up-Wanderung’ durch die Schwemmebene der Kander via Selde zur Unterkunft Heimritz. Unvorhergesagte Regengüsse verlängerten die Anreise und zeigten, wie rasch ein Unwetter aufziehen kann und wie ‘ungemütlich’ Gewitter in den Bergen sind.
Am nächsten Morgen strahlte wieder die Sonne und dem Aufstieg zur neuen Mutthornhütte stand nichts im Wege. Der Route bis zum Kanderfirn war angenehm, meist im Schatten und wo nötig mit Drahtseilen und Leitern gut gesichert. Auf knapp 2400m hiess es anseilen, Steigeisen montieren und dann in zwei Dreierseilschaften das letzte Stück zur Hütte (2788m) auf dem Kanderfirn starten. Wenige Spalten, dafür viele ‘Wasserpfützen’ machten ein zügiges Vorankommen möglich und nach gut fünf Stunden kamen wir bei der Mitte Juni 2026 eröffneten Hütte an. Interessante Gäste, eine schöne Hütte und gute Küche liessen den Nachmittag rasch vorbeigehen. Die Frage nach dem ‘Was’ am nächsten Tag war zentral, denn der geplante Abstieg über die Gamchilücke ins Kiental ist lang und der Zustand des Bergschrunds ungewiss, zudem waren Gewitter bereits ab dem Mittag vorausgesagt. Pro und Kontra wurden abgewägt, der Wetterbericht immer wieder konsultiert, mögliche Szenarien besprochen – und dann entschieden, dass wir wieder ins Gasterntal absteigen werden. Bereits um 11.15 Uhr erwartete uns das Alpentaxi in Selde und brachte uns zum Bahnhof Kandersteg.
Herzlich Dank, Gaby für die Planung und Durchführung und die schönen tage in den Bergen.
Mit dabei: Peter V., Peter S., Barbara, Maria K., Bea S.
So 9. Aug. 2026
Surselva mit Piz Terri,. 3149 m
Surselva mit Piz Terri und Coroi; 9. – 12. August 2026
Teilnehmende: Priska & Marius, Brigitta, Guido, Wisel
Leitung, Fotos und Bericht: Wisel
Wir treffen uns nach mehr oder weniger langer Anreise in Rabius, fahren mit dem reservierten Bus durch das wilde Val Sumvitg, am verlassenen Tenniger Bad vorbei und beginnen bei schönstem Sommerwetter und voller Erwartungen in Runcahez unsere viertägige Bergwanderung.
Dem wilden und in die Granitplatten geschliffenen Rein da Sumvitg folgen wir bergauf – es wird steiler und steiler – und plötzlich sehen wir die Camona da Terri auf der gegenüberliegenden Talseite. Nach feiner Kost und etwas Flüssigem stört uns das nächtliche Gewitter keineswegs. Die schönen Schlafgemächer in der frisch renovierten Hütte tragen zum wohltuenden Schlaf bei.
Wir sind die einzigen, welche ab hier heute den Terri besteigen wollen. Der abendliche Schwatz mit der Hüttenwartin und der köstliche Iva tragen dazu bei, dass wir eine halbe Stunde vor allen anderen unseren Bergtag beginnen können. Schattig und recht kühl, aber angenehm ist es auf dem Weg zur Hängebrücke und darüber, welche uns zur Greina Ebene bringt. Es ist kein offizieller Weg zum Laghet la Greina und auf den Terri von dieser Seite. Doch finden wir den herrlichen Bergsee – und später auch den Terri – ohne Umwege. Bereits sind im Norden und Westen wieder Wolken im Anzug, welche uns zur Eile anspornen. Unter der Nordwestwand zu stehen, scheint der Berg von dieser Seite fast unüberwindbar zu sein. Aber es geht ganz gäbig mit meinen topmotivierten Leuten und nach etwa 3,5 Stunden Aufstieg stehen wir einzig auf dem schönen Gipfel! Der Adler erweist uns mit seinen Flugkünsten die Ehre. Mit der nötigen Vorsicht steigen wir der Aufstiegsroute entlang ab bis ca. 2720 m. Steil gehts weiter nitsi auf der blau-weissen Route, gegen Südwesten, wo wir zufrieden und glücklich die Capanna Motterascio auf 2192 m erreichen. Gegen Abend stösst auch Priska wieder zu uns – durchgeweicht und glücklich vom Bergsee-Badetag – und wir verbringen wieder gemeinsam einen gemütlichen Hüttenabend.
“Redä mit dä Lüt”, bzw. den Hüttenwarten und schon starten wir wieder als erste mit dem Zmorge im Bauch und eine halbe Stunde vor den anderen in den dritten Tourentag. Zügig erreichen wir die Greinaebene. Wir verlassen diese aber am Crap la Crusch. Weglos, ab und zu ein blauer Punkt, flüchtende Gämsen, allergattig für Gestein und eine einzigartige Berglandschaft und wir stehen auf dem 2785 m hohen Pizzo Coroi. Richtig schön ist der Weiterweg über den Grat, steil und rutschig der Abstieg dann in die Ebene. Ein Besuch des Greina Bogen darf natürlich nicht fehlen, sind doch die meisten noch nie hier gewesen. Zu einfach wäre der Weiterweg zur Capanna Scaletta auf dem Normalweg und so steigen wir auf der blauen Route dem Brenno della Greina entlang zur Hütte. Diese füllt sich bis zum Abend bis auf den letzten Platz.
Es bleibt noch der letzte und Heimreisetag. Die anspruchsvolle und lange Route mit Umweg auf die Cima di Camadra verwerfen wir. Gewitter sind wieder prognostiziert. Schön, nicht schwierig, gemütlich und doch auch recht ergiebig ist der Abstieg auf der Normalroute dem wilden Bergbach entlang nach Campo (Blenio). Kurz vor dem Ziel kehren wir noch ein bei einem grossen Bauernhof, füllen unsere Tanks mit gekühlten Getränken und verspeisen eine Fleisch-Käseplatte die für 10 Personen ausgerichtet gewesen ist. Herzlichen Dank den Spendern!! Mit vollen Mägen erreichen wir Campo, legen uns zur Verdauung beim Sportplatz unter die Bäume und warten auf den Bus, welcher uns nach Biasca zum Bhf bringt. Und bereits donnert es gegen den Piz Medel und tief schwarze Wolken umhüllen die Cima die Camadra. Unser Entscheid war richtig.
Ich möchte es nicht unterlassen, meinen 2 lieben Begleiterinnen und den 2 Begleitern herzlich zu danken! Es waren vier wunderbare Bergtage mit euch zusammen. Gerne wieder ein andermal! Wisel
Fr 7. Aug. 2026
Klettertour Kleines Windegghorn 2456m
Klettertour Kleines Windegghorn über den Zaggengrat, 2456 m
7. und 8. August 2026
Leitung: Erich Anderhalden, Patrick Mathis
Teilnehmer: Bea Schlumpf, Margrit Scheuber, Bruno Gasser und Benno Schorno
Freitag, 7. August
Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir ins Gadmental. Da die Triftseilbahn immer noch nicht in Betrieb ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als zu Fuss aufzusteigen.
Dieses Mal wählen wir den neuen Hüttenweg auf der linken Talseite. Zuerst gilt es, die Höhenmeter bis ins Üssere Hori zu bezwingen. Danach geht es etwas entspannter dem Hang entlang bis zur Bergstation der stillgelegten Bahn. Anschliessend nehmen wir die nächste Steilrampe in Angriff, die uns bis zur Hütte führt. Auf der gemütlichen Terrasse stärken wir uns für das Einklettern im nahe gelegenen Klettergarten. Es ist eine wahre Wonne, in diesem wunderschönen Granit zu klettern. Gleichzeitig steigt die Vorfreude und Spannung auf die Klettertour vom Samstag. Der Abend wird mit einem wunderbaren Nachtessen abgerundet.
Samstag, 8. August
Gut gestärkt starten wir in den Tag. Unser Weg führt über die Windegg in Richtung Furtwangsattel. Einige Meter links des Grates erreichen wir den Einstieg. Bei sehr angenehmen Temperaturen steigen wir in den Zaggengrat ein und fühlen uns bereits nach den ersten Metern in der Kletterei sehr wohl. Die Route ist mit 4a angegeben, sehr gut abgesichert und der griffige Fels lässt keine Wünsche offen.
Die Kletterei führt nicht ganz bis zum Gipfel. Anschliessend geht es als Bergtour weiter über Grasbänder und Felsblöcke bis zum höchsten Punkt. In drei Seilschaften erreichen wir den wunderbaren Gipfel mit seiner markanten metallenen Windfahne.
Was wir alle besonders schätzen: Wir sind alleine am Berg und können die Ruhe und die herrliche Aussicht so richtig geniessen. Mit Blick auf das Triftgebiet steigen wir wieder ab und kehren zum Ausstieg der Kletterei zurück. Nach einer kurzen Rast steigen wir unterhalb der Felsflanke hinunter bis zum Einstieg und von dort weiter zur Windegghütte. Nochmals lassen wir uns von der guten Küche verwöhnen und stillen unseren Durst, bevor wir den warmen Abstieg ins Gadmental in Angriff nehmen.
Höhenmeter um Höhenmeter geht es talwärts. Bei einer Waldlichtung beim vorderen Eggli legen wir bei einem Brunnen mit kühlendem, fliessendem Wasser und im Schatten eine wohlverdiente Pause ein. Erfrischt und erholt nehmen wir die letzten Höhenmeter unter die Füsse.
Glücklich und zufrieden, diese schöne Tour erlebt zu haben, kehren wir schliesslich zu unseren Autos zurück.
Wir Teilnehmer bedanken uns ganz herzlich bei Erich und Patrick. Dank ihrer kompetenten und umsichtigen Führung durften wir diese wunderschöne Klettertour gemeinsam erleben und viele unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Bea Odermatt
Sa 1. Aug. 2026
Klettersteig Kandersteg- Allmenalp
Klettersteig Allmenalp Kandersteg 1. August 2026
Leitung: Bea Odermatt
Teilnehmerinnen: Margrit Scheuber und Ruth Gasser
Heute ist der Schweizer Nationalfeiertag. Zu diesem besonderen Anlass möchten wir etwas Spezielles unternehmen: den Klettersteig Allmenalp K4.Unsere Anfahrt führt über den Brünig nach Kandersteg. Bei der Talstation der Luftseilbahn beginnt unsere Tour. Über die grüne Matte geht es hinüber zur imposanten Felswand. Im kühlen Schatten machen wir uns bereit für den Einstieg. Schon nach den ersten Metern sind wir in einem guten Flow und geniessen die abwechslungsreicher Aufstieg. Ein langer Quergang führt uns weiter, bevor wir den ersten Nepalsteg über den Allmibach erreichen. Besonders eindrücklich ist das nach aussen hängendem Dach, das dank einer einzigartigen Konstruktion mit einem aufgehängten Gehsteig und einer sich um 180 Grad drehenden Leiter überwunden wird. Weiter oben queren wir auf einem zweiten Nepalsteg erneut den Allmibach. Zum Schluss wartet noch eine senkrechte Wand auf uns, die wir im Zickzack nach oben überwinden. Dabei werden unsere Armmuskeln nochmals gehörig beansprucht.
Geschafft! Auf der Terrasse des gemütlichen Alprestaurants Allmenalp geniessen wir die ganz besondere Stimmung dieses 1. Augusts. Eine Ländlermusik ist bereits am Eintrudeln, und die Blumenkisten sind festlich mit Schweizer Fähnchen dekoriert. Bei guter Stimmung und herrlicher Aussicht auf die gegenüberliegende Talseite lassen wir unsere Tour gemütlich ausklingen. Anschliessend steigen wir die rund 500 Höhenmeter hinunter zur Talstation der Luftseilbahn. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck fahren wir über den Brünig wieder in die Zentralschweiz zurück.
Danke euch beiden für die schöne Begleitung Bea
Mo 27. Juli 2026
Hochtour Rosenhorn
Rosenhorn, 27.–29. Juli 2026
Tourenleiter: Ueli Nietlispach & Patrick Mathis
Teilnehmer: Mona Amstutz, Samira Berchtold, Tamara Dossenbach, Sarah Kathriner, Maria Kiser, Katrin Limacher, Fredy Lussi, Ingrid Maag, Daniela Spichtig, Katharina Traber
Am Montag, 27. Juli, trafen wir uns in Sarnen für unser gemeinsames Tourenziel, das Rosenhorn. Unsere grosse Tourengruppe war von Mitte 20 bis zum Pensionsalter gut vertreten, wodurch sich eine schöne Altersdurchmischung ergab. Top motiviert und mit Hochtourenrucksack bepackt nahmen wir am ersten Tag den gemeinsamen Aufstieg zur Dossenhütte in Angriff. Das Wetter war nebelig, doch dies nahmen wir in Kauf. Der Wetterbericht versprach uns für den kommenden Tag blauen Himmel.
Nach einer kurzen Nacht im externen Massenschlag der Dossenhütte ging es um 4.00 Uhr los. Wir bildeten verschiedene Seilschaften. Vom Bibeli-Express (die Jüngsten) bis zu den Oldies hatte es für jede Altersgruppe eine passende Seilschaft. Bei strahlendem Sternenhimmel machten wir uns auf den Weg über den Dossen zum Dossensattel. Weiter ging es über eine Abseilstelle hinunter auf den Gletscher. Nach einer längeren und am Schluss steilen Gletscherpassage nahmen wir den Felsgrat zum Gipfel in Angriff. Bei warmen Temperaturen und einer traumhaften Aussicht genossen wir den Aufenthalt auf dem Rosenhorn.
Der Abstieg hatte wegen des ausgeaperten Gletschers einige tückische Passagen für uns parat. Ueli und Patrick führten uns souverän über diese Hindernisse und hatten für jede Gletscherspalte einen guten Umweg parat. Kurz vor unserem Tagesziel, der Glecksteinhütte, hatten wir noch ein letzztes Hindernis zu überwinden. Der tosende Bach, der bei diesen hohen Temperaturen viel Gletscherwasser führte, machte eine Überquerung recht anspruchsvoll. Ueli übernahm spontan den Bademeister und führte die Gruppe sicher über den Wildbach. So konnten wir den Abend gemütlich in der Glecksteinhütte ausklingen lassen. Ein spektakulärer Sonnenuntergang und Steinböcke machten den Tourentag perfekt.
Am Folgetag nahmen wir den Abstieg von der Glecksteinhütte unter die Füsse und kehrten nach Hause zurück.
Eine Tour, die Generationen verbindet und für alle unvergesslich bleibt. Vielen Dank an Ueli und Patrick für die super Tourenleitung, ihre Geduld, Improvisation und Organisation.
Daniela
Fr 24. Juli 2026
Hochtour Gwächtenhorn Westgrat
Gwächtenhorn Westgrat, 24.–25. Juli 2026
Tourenleiter: Beat Niederberger & Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Kathrin Kunz, Fredy Lussi, Ingrid Maag, Martin Niederberger, Gino Puglisi, Daniel Sigrist, Peter van de Perre, Erika Windlin, Katharina Traber (Freitag)
Am Freitag, 24. Juli, trafen wir uns zur gemeinsamen Hochtour auf das Gwächtenhorn über den Westgrat. Die Anreise erfolgte in zwei Gruppen: Während sich die einen für den abwechslungsreichen Klettersteig zur Tierberglihütte entschieden, nahmen die anderen den klassischen Hüttenweg unter die Füsse. So fand jeder den passenden Einstieg in dieses spannende Tourenwochenende.
Auf der Tierberglihütte angekommen, füllten wir zunächst die verbrauchten Kalorien wieder nach. Anschliessend nutzten wir die Zeit für eine kurze Ausbildung in der Seiltechnik, bei der die Tourenleiter noch einige wichtige Tipps und Handgriffe vermittelten. Nach dem Nachtessen liessen wir den Abend bei einem eindrücklichen Sonnenuntergang und einem Genepi ausklingen, bevor wir uns zur Ruhe legten.
Der Wecker klingelte am Samstagmorgen in aller Frühe. Nach dem Frühstück machten wir uns um 04.45 Uhr auf den Weg. Über den Gletscher erreichten wir den Einstieg zum Westgrat, wo wir in 2-er Seilschaften die abwechslungsreiche Kletterei in Angriff nahmen. Die Route bot herrliche Tiefblicke, meist festen Fels und eine eindrucksvolle Aussicht auf die umliegende Gletscher- und Bergwelt. Bereits um 08.00 Uhr standen wir auf dem Gipfel des Gwächtenhorns und konnten den Moment bei besten Bedingungen geniessen.
Nach einer kurzen Gipfelrast folgte der Abstieg über die Ostflanke zur Tierberglihütte, wo wir um 10.15 Uhr wieder eintrafen. Nach einer wohlverdienten Stärkung packten wir unser restliches Material zusammen und stiegen anschliessend zum Parkplatz Umpol ab.
Den gelungenen Abschluss fand die Tour bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel Steingletscher. Anschliessend traten wir die Rückfahrt nach Sarnen an, wo wir uns voneinander verabschiedeten.
Es waren zwei wunderschöne Tage mit einer tollen Truppe, perfekten Verhältnissen und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen. Ein herzliches Dankeschön geht an Beat für die ausgezeichnete Organisation dieser gelungenen Hochtour.
Ueli
Do 23. Juli 2026
Bergtour Pilatus über den Alt Tommliweg
Bergtour Alter Tomliweg – 23. Juli 2026
Leitung: Bea Odermatt
Teilnehmer: Kathrin Limacher, Vreny Käslin, Lucia Studer und Falk Saur
Wir treffen uns am Bahnhof Hergiswil. Die ersten Höhenmeter bis zum Langmattli legen wir mit dem Auto zurück. Von dort steigen wir im schönen Morgenlicht über die Büchsen zum Alpgschwänd hoch. Auf dieser Strecke haben die Odermatts das Skifahren gelernt. Vreny erwartet uns beim Bergrestaurant, sie hat die Abkürzung genommen. Weiter geht es Schritt für Schritt hinauf zum Nauen. Schon von weitem sehen wir die strahlend weisse Bergkapelle auf dem Klimsen. Hier machen wir eine Rast, und einige von uns rätseln, wo genau dieser alte Tomliweg durchführt.Ein paar Höhenmeter steigen wir ab, um auf eine Querung in der Chastelen zu treffen. Wir sind nicht alleine unterwegs: Eine Steinbockkolonie, bestehend meist aus jungen Böcken, lässt sich kaum stören und gibt nur gemächlich den Wanderweg frei. Unser nächster Aussichtspunkt ist der Chastelendossen mit einem schönen Blick ins Eigental und auf den Heitertandliweg. Wir steigen noch kurz etwas höher, bis wir zum Felsband kommen, an welchem wir entlanggehen. Am Schluss steigen wir noch durch das Kamin hinauf – mit guten Tritten und Griffen.Am Ende des Kamins stehen wir zuoberst an der Flanke der Tomlisalp, nur noch ein paar Höhenmeter unter dem Tomlishorn. Nun weiss Kathrin, als Alpnacherin, wo sich der unscheinbare Einstieg zum alten Tomliweg befindet.Ein paar Meter sind es noch, und schon sind wir mitten im Rummel der Tagesgäste auf dem Pilatus. Gemeinsam mit ihnen geniessen wir die fantastische Aussicht vom Tomlishorn.Auf einer sonnigen, ruhigen Bank machen wir nochmals eine Pause, bevor wir uns wieder auf den Weg ins Tal machen. Ganz spontan beschliessen wir, die Standseilbahn nach Alpnach zu nehmen und mit dem Schiff nach Hergiswil oder sogar bis nach Luzern den Heimweg anzutreten.
Ich danke euch herzlich für die schöne Begleitung und freue mich, euch auch bei einer anderen Tour wieder anzutreffen.
Bea
Mo 20. Juli 2026
Alpinwandern Göscheneralp
SAC-Tourenbericht – Alpinwandern Göscheneralp
Datum: 20/21. Juli 2026
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Christoph Respond, Katrin Limacher, Verena Käsiln, Irène Bucher und Katharina Traber
Am Montagmorgen starteten wir auf der Göscheneralp zu unserer zweitägigen Hüttentour. Der erste Abschnitt führte uns auf einem kurzen Stück blau-weiss markierten Alpinwanderweg zur Bergseehütte. Unterwegs sorgte ein abwechslungsreicher Mini-Klettersteig für zusätzlichen Spass und Abwechslung.
In der Bergseehütte stärkten wir uns beim Mittagessen und Kaffee, bevor wir den zweiten Teil der Etappe unter die Füsse nahmen. Der Weg zur Chelenalphütte führte durch eine einsame, wilde und beeindruckende Berglandschaft. Viele Blocksteinpartien sind zu überwinden sowie auch Bäche ohne Brücken… Unterwegs waren Kathrin, Christoph und Ueli damit beschäftigt, Wegweiserpfosten zu reparieren und wieder gerade hinzustellen.
Kurz vor dem Tagesziel überquerten wir eine schwankende Hängebrücke, bevor wir die Chelenalphütte erreichten. Auf der sonnigen Terrasse genossen wir einen wohlverdienten Apéro mit herrlicher Aussicht und wärmenden Sonnenstrahlen. Das anschliessende Nachtessen fand in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Hütte statt. Natürlich durfte auch ein feiner Enzianschnaps nicht fehlen.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Dammahütte. Nach dem Abstieg von der Chelenalphütte führte uns der alpine Weg über die steile Nordflanke des Mosstocks hinauf bis zum Jubilaeus Klettersteig und bot immer wieder grossartige Ausblicke auf die eindrucksvolle Bergwelt und den Göscheneralpsee.
Am Ende des Klettersteigs wurden wir in der Dammahütte vom sehr sympathischen Hüttenteam herzlich empfangen und mit einem feinen Mittagessen auf der neuen Terrasse verwöhnt. Gestärkt traten wir den Rückweg an. Über den Panoramaweg wanderten wir hinunter zum See und dem Südufer entlang zurück Richtung Göscheneralp.
Unterwegs wurden wir von zahlreichen tierischen Begegnungen begleitet: Junge Birkhühner, Murmeltiere und mehrere Gämsen liessen sich beobachten und rundeten dieses eindrückliche Naturerlebnis perfekt ab.
Es waren zwei abwechslungsreiche und wunderschöne Wandertage in einer tollen und lustigen Gruppe. Ein herzliches Dankeschön geht an Ueli für die ausgezeichnete Organisation und die gelungene Durchführung dieser Tour.
Schlusswort: it was Magic… ;)
Katharina
So 12. Juli 2026
Allalinhorn-Überschreitung (Hohlaubgrat)
Tourenbericht Allalinhorn via Hohlaubgrat 4027 müM
Tourenleitung: Patrick Mathis (Ueli Nietlispach, krank)
Teilnehmer: Katharina Traber, Maria Kiser, Anja Niederberger, Tamara Dossenbach, Thomas Wallimann, Pietro Parodi, Margrit Scheuber, Martin Niederberger
Bei prächtig heissem Sommerwetter traf sich die Gruppe um 9 Uhr in Sarnen für die gemeinsame Anreise nach Saas-Fee. Nach einem Kaffee ging es mit dem Alpin-Express aufs Fels-kinn. Nach einem gemütlichen ca. einstündigen Marsch trafen wir in der Britanniahütte ein, bezogen unser Zimmer und genossen die herrliche Bergwelt bei T-Shirt-Wetter auf der Ter-rasse und mit Blick auf das morgige Tourenziel Allalinhorn.
Um 4.15 Uhr ging es bei Sternenhimmel und relativ warmem Wetter auf dieser Höhe los, mit einem kurzen Abstieg zum Gletscher. Diesen querten wir und stiegen anschliessend über steiniges Gelände bis zum Firn hoch, wo es mit den Steigeisen in der Dreierseilschaft über Gletscher und einer kurzen Kletterpassage zum Tourenziel ging.
Bereits um 9 Uhr standen wir überglücklich auf dem Gipfel und durften vor der grossen Menschenmasse via Normalroute das Kreuz und die gigantische Aussicht auf die Walliser-bergwelt für uns alleine geniessen.
Der Abstieg führte via NWN-Grat / Normalroute bis zur Station Mittelallalin, wo ein verdien-tes Mittagessen auf uns wartete.
Früher als geplant trafen wir in Sarnen ein und wurden vom noch etwas angeschlagenen Ueli mit kühlen Getränken begrüsst und beglückwünscht.
Ein grosses Dankeschön geht an Ueli für die Organisation, Patrick für die kurzfristige alleinige Tourenübernahme und an Martin und Pietro für die Seilschaftführung. Ohne euch wäre das pure Gipfelglück bei prächtigem Wetter nicht realisierbar gewesen.
Tamara
Mo 6. Juli 2026
Hochtourenwoche neue Trifthütte
Sa 4. Juli 2026
Schächentaler Höhenweg
Bei prächtigem Sommerwetter traf sich die Gruppe bei der Talstation Eggberge. Mit Bus und Postauto gings auf den Klausenpass. Der Andrang war gross, es führten zwei Kurse auf den Pass hinauf. Anfänglich verlief der Bergweg südlich der Passstrasse, von der unteren Balm an verlief er nur noch nordseitig der Strasse. Mal war es Forststrasse, mal Bergweg, mal auf, mal ab – es war herrlich und dank des schönen Wetters war der Blick zu den gegenüberliegenden Bergen wie Schärhorn, Chämmliberg, Ruchen, etc. herrlich. Vorbei an den Bergstationen Biel und Ruogig war der Weg zunehmend wie eine Forststrasse. Deshalb wich die Gruppe bei der Teilalp vom eigentlichen Weg 595 ab und wählte den ‘Umweg’ über Chalbenweid zum Gross Fläsch. Die letzte Stunde wäre weiter auf der steil abfallenden Forststrasse verlaufen, weshalb der Gratweg über die Hüenderegg gewählt wurde – ein guter Entscheid! Sieben Stunden unterwegs, die Einkehr bei der Bergstation im Berggasthaus war verdient und eine ‘klare Sache’!
Mit dabei: Bea, Irene, Yvonne, Françoise
Leitung: Bea Schlumpf
Sa 27. Jun. 2026
Bergtour Pfannenstock
Bergtour Pfannenstock vom 27.Juni 2026
Leitung: Beatrice Odermatt
Teilnehmerinnen: Jeanette Rennhard, Verena Käslin, Margrit Scheuber, Andrea Huwyler und Monika Amrein
Wir trotzen den heissen Temperaturen und machen uns nach einer kühlen, entschleunigenden Anfahrt vom Parkplatz der Alpwirtschaft Unter Roggenloch auf.
Der Weg führt uns anfangs über Alpwiesen und durch Wälder vorbei an verschiedenen Alpbetrieben in Richtung Torstöckli. Gleich unter dessen Gipfelkreuz bei der Alp Vordertor füllen wir bereits unsere Getränkeflaschen nach.
Bald schon gehören die schattigen Wegabschnitte der Vergangenheit an und wir wandern unterhalb des Chratzerengrates der sonnigen Flanke entlang. Dabei haben wir bereits das Ziel im Blick, auch wenn lange verborgen bleibt, wie wir auf dessen Seite kommen sollten. Dieses Rätsel löst sich erst beim Chratzerenfurggeli. Von dort geht es über Gröll- und Schneefelder, die tatsächlich den heissen Temperaturen noch trotzen, stetig aufwärts. Dabei geniessen wir eine vielfältige Aussicht und staunen über die bunte Blumenpracht
Auf dem Gipfel rasten wir und geniessen dabei die herrliche Aussicht. Nebst vielen Tälern und Gipfeln sind auch gewaltige Gewitterwolken zu erkennen, die im Verlaufe unserer Mittagspause immer näher zu uns rücken, so dass wir beschliessen den Gipfel zeitig wieder zu verlassen und wieder unseren Spuren entlang zurückzuwandern.
Wir lassen die Gewitter aber im Regen stehen und wandern bald schon wieder unter warmen Bedingungen dem Startpunkt entgegen. Die Wasserflaschen müssen auch beim Abstieg wieder aufgefüllt werden.
Bei den Autos angekommen schlüpfen wir gerne aus den warmen Wanderschuhen und tauschen diese gegen Flipflops und ähnliches. In der Alpwirtschaft Unter Roggenloch geniessen wir noch einen kühlen Trank, bevor wir uns müde, aber glücklich auf den Heimweg machen.
Danke Bea für die Organisation! Monika Amrein
So 21. Jun. 2026
Bergwanderwoche Tannheimertal, Nordtirol
Bergwanderwoche Tannheimertal, Nordtirol vom 21. bis 26. Juni 2026
Teilnehmende: Vreni und Hans, Brigitte und Chaspi, Monika, Erwin, Urs, Falk, Wisel
Leitung: Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Eine ganz muntere Schar trifft sich an einem schönen Sonntag kurz nach Mittag nach gut vierstündiger Anreise vor dem Berghof in Nesselwängle. Die Zimmer sind schnell bezogen, wir wollen raus in die schöne Bergwelt des Nordtirol!
Mit leichtem Rucksack wandern wir auf gutem Weg zum Adlerhorst, einem nur zu Fuss erreichendem Restaurant, fast senkrecht oberhalb dem Haldensee mit entsprechendem Tiefblick. Ja natürlich kehren wir dort ein! Gemütlich gehts plaudernd weiter, mal rauf, mal runter, bis nach Grän, wo uns der gelbe Bus zurück nach Nesselwängle führt.
Ein Berg im Tannheimertal, welcher nebst anderen sofort ins Auge sticht, ist der Aggenstein. Auch uns entgeht dieser Gipfel nicht und schon am 2. Tag stehen wir oben und bewundern die Tief- und Weitblicke sowie die frechen Alpendohlen, welche nicht mal vor Falk Respekt bezeugen. Wir steigen – zuoberst an Seilen und Ketten gesichert – ab zur Bad Kissingerhütte, wo wir auf der Terasse mit Weitblick das kühle Getränk geniessen. Auf dem Tannheimer Höhenweg zum Füssener Jöchle treffen wir nur auf wenig Leute, dafür auf Gämsen. Es ist noch nicht Saison und das ist uns recht so. Und dieser Höhenweg ist nicht nur lang, sondern auch ebenso schön! Nach der Einkehr in das Bergrestaurant mit dem Kellner mit der lustigen Brille, gönnen wir uns die Gondelbahn nach Grän hinunter.
Wiederum ist es glanz heiter am 3. Tag. Der Bus bringt uns via Tannheim zum Vilsalpsee. Dort beginnt unsere Seen und Gipfeltour. Bei der Landsberger Hütte gibts die wohltuende Erfrischung. Auch bestaunen wir die überladenen Wegweiser, die auf noch viele, viele Bergtouren in der Umgebung aufmerksam machen. Aber wir sind ja nur 6 Tage hier. Also gehts weiter – wieder an einem Bergsee entlang – hinauf auf die Schochenspitze, wo offenbar ein Gewitter das gewaltige Gipfelkreuz umgeworfen hat. Ein kleines Mäuschen mit herzigen braunen Kugeläugchen guckt jedenfalls erwartungsvoll unter dem Balken hervor und beschert Vreni gar grosse Augen, als wärs mindestens ein Wolf ;-) Also nichts wie weg von diesem Ungeheuer und weiter, auf guten Bergwegen bis zum Neunerköpfle. Runter mit der Gondel nach Tannheim und dem Bus zurück zu unserer Homebase.
Ganz freiwillig stehen wir um 03:00 Uhr an diesem Mittwoch auf. Eine kurze Autofahrt bringt uns nach Tannheim Berg, unserem Ausgangspunkt für die Sonnenaufgangstour auf den Einstein. Dazu schreibe ich gar nicht viel. Es ist einfach unbeschreiblich schön an diesem frühen Morgen! Alleine stehen wir auf diesem ebenfalls alleinstehenden Berg und staunen! Bestimmt haben wir schon viele Sonnenaufgänge erlebt. Dass aber die Sonne unter den Wolken empor kommt, ist ganz speziell. Ehrfürchtig geniessen wir dieses Wunder der Natur und auch die nahen Gämsen mit ihren Kitz! Dankbar steigen wir die 700 Hm wieder hinab, fahren zum Hotel und gönnen uns ganz verdient und zufrieden das Frühstück.
Der Tag ist aber noch lang und so begeben wir uns frisch gestärkt grad hinter dem Hotel auf den steilen Bergweg, hinauf zum Gimpelhaus, einer grossen Hütte des DAV. Die Gruppe teilt sich dort. Derweil sich die einten zur Tannheimerhütte begeben um von dort wieder ins Tal abzusteigen, steigen Chaspi, Hans, Falk und der Schreiberling auf die Rote Fluh. Mit Gstältli, Klettersteigset und Helm bewaffnet wird der mancherorts ausgesetzte Klettersteig zum Füssenerjöchle beschritten. Ein ganz schön langer Tag und gerade deswegen geniessen wir das kühle Bier auf der Terasse der Bergbeitz!
Zweitletzter Tag. Das Geisshorn ist einer der höchsten Tannheimer Berge und kann von 3 Seiten bestiegen werden. Wir wagen uns an die Überschreitung. Es ist heiss an diesem Donnerstag und wir erfreuen uns nach 4 Std. Aufstieg auf das kühle Lüftchen auf dem wunderbaren Aussichtsgipfel. Nach dem zum Teil klettersteigähnlichen Abstieg übers Zierlseck zum Älpele gibts das wohlverdiente kühle Getränk in der Alpwirtschaft. Noch eineinhalb Stunden gehts runter bis nach Tannheim zur Busstation. Ein weiterer, wunderbarer Bergwandertag mit lieben Leuten neigt sich dem Ende. Noch aber geniessen wir ein feines Nachtessen, bevor alle müde ins Bett fallen.
Letzter und Heimreistag. Da ja noch die Heimreise bevorsteht. gönnen wir uns heute den Sessellift für den Aufstieg zur Kühgundalpe. Die gut zweistündige Wanderung geniessen wir mit Weitblicken bis in die Schweiz, denn in der Ferne ist der Säntis auszumachen. Beim Beschreiten des Grates sind wir oftmals mit einem Bein in A und mit dem anderen in D, denn der Kühgundkopf ist ein Grenzberg. Eine letzte Einkehr noch im Bergrestaurant und der Sessellift bringt uns wieder zu unseren Autos zurück.
Eine wunderbare Wanderwoche ist zu Ende! Ein herzliches Dankeschön allen meinen Begleiterinnen und Begleitern. Es ist so schön, als Tourenleiter und Wanderführer mit so lieben Leuten die Bergwelt zu beschreiten und zu geniessen! Bis auf ein andermal! Wisel
Mo 15. Jun. 2026
Saxeten-Bällehöchst-Grüschalp oder Mürren
Montag 15. Juni; Mürren-Allmihubel- Marchegg- Sousläger- Sulseeli- Lobhornhütte- Suhlwald
Sa 13. Jun. 2026
Fortbildungskurs Tourenleiter, Bergsteigen
Der diesjährige Tourenleiter-Fortbildungskurs führte uns in die Welt der Mehrseillängen-Kletterei.
Frühmorgens trafen sich die Tourenleiter in Sarnen und machten sich gemeinsam auf den Weg zur Fluonalp. Von dort führte der Zustieg zunächst hinauf zur Furggä, bevor wir einige Höhenmeter zum Einstieg des östlichen Südgrats der Schafnase abstiegen.
Nach einer kurzen Einführung durch Erich und den letzten Vorbereitungen am Einstieg begann die Kletterei. Die Route zog sich über zehn abwechslungsreiche Seillängen durch mehr oder weniger kompakten Fels und bot immer wieder eindrucksvolle Tiefblicke sowie spannende Kletterpassagen. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter weitete sich die Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Auf dem Südgipfel der Schafnase angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Rundblick auf die Rossflue sowie die umliegenden Täler und Gipfel belohnt.
Nach einer gemütlichen Gipfelrast nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Zurück auf der Fluonalp liessen wir den gelungenen Kurstag bei feinen regionalen Spezialitäten ausklingen und nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche über Touren, Ausbildung und Bergerlebnisse.
Ein herzlicher Dank gebührt Erich für die Organisation und die kompetente Leitung dieses abwechslungsreichen und lehrreichen Fortbildungstages. Ebenso danke ich allen Tourenleitern für ihr Interesse, ihre Motivation und ihr wertvolles Engagement zugunsten unseres Vereins.
Der Tourenchef
Do 4. Jun. 2026
Über Fronleichman ins Vispertal
Tour über Fronleichnam Wallis 4. -7. Juni 2026
Leitung: Gaby Wermelinger
Teilnehmende: Marie-Louise Britschgi, Falk Sauer und Maria Kiser
Fotos: Gaby Wermelinger, Maria Kiser
Bericht: Maria Kiser
Donnerstag, 4. Juni
Nach der Fahrt mit dem Auto nach Kandersteg wechseln wir zum ÖV und fahren zum Bahnhof Hohtenn. Bei Sonnenschein geht’s los via Steinacherräbe auf den Walliser Sonnenweg. Entlang der historischen Stägeru Suone erleben wir eine sehr eindrückliche Wanderung, dann geht es weiter über die Bietschtalbrücke bis Baltschieder. Mit dem ÖV erreichen wir unsere Unterkunft in Gspon noch kurz vor einem Regenschauer.
Freitag, 5. Juni
Heute steht eine Wanderung durch das schöne Naturschutzgebiet Sädolwald mit seinen urwaldähnlichen, teils über 600 Jahren alten Lärchen und Arven, vorbei an Siite, Stafel nach Gibidum auf dem Programm. Weil es etwas neblig ist, bleibt uns die Sicht zum Aletschgletscher leider verwehrt. Nach der Mittagsrast wandern wir weiter dem Gibidumsee entlang zum gleichnamigen Pass. Die Wolken über uns lichten sich und so steigen wir aufs Rothorn, wo uns eine grossartige Aussicht erwartet. Zum Teil durch wegloses Gelände steigen wir zum Alpenpässeweg ab und wandern zurück zum Hotel.
Samstag, 6. Juni
Auf dem Gsponerhöhenweg mit einem fantastischen Blick auf die mächtigen Gipfel wie des Dom, Alphubel, Allalin erreichen wir Saas-Balen. Das Postauto bringt uns nach Stalden Saas. Über die eindrückliche Chibrücke aus dem 16. Jahrhundert geht es zum Raftgarten. Auf zum Teil recht spektakulären Naturpassagen steigen wir hinauf nach Staldenried, von wo uns die Luftseilbahn zurück ins autofreie Gspon bringt.
Sonntag, 7. Juni
Wir verlassen das Hotel und fahren hinunter nach Stalden Saas. Bei einer aussichtsreichen Postautofahrt erreichen wir über Törbel die Moosalp. Unsere Wanderung führt uns zuerst zum Bonigersee, dann weiter zum Breitmattusee, durch viel Wald bis zur Brücke über den Löübbach. Dem alten Suonenweg entlang geht es weiter bis Eischoll. Auf diesem Weg haben wir eine wunderbare Sicht auf das Panorama der Berner Alpen mit dem Bietschhorn, welches sich von seiner schönsten Seite zeigt. In Eischoll besteigen wir das Luftseilbahn nach Raron. Glücklich und zufrieden kehren wir anschliessend nach Hause zurück.
Ein herzliches Dankeschön an Gaby für die gute Organisation.
Fr 29. Mai 2026
Bergwanderung Calanda, 2805 m
Haldensteiner Calanda, 29./30. Mai 2026
Teilnehmende: Bea, Mek, Falk, Wisel
Leitung, Fotos und Bericht: Wisel
Kaffee und Gipfeli aus der Gartenblaube im Weissen Kreuz in Felsberg sind im Bauch und so setzen wir an zur recht langen Wanderung zur Calanda Hütte. Es wird wieder sehr warm an diesem Tag. Das spüren wir gehörig an den sonnigen Stellen auf der in den Fels gehauenen Alpstrasse und sind froh, dass dieser Teil des Weges vielerorts durch den schattenspendenden Wald führt. Wir schwitzen, erfreuen uns aber gleichzeitig ab der wunderbaren Flora. Diese wird je höher wir steigen, desto bunter. Angenehm nun die Temperatur auf dem sich dahinziehenden Wanderweg zur Hütte, wo wir vom Team herzlich empfangen werden.
Ein kühles Bier, vielleicht zwei, Hüttenkuchen, echli plagierä und dann noch ein Speed auf die 2400 Meter hohe Mittelegg – Falk reichts noch bis aufs Tüfels-Chilchli – und schon gibts Futter. Fein ist’s, der Abend aber kurz, denn um drei Uhr wollen wir raus aus den Federn.
Pullovertemperaturen herrschen an diesem frühen Morgen. Der Schnee oben am Grat pickelhart und es ist Vorsicht geboten, denn an einigen Orten geht die Sicht grad fadegrad in die Tiefe. Immer wieder ein Naturschauspiel der Spitzenklasse und herrlich, die langsam aufgehende Sonne abzuwarten und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren!
Ein ausgiebiges Frühstück erwartet uns nach dem Abstieg in der Hütte. Wir nehmen Abschied vom Hüttenteam und machen uns auf den langen, aber abwechslungsreichen Abstieg nach Untervaz. Ich meinte nicht der einzige zu sein, dem es die Oberschenkel verdanken, die insgesamt mehr als 2300 Höhenmeter Abstieg nun hinter sich lassen zu dürfen ;-)
Ein ganz herzliches Dankeschön meinen 3 Gschpändli für’s Mitkommen! Hat Spass gemacht mit euch.
Sa 25. Apr. 2026
Skitouren ab Wildhornhütte Lenk
… und manchmal kommt es anders, als man denkt! Wider Erwarten war die Wildhornhütte bereits geschlossen am letzten Wochenende des Aprils und der Winterraum wegen technischer Probleme ebenfalls nicht benutzbar. Kein Problem für Wisi, den Tourenleiter, er schlug eine Ersatztour zur Tierberglihütte, Gwächten- und Sustenhorn vor.
Bei schönstem Wetter stiegen wir um ca. 10 Uhr von Steingletscher zur Tierberglihütte auf und konnten vor der ausgebuchten Hütte die herrliche Aussicht bei milden Temperaturen geniessen. Beim Hochlaufen sahen wir, dass eine zu frühe Abfahrt kein Genuss sein würde, weil der Schnee noch hart war und so entschieden wir uns für eine ‘humane’ Tagwache am Sonntag und starteten um 7.30 Uhr bei der Hütte. Die Spur führte über den Steingletscher bis auf ca. 3000m, dann gings rechts weg in Richtung Gwächtenhorn (3404m), das schon ziemlich in der Sonne lag und deshalb eine nicht mehr so pickelharte Abfahrt versprach. Eine kurze Pause auf dem Gipfel, dann gings hinab in Richtung Sustenlimi und dann in eineinhalb Stunden hinauf aufs Sustenhorn (3502m). Für die letzte Viertelstunde montierten wir die Harscheisen – nun gab es kein Ausrutschen mehr und auch keine vorsichtigen Schritte. Die Aussicht auf dem Gipfel war herrlich und das warme, windstille Wetter lud zu einer Rast ein. Die Abfahrt wählte Wisi der Aufstiegsroute entlang. So macht Skifahren Spass, die ersten Schwünge auf hartem Schnee, bis er dann immer weicher wurde und ‘es einfach herrlich war’, Kurven in den Schnee zu ziehen! Gefroren war die Steilstufe etwas unterhalb der Hütte, doch mit der nötigen Vorsicht kein Problem zum passieren. Kurz nach dem Mittag waren wir zurück im Steingletscher – Danke vielmals Wisi für die superschönen Skitourentage.
Leitung: Wisi Kiser, Teilnehmer/innen: Margrit Scheuber, Bea & Peter Schlumpf
Fr 24. Apr. 2026
Wintertürmli 3002müM (Chli Spannort)
Skitour Wintertürmli, 24. April 2026
Leitung: Urs Hunziker
Teilnehmer: Sämi Holenstein, Martin Niederberger, Ueli Nietlispach, Margrit Scheuber
Bilder: Ueli, Martin und Sämi
Frühmorgens trafen sich die Teilnehmenden beim Parkplatz der Polizei in Stans. Nach der Begrüssung erfolgte die gemeinsame Fahrt nach Gorezmettlen, wo die Tour bei noch einigermassen kühlen Temperaturen begann.
Um 05:50 Uhr wurde der Aufstieg in Angriff genommen. Die ersten paar Meter durften die Skier noch auf den Schultern Platz nehmen, bis wir sie dann anschnallen konnten. Zunächst führte die Route in angenehmer Steigung über die Chlialp taleinwärts. Aufgrund der Schneeverhältnisse entschied Urs sich anschliessend für die steilere Variante über den Rossplang, wo der Schnee noch kompakt und bestens tragfähig war. Die Harscheisen leisteten dabei gute Dienste. Über den weitläufigen Rossfirn gewannen wir über gestuftes Gelände weiter an Höhe, bis wir das Skidepot unterhalb des Gipfels erreichten.
Für die letzten Höhenmeter wurden Ski gegen Steigeisen und Pickel getauscht. Der Gipfelaufstieg gelang allen Teilnehmenden sicher und bei guten Verhältnissen. Oben wurden wir mit einer eindrücklichen Aussicht auf die umliegende Bergwelt, sowie Engelberg, belohnt und genossen nach dem Abstieg, beim Depot, die verdiente Gipfelrast.
Die Abfahrt erfolgte über den steilen Chüefadfirn, der sich in hervorragendem Zustand präsentierte. Bei bestem Firnschnee konnten wir die rassige Abfahrt in vollen Zügen geniessen. Im unteren Teil der Route war der Schnee bereits etwas knapper und machte den blühenden Krokus Platz, sodass die Skier stellenweise getragen werden mussten. Kurz nach Mittag erreichten wir wieder den Ausgangspunkt bei den Fahrzeugen.
Auf der Rückfahrt kehrten wir in der gemütlichen «Bäsäbeiz» in Meien ein, wo wir den gelungenen Tourentag bei Speis und Trank ausklingen liessen. Anschliessend erfolgte die Rückfahrt nach Stans und die Verabschiedung der Teilnehmenden.
Ein herzliches Dankeschön geht an Urs für die umsichtige Organisation und die souveräne Durchführung dieser gelungenen Skitour. Ein Dank auch an allen Teilnehmenden für die angenehme Kameradschaft und den schönen gemeinsamen Tag in den Bergen.
Ueli
Di 7. Apr. 2026
Skitouren Engadin
“Da händ ihr di beschtä Täg der Winter"
Der Wirt im Ospizio La Vedutta machte keinen Hehl aus dem schlechtesten Winter, den er in den letzten zehn Jahren auf dem Julierpass erlebt hat. Uns kümmerten die vergangenen Winter nicht – wir verbrachten vier wunderbare Skitourentage unter gewohnt souveräner Leitung von Wisel Kiser.
Am Osterdienstag trafen wir uns um 9 Uhr beim Ospizio La Vedutta. Eigentlich schon zu spät für eine lange Tour bei diesen frühlingshaften Temperaturen. Rasch hatten wir unsere Ausrüstung bereit und stiegen auf Richtung Fuorcla Lagrev. Kurz vor dem Mittag erreichten wir das erste Tagesziel und genossen den herrlichen Panoramablick ins Engadin. Auf einer stabilen Hartschneeschicht fuhren wir talwärts und nur kurz vor der Passstrasse wurde der Schnee etwas sulzig und herrlich zum kurzschwingen. Und nun? Was machen wir mit der zweiten Hälfte des Tages? Das Engadin liegt nah und viele schöne Orte laden zum Verweilen ein und so ging es am ersten Tag hinunter nach Silvaplana für einen Zvieri an der Sonne.
Am zweiten Tag stand der Piz Surgonda auf dem Skitourenplan. Kurz vor halb acht Uhr brachen wir auf und erreichten bei besten Wetterverhältnissen nach dreieinhalb Stunden den Gipfel. Für einen ausgedehnteren Verpflegungshalt war es auf dem Gipfel zu windig, weshalb wir etwas abfuhren. Zurück im Ospizio La Vedutta gönnten wir uns eine Erfrischung, bevor wir mit den Autos Richtung Engadin bzw. nach St. Moritz zum Nachmittagsprogramm aufbrachen. Bei der Rückfahrt zeigte uns Wisel, welches Gipfelziel er am nächsten Tag in Angriff nehmen will: Piz Lagrev. Das hiess, nach dem Morgenessen zuerst mit dem Auto etwas Richtung Engadin fahren bevor wir unsere Skis anschnallten und uns zum Tagsziel aufmachten. Die Steilstufen verlangten nicht nur Harscheisen an den Skis sondern auch Geschicklichkeit und Beweglichkeit von den Skitourengängern bei den Spitzkehren. Den letzten Aufschwung vor dem Gipfel bewältigten wir zu Fuss. Die Anstregungen wurden wiederum mit einem herrlichen 360Grad Panorama auf die Bündnerbergwelt belohnt. Die Abfahrtshänge waren noch hartgeforen, so dass wir problemlos talwärts schwingen konnten. Kurz nach dem Mittag waren wir bereits wieder zurück in unserer Unterkunft. Das Nachmittagsprogramm war zwischenzeitlich Standard: diesmal besuchten wir Sils Maria.
Ein feines Menü beginnt mit einer exzellenten Suppe – auch das ein Spruch des Wirts im La Vedutta. Die Suppen waren tatsächlich immer sehr fein und folglich wurden wir auch beim Hauptgang jeweils verwöhnt. Am letzten Abend servierte uns die Chefin gar ein Cordon Bleu mit Pommes… Inspieriert von einer anderen Tourengruppe am Vortag war die Corn Suvretta Gipfel Nr. 4, den wir am letzten Tag anpeilten. Der Aufstieg war problemlos und nur im letzten Aufschwung vor dem Gipfel waren Harscheisen angesagt. Weil es an diesem Tag bewölkt war fuhren wir ohne Verpflegungshalt Richtung Passstrasse ab und erreichten schon vor dem Mittag wieder das Ospizio La Vedutta. Ein gemeinsames Mittagessen rundeten die wunderbaren Tage ab. In Erinnerung bleiben vier abwechslungsreiche, wunderschöne Skitourentage am Julierpass mit einer tollen Gruppe unter perfekter Leitung von Wisel – vielen Dank.
Teilnehmer/innen: Bea Odermatt, Marie-Louise Britschgi, Margrit Scheuber, Katrin Limacher, Reto Fahrni, Falk Sauer, Peter Schlumpf, Leitung Alois Kiser
Bericht: Peter Schlumpf
Sa 4. Apr. 2026
Oster-Skitour Rottällihorn ab Realp
Leitung: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Katrin Limacher, Anja Niederberger, Martin Niederbeger, Jeannette Rennhard, Margrit Scheuber, Katharina Traber
Fotos: Ueli, Martin und Katharina
Am Ostersamstag trafen sich die Teilnehmenden um 06:00 Uhr früh in Stans. Nach der Begrüssung erfolgte die gemeinsame Fahrt nach Realp, dem Ausgangspunkt unserer Skitour.
Bei guten Bedingungen starteten wir den Aufstieg Richtung Rottällihorn. Die Route führte zunächst über Oberchäsern und weiter über den Schijenboden stetig bergauf. Der Schnee präsentierte sich im Aufstieg zunächst in erfreulich gutem Zustand und ermöglichte ein angenehmes Vorankommen. Ab 2500 m.ü.M. hatte der eine oder die andere mit Stollen zu kämpfen, welche - trotz Einsatz von Wachs - ziemlich hartnäckig waren. Im gleichmässigem Tempo gewannen wir trotzdem an Höhe, bis wir schliesslich die Lücke unterhalb des Gipfels erreichten. Dort genossen wir die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und die eindrückliche Hochgebirgslandschaft des Urserentals.
Für die Abfahrt wählten wir die Route über den «Blätz» und den Sommerweg zurück nach Realp. Die Schneeverhältnisse konnten sich auch am Nachmittag durchaus sehen lassen. Zwar war der Schnee stellenweise nicht mehr ganz so toll wie am Morgen, dennoch bot die Abfahrt ein paar schöne Schwünge und bereitete allen Teilnehmenden Freude und brennende Oberschenkel.
Zurück in Realp wurden die Ski verstaut und die Heimreise in Angriff genommen. Auf dem Rückweg kehrten wir im Café Oberalp in Andermatt ein, wo wir die Eindrücke der Tour bei Kaffee und Kuchen nochmals Revue passieren liessen. Anschliessend erfolgte die Rückfahrt nach Stans und die Verabschiedung der Teilnehmenden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für die angenehme Kameradschaft und den gelungenen gemeinsamen Tourentag in den Urner Alpen.
Ueli
So 22. März 2026
Skitouren im Fanes Nationalpark, Dolomiten
Skitourenwoche Fanes
Sonntag, 22. März Anreise zur Fanes-Hütte
Unsere Anreise führt durch das Gadertal bis nach Pederü. Von dort steigen wir zur Fanes-Hütte 2069 m auf. Einen Tag zuvor hat es in diesem Gebiet noch geregnet, doch auf Hüttenhöhe liegt sogar Pulverschnee. Wir erreichen das gemütliche Berggasthaus und richten uns für die kommenden Tage ein. Zum Auftakt werden wir mit einem wunderbaren Dreigänger mit örtlichen Spezialitäten verwöhnt.
Montag, 23. März Monte Castello
Bei sehr schönem Wetter und Pulverschnee starten wir unsere heutige Tour. Am Le de Limo vorbei und über die Alpwiesen Munt de Gran Fanes steigen wir zum Bivacco della Pace auf. Dieses liegt direkt beim Monte Castello auf 2817 m. Nebelschwaden ziehen in der Gipfelregion umher. Vom Gipfel können wir sogar die Gipfel rund um Cortina d’Ampezzo ausmachen, leider bleiben die berühmten Drei Zinnen verborgen.
Die Abfahrt wird richtig super! So viel Pulverschnee hatten wir in diesem Winter noch nie. Im unteren Abschnitt wird der Schnee etwas schwerer, aber dank der gekonnten Spurenwahl von Erich ist es immer noch Pulver. Ein kurzer Gegenanstieg und eine weitere Abfahrt runden unseren heutigen Tourentag ab.
Dienstag, 24. März Zehnerspitze
Heute liegt unser Ziel auf der anderen Seite der Fanes-Arena. Zuerst fahren wir kurz zur Nachbarshütte Lavarella ab. Durch den Arvenwald, der immer weniger dicht bewachsen ist, kommen wir höher und höher. Nach rund drei Stunden erreichen wir, mit einer kurzen Pause, den Grat der Zehnerspitze. Ein gut eingerichteter Klettersteig führt auf den Gipfel auf 3026 m. Welch herrlicher Rundblick! Auch zum Piz Lavarella, dem höchsten Gipfel dieses Nationalparks, können wir schauen. Wir beobachten einen einzelnen Tourenfahrer, der über die steile Nordseite seine erste Spur legt. Den Pulverschnee müssen wir heute gegenüber dem Vortag etwas suchen. Doch Erich findet entlang der Felswände an der Neunerspitze noch sehr schöne Pulverschneehänge. Zum Abschluss geniessen wir in der Nachbarshütte noch eine Erfrischung.
Mittwoch, 25. März Col Bechei dessora, 2794 m
Heute steigen wir wieder direkt von der Hütte zum Kreuz hoch und gehen nun etwas weiter links am Le de Limo vorbei zum Steilhang, der in Richtung unseres Tagesziels führt.Damit wir im gefrorenen Hang gut vorankommen, montieren wir die Harscheisen. Auf halber Höhe gibt es eine kurze Pause, bevor wir mit genügend Power den Gipfelhang mit seinen steilen Spitzkehren bewältigen. Wieder sehen wir einen gewaltigen Rundblick, hinunter ins Tal und bis zum Kronberg. Oben erwartet uns Sulzschnee vom Feinsten, weiter unten etwas schwererer Schnee. Trotzdem beschert uns die Abfahrt nochmals ein tolles Erlebnis. Auf der Terrasse geniessen wir die Sonne bis zu den letzten Strahlen. Denn man kann es kaum glauben: In ein paar Stunden soll es schneien. Auf der Terrasse entdecken wir noch den Gastwirt von der Schönen Aussicht, bei dem wir letztes Jahr zu Gast waren. Wie klein die Welt doch ist! Am späteren Abend beginnt es tatsächlich zu schneien.
Donnerstag, 26. März Wintereinbruch
20 cm Neuschnee sind über Nacht gefallen. An der Lavarella-Hütte auf 2050 m vorbei geht es auf der Wanderroute T12 ins Tal hinein, durch einen wunderschönen, tief verschneiten Arvenwald. So viel Neuschnee haben wir den ganzen Winter noch nicht erlebt. Bis über die Waldgrenze sucht Erich eine gute Spur, immer wieder an zahlreichen Felsbändern vorbei. Winterwandern mit Tourenskiern, ein ganz besonderes Erlebnis. Oberhalb der Waldgrenze wird die Sicht sehr schlecht. Deshalb nehmen wir die Felle weg und geniessen die Pulverschneeabfahrt durch den Wald. Nach einer Pause in der Lavarella-Hütte steigen wir nochmals zum Col Toronn auf 2414 m auf. Weiter oben erwarten uns Nebel und starker Wind. Doch danach folgt wieder eine wunderbare Pulverschneeabfahrt.
Freitag, 27. März Heimreise
Heute müssen wir packen. Das Pistenfahrzeug wird unser Gepäck ins Tal bringen, während wir nochmals in Richtung Neunerspitze aufsteigen. Im Aufstieg begleiten uns noch viele Nebelschwaden und eine Hochbewölkung. Doch genau wie von der Wettervorhersage angekündigt, öffnet sich der Himmel zur richtigen Zeit beim Ciastel de Fanes auf 2657 m. Und wir erleben nochmals eine super Abfahrt. Dieses Mal bis ganz hinunter ins Tal nach Pederü. Auf den letzten Höhenmetern ist der Schnee allerdings sehr klebrig. Doppelstockeinsatz und gute Fahrtechnik sind gefragt. Bei herrlichem Frühlingswetter beenden wir unsere schöne Tourenwoche und blicken nochmals zurück ins wunderbare Fanes-Gebiet.
Erich, vielen Dank, dass du uns in diese wunderbare Gegend mitgenommen und uns auch unter diesen nicht ganz einfachen Bedingungen so schöne Touren ermöglicht hast.
Ich danke euch allen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für die tolle Gemeinschaft und Freundschaft.
Bea Odermatt
Mittwoch, 25. März Col Bechei dessora, 2794 m
Heute steigen wir wieder direkt von der Hütte zum Kreuz hoch und gehen nun etwas weiter links am Le de Limo vorbei zum Steilhang, der in Richtung unseres Tagesziels führt.
Damit wir im gefrorenen Hang gut vorankommen, montieren wir die Harscheisen. Auf halber Höhe gibt es eine kurze Pause, bevor wir mit genügend Power den Gipfelhang mit seinen steilen Spitzkehren bewältigen.
Sonntag 22. März, Anreise Gadertal bis Pederü, Aufstieg zur Fanes Hütte 2069
Montag 23. März Mote Castello, sehr schönes Wetter und Pulverschnee Abfahrt
Dienstag 24. März Zehnerspitze 3026 mit kurzem Klettersteig, Wir mussten den Pulver suchen, aber Erich hat ihn gefunden.
Mittwoch 25. März Col Bechei dessora 2794 Aufstieg mit Harscheisen, Sulzschnee bei der Abfahrt
Donnerstag 26. März Wintereinbruch 20 cm Neuschnee. An der Lavarellahtte 2050 vorbei auf der Wanderroute T 12 ins Tal hinein durch einen wunderschönen verschneiten Arvenwald. Pulverschneeabfahrt durch den Wald. Pause in der Lavarellahütte, nochmals Aufstieg zum Col Toronn 2414, Weiter oben Nebel und starker Wind. wunderbare Abfahrt
Fr 13. März 2026
Skitouren im Kalsertal, Osttirol
Rund um St. Antönien statt Kalsertal vom 13. – 18. März 2026
Teilnehmende: Julia, Brigitta, Sabina, Falk, Hans, Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Die nette Wirtin vom Lesacherhof im Kalsertal im Osttirol rief mich 3 Wochen vor der Tourenwoche an und liess mich wissen, dass das Tal mit abnormal wenig Schnee gesegnet sei und Skitouren nur bedingt möglich seien. Eine somit problemlose kurzfristige Stornierung erfolgte. Die Alternative für diese 6 Tourentage war schnell gefunden, musste ich doch die Tourentage in St.Antönien im Februar wegen grosser Lawinengefahr absagen.
Zeitige Anreise am Freitag also nach St.Antönien bei herrlichem Wetter. Erstaunlich wenig Leute auf dem Weg zum Hasaflüeli. Auf dem Gipfel stehen wir alleine! 15 cm Powder in den schattigen Hängen und weiter unten bester Sulz lassen unsere Herzen jauchzen! Eine rassige Abfahrt bei besten Verhältnissen bis vor unsere Autos in der Litzirüti! Prisca und Jürg empfangen uns herzlich im Michelshof, einem alten und sehr schön umgebauten Walserhaus, wo wir die ersten 2 Nächte verbringen. Das Essen dort schmeckt vorzüglich!
Samstag: Heute ist ab Mittag Schneefall angesagt. Wir steigen vor der Haustüre in unser Ski, fellnen via geschlossener Skipiste zum Bord hoch, biegen ab und steigen auf der viel begangenen Route zum Chrüz hoch. Auch heute sind nur 2, 3 andere Türeler unterwegs. Nicht lange währt die Gipfelrast, der Himmel verdunkelt sich zusehends. Doch die Abfahrt ist ganz feudal, so dass wir ab der Alp Valdun nochmals anfellnen und uns 300 Hm den steilen Hang hinaufmogeln. Jetzt ist es vorbei mit guter Sicht und die Abfahrt im Whiteout nicht ganz einfach. Trotzdem, ein ganz gelungener Tag!
Sonntag: Die Front hat sich bereits wieder verzogen, der Tag wird gut! Abschied also von unseren Gastgebern und kurze Fahrt mit den Pw zu den PP in Litzirüti. Wir sind nicht alleine heute auf unserer Tour auf den viel begangenen Eggberg. Trotzdem – wir haben genügend Platz, finden noch unverspurte Stellen und geniessen Aufstieg und vor allem Abfahrt in vollen Zügen! Der Aufstieg zum Alpenrösli auf Partnun ab P 5 ist einfach, das kühle Bier dort eine wahre Streicheleinheit für unsere trockenen Kehlen!
Montag: Glanzheiter! Aufstieg in einer wunderbaren Winterlandschaft zur renovierten Carschinahütte und kurze Abfahrt an den Fuss des Schafberg. Das wunderbare Panorama auf dem Gipfel lässt den schweisstreibenden stotzigen Aufstieg sofort vergessen. Den Gipfel haben wir alleine für uns! Die Abfahrt – einfach herrlich! Powder in den schattigen steilen Hängen, feiner Sulz an den sonnigen Stellen! 550 Hm fahren wir hinunter, steigen – weils so schön war – nochmals zur Carschinahütte hoch, fahren unter der Sulzfluh durch und über die schönen Hänge hinunter zum Alpenrösli.
Dienstag: Wieder ein toller Tag! Ein abwechslungsreicher Aufstieg zur Rotspitz auf der Landesgrenze zu Österreich, mit Steinwildbeobachtungen meistern wir problemlos. Wieder stehen wir alleine auf diesem wunderbaren Gipfel! Erst beim Abstieg kommen uns die ertsen Tourengänger entgegen. Herrlich die Abfahrt im Powder bis ca. 2200 Meter. Der Tag ist noch lang, also steigen wir via Silbertälli auf den Schollberg hoch, wo die steilen, wenig verspurten Pulverhänge locken. Toll die Abfahrt und der letzte gemeinsame Abend im gemütlichen Alpenrösli!
Mittwoch: Die Higlight Tour habe ich für den letzten Tag aufgespart. Herrliches, kaltes und windiges Winterwetter begleiten uns auf die 2817 Meterr hohe Sulzfluh. Und wieder sind wir alleine auf diesem wunderbaren Gipfel, verharren aber nicht lange, denn der bissige kalte Wind drängt zur Abfahrt. Diese ist einmal mehr einfach ganz toll! Oben noch Powder, unten feinster Sulz. Der kurze (Fuss-) Auf- und Abstieg zum Gemschtobel mit Steigeisen problemlos. Nur allzu schnell kommen wir bei unseren Autos an und verabschieden uns voneinander!
Ein herzliches Dankeschön allen für’s mitkommen! Hat Spass gemacht mit euch zusammen.
Wisel
Mo 9. März 2026
Skitouren für Senioren im Averstal
Skitouren für Senioren im Averstal 9. bis 12. März
Leitung: Erich Anderhalden
Teilnehmer: Ursi Anderhalden, Lucia Studer, Rita Marthaler, Ruedi Ettlin, Peter Rohrer, Melk Durrer, Martin und Christine Stöckli, Bea Odermatt
Montag, 9. März Zwölfihorn, 2292 m
Bei strahlendem Sonnenschein und ungewöhnlich warmen Temperaturen fahren wir nach Zillis und weiter nach Lohn. Trotz der bescheidenen Schneelage können wir direkt im Dorf die Ski anschnallen. Erich findet am schattigen Waldrand tatsächlich noch genügend Schnee , Schneesuche gehört offenbar bereits zum Tourenprogramm.
In angenehmer Steigung steigen wir zum Zwölfihorn auf. Nach rund zwei Stunden und 700 Höhenmetern erreichen wir den Gipfel. Leider verhüllen Nebelschwaden den Ausblick in das für mich noch unbekannte Gebiet. Die Abfahrt bietet alles von Hartpulver bis Sulzschnee. Auf einer sonnigen Terrasse vor einer Alphütte geniessen wir anschliessend die Wärme, bevor wir ins Averstal weiterfahren.
Im Hotel Capetta beziehen wir unser Quartier für die nächsten Tage.
Dienstag, 10. März
Heute geht es von Pürt aufs Grosshorn. Rund drei Stunden und 900 Höhenmeter liegen vor uns. Die Wärme macht sich bemerkbar: Im unteren Teil steigen wir von Schneefleck zu Schneefleck. Weiter oben wird die Schneelage besser und die Abfahrt dank windgepresstem und leicht aufgesulztem Schnee richtig schön.
Nach dem Aufstieg werden wir also doch noch mit einer erfreulichen Abfahrt belohnt.
Mittwoch, 11. März
Am Mittwoch steigen wir ab Juppa Richtung Bödegrat auf. Wegen Nebel und schlechter Sicht verzichten wir auf den weiteren Aufstieg zum 2951 Meter hohen Grat. Die Abfahrt ist besser als erwartet. Nach einem Zwischenhalt im Restaurant Edelweiss in Juf bessert sich das Wetter wieder. Wir steigen nochmals Richtung Stallerberg auf, bis wir nur noch zu Fuss hätten weitergehen können. Das lassen wir bleiben.
Die Abfahrt durch Sulz und leichten Bruchharsch sorgt nochmals für etwas Abwechslung.
Donnerstag, 12. März
Zum Abschluss starten wir in Pürt Richtung Tälifurgga. Dank des präparierten Winterwanderwegs können wir die ersten Höhenmeter bequem mit den Skiern zurücklegen. Ohne diesen Weg hätten wir die Ski wohl weit hinauftragen müssen.
Da die Flanke nach Lauchboda bereits schneefrei ist, ändern wir die Route und steigen weiter zum Schafberg auf. Auf 2583 Metern ist Schluss.
Die Abfahrt gelingt dank guter Spurensuche problemlos und endet mit einer Schussfahrt auf dem planierten Winterwanderweg.
Dabei stellt sich unweigerlich die Frage: Könnte so unsere Skitourenzukunft aussehen, beschneite Aufstiege und planierte Abfahrten? Hoffen wir nicht!
Für mich war es das erste Mal, dass ich in diesem schönen Seitental meine Bergsteigerpassion ausleben durfte. Das Averstal hat mich mit seiner ruhigen und eindrücklichen Bergwelt begeistert, auch wenn der Schnee dieses Jahr etwas sparsam mit uns war.
Trotz der schwierigen Verhältnisse haben wir jeden Tag eine schöne Tour gefunden. Das verdanken wir nicht zuletzt unserem Tourenleiter Erich, der offenbar nicht nur die Berge, sondern auch die letzten Schneeflecken im Griff hat.
Es waren vier tolle Tage mit einer sympathischen Gruppe, viel Sonne, etwas Nebel, erstaunlich wenig Schnee – und trotzdem viel Skivergnügen.
Bea Odermatt
Mi 4. März 2026
Skitour Urseren
Grindelgrat und Wildgärst statt Urseren
TN: Andrea, Katharina, Ueli, Wisel
TL: Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Kurzfristig flattert eine Abmeldung herein. Deshalb Rückfrage bei den Restlichen und deren (Touren-) Wünschen. Mein Vorschlag, statt Urseren ins Rosenlauital zu gehen, kommt gut an. Kurzfristige Reservation in der gemütlichen Brochhütte.
Start zu zweit auf der Schwarzwaldalp um die Mittagszeit mit dem Ziel, soweit möglich zum Grindelgrat hoch zu fellnen. Wegen der fortgeschrittenen (Nachmittag-) Zeit kurz vor dem Grat “zvierenet” und abgefellt. Wunderbar und wegen der feudalen Verhältnisse viel zu kurz ist die Abfahrt im Frühlingssulz zur Brochhütte. Heidi empfängt uns dort herzlich und das Bier auf der sonnigen Terasse erfrischt Körper und Seele.
Das Dog-Spiel nach dem feinen Raclette mit zwei zufällig anwesenden weiteren SAC-Engelberg Mitgliedern gestaltet sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten für den (Spiel-) unerfahrenen Schreiberling in eine Win-Situation.
Halbi 7ni ist Frühstück. Anschliessend trifft Katharina und Ueli ein. Gemeinsam steigen wir hoch und höher, begleitet von interessanten Gesprächen, welche aber je höher unso mehr abnehmen, denn die Luft wird dünner und wegen dem Saharastaub vermutlich auch dicker und deshalb schwerer einzuatmen. Knapp 1500 Hm ja sind auch kein Pappenstiel!
Wir geniessen auf dem Gipfel die Weitsicht in die Heimat, gegen Westen und Süden die z.T. nur schemenhaft im kamelfarbigen Staub auszumachenden Alpen und Hochalpen.
Welch eine Abfahrt! Schwung um Schwung, bis vor unsere Autos, im besten Frühlingssulz. Schade, dass es nicht noch weiter geht, die Oberschenkel sind uns aber dankbar.
Der Trunk und das Zvieri in der Gartenbeiz des Zwirgi haben wir uns verdient!
Danke den Teilnehmern für die Begleitung!
Do 26. Feb. 2026
Tiefschnee Abenteuer
Vier wunderschön-sonnige Tage unter kundiger Leitung von Erich haben die Tiefschneetage trotz der mangelnden Tiefschneemenge erneut zu einem tollen Erlebnis gemacht. Vielen Dank Erich für die Organisation und Leitung und der ganzen Gruppe mit den beiden Beas (Odermatt und Schlumpf), Marie-Louise, Christine und Martin Stöckli sowie Martin Suppiger für die Kameradschaft. Ich freue mich auf die Variantenschneetage im nächsten Jahr.
Peter Schlumpf
So 15. Feb. 2026
Skitour Grindelgrat
Leitung: Ueli Nietlispach, Dani Burch
Teilnehmer: Mona Amstutz, Julia Baradun, Hilde & Ruth Bühler, Fredy Lussy, Anja Niederberger, Franziska Oggier, Christoph Respond, Margrit Scheuber, Christine und Martin Stöckli, Katharina Traber
Fotos: Ueli & Katharina
Einmal mehr machten es die Wetter- und Schneevorhersage spannend. An diesem Wochenende hatten wir für einmal Angst, dass es eher zu viel Neuschnee hat. Ueli und Dani haben sich schlussendlich dafür entschieden, dass die geplante Tour stattfinden kann.
Nach einer anspruchsvollen und amüsanten Autofahrt trafen wir uns um 09.00 Uhr auf der Schwarzwaldalp ein. Die kurze Kaffeepause mit den letzten Updates zum Aufstieg war ein guter Start. Anschließend stiegen wir in unsere Skier und es ging los. Dank der Zusatzleitung von Dani, konnten wir zwei Gruppen bilden. Bei perfekten Bedingungen und zahlreichen Spuren konnte der Aufstieg genossen werden und wir erreichten das Ziel nach 2.5 Stunden.
Ein herrliches Bergpanorama erwartete uns oben auf dem Grindelgrat, nach dem wir die Nebeldecke durchbrochen haben. Anschließend an die kurze Pause, ging es wieder nach unten. Eine tolle Abfahrt mit Pulverschnee hat den Tag noch besser gemacht. In der Brochhütte, fast am Ende der Tour, gab es zum Ausklang noch einen Apero.
Um 14.00 sind alle zusammen bei den Autos wieder angekommen und die Heimreise konnte starten. Dabei stellte sich heraus, dass die Autofahrt nachhause das schlimmste oder schwierigste an diesem Tag sein sollte. Bei schneebedeckter Straße mit Glatteis, machte sich eines der Autos plötzlich selbständig. Glück im Unglück, alle kamen gesund nachhause und die Autos nahmen keinen Schaden.
Besten Dank unseren Tourleitern Ueli und Dani für die Organisation und die Durchführung der Skitour.
Anja Niederberger
Sa 7. Feb. 2026
Skitouren ab Hotel im Goms
Skitouren ab Hotel im Goms 07.-09.02.2026
Leitung: Gaby Wermelinger
Teilnehmer: Marie-Louise, Margarethe, Hilde, Ruth, Margrit, Christine und Martin
Am Vortag der Touren meldete unsere Tourenleiterin Gaby: Der Wetterbericht stimmt mich ziemlich optimistisch - ausser dass es auch im Goms noch unterdurchschnittlich Schnee hat.
Tag1:
Also nahmen wir die Fahrt ins Goms via Realp und Autoverlad am Samstag frühmorgens in Angriff. Vom positiven Wetterbericht hatten auch Andere gehört und so gab es bereits um 08.00 Uhr erhebliche Wartezeiten vor dem Tunnelportal. Irgendwann hatten es dann alle von uns geschafft das Auto zu verladen und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Dorfende von Oberwald. Von dort ging es hoch zur Hungerberghütte, wo wir knapp die Olympiafahrt von Franjo von Allmen am TV verpassten. Über seine Goldfahrt freuten wir uns trotzdem und genossen die Gastfreundschaft in der Hütte. Danach ging es weiter hoch zum GALE auf 2495 Meter. Gaby sollte Recht behalten und so fühlten wir uns beim Aufstieg wie auf einer Frühlingstour. Einige von uns beklagten sich, zu warme Kleider angezogen zu haben. Wir alle aber hatten Freude an den Sonnenstrahlen und dem eindrucksvollen Panorama mit den Passübergängen Grimsel und Furka und dem Galenstock in der Mitte. Neben dem herrlichen Wetter konnten wir auch schönen Pulver geniessen fast bis auf die Höhe der Hungerberghütte.
Danach ging es weiter zum Hotel Weisshorn in Ritzingen. Das Hotel entpuppte sich als SAC Treffpunkt und das Wirtepaar im Pensionsalter strotzte vor Lebensfreude und unterhielt die Gäste mit Witz und Wein – ein echter Geheimtip!
Tag 2:
Für den Sonntag hat Gaby eine Tour ab Reckingen zum Manlibode auf 2386 Metern geplant. Gerade nach dem Parkplatz ging es hoch durch den Wald entlang des Wanderwegs. Die Spur war glasig und so kamen wir bisweilen ins Rutschen und Schwitzen obwohl die Temperaturen im Wald etwas kühler waren als bei der gestrigen prallen Sonne. Der Wald wollte nicht enden und erst nach 800 Höhenmetern erreichten wir das freie Gelände, wo wir nach einer weiteren Stunde zum Mannliboden gelangten. Mit Blick in Richtung Norden lagen Teile der Lötschentaler- und Berneralpen vor uns: Finsteraarhorn, Aletschhorn bis hin zum Bietschhorn. Auch hier war der Schnee in den nordöstlichen Hängen unerwartet pulvrig und so freuten wir uns über die schönen Schwünge bevor wir in den Waldslalom eintauchten zurück bis nach Reckingen.
Tag 3:
Für heute Montag wählte Gaby eine Tour am Südhang ab Münster hoch zum oberen Treichboden beim Kreuz 2467. Südhang mit viel Sonne bedeutete, dass es nur noch Schnee auf der serpentinenartigen Waldstrasse hatte. So sind wir die Strecke mit flacher Neigung hoch zur Galmihornhütte gelaufen, wo wir ausgedehnt Pause machten. Mit Blick über den Talkessel konnten wir unser gestriges Ziel den Mannlibode erkennen. Nach der Pause ging es nochmals 350 Höhenmeter hoch zum Treichboden. Zunehmende Wolken kündigten die nächste Front an und so freuten wir uns auf die nächste Abfahrt in wiederum unerwartet pulvrigem Schnee hinunter bis zur Waldgrenze.
Das waren drei sehr schöne Tage im Goms mit bestem Wetter Timing und umsichtig geplanter Führung. Danke Gaby!
Martin Stöckli
So 1. Feb. 2026
ST Stotzigen Firsten (Ersatztour Glatten)
Stotzig Firsten, 2759 m
Teilnehmende: Monika, Margrit, Priska, Ruth, Katharina, Marlis, Lukas, Reto, Sepp
Leitung: Wisel & Ueli
Bericht: Wisel
Eins vorneweg: Nicht der Glatten war unser auserwähltes Ziel, sondern der Stotzig Firsten ab Realp. Nicht der Glatten, weil dort weniger Schnee liegt, mehr Bewölkung vorausgesagt war und die Tragepassagen lang gewesen wären. So habe ich mich nach einigem hin und her, Abklärungen da und Telefonate dort, für den Stotzig Firsten entschieden. Obwohl mir bewusst war, dass die allermeisten diesen schönen Skigipfel bereits mehrmals erklommen hatten.
Und so trafen wir uns bei klirrender Kälte, wolkenlosem Himmel und übervollen Parkplätzen in Realp, um mit den gefühlten Hundertschaften dort unsere Route anzugehen. Erstaunlicher- und glücklicherweise haben sich die vielen Leute nicht alle auf den Stotzig begeben und im reichhaltigen Tourengebiet schön verteilt.
Bereits der Aufstieg liess erahnen, dass die Wahl dieses Berges sicher keine schlechte war. Obwohl vom Vortag schon arg zerfahren, liess sich die Powderabfahrt erahnen und Vorfreude aufkommen. Ja, es hatte und hat dort sogar genügend Schnee!
Genügend Platz auf dem Gipfel für die Mittagsrast bei wenig Wind – beides nicht ganz selbstverständlich für diesen bekannten Skiberg! Und dann die zwölfhundert Höhenmeter Abfahrt: Wirklich ein Genuss! Nur wenige Passagen in den Staudenhängen unten waren nicht ganz so bequem. Aber mit der nötigen Vorsicht haben es alle geschafft und sind glücklich und zufrieden – so habe ich es wenigstens gefühlt – bei den Remisen der Dampfbahn angekommen! Den Drink im Gasthaus Gotthard in Hospental haben jedenfalls alle redlich verdient!
Ein grosses Dankeschön an Ueli für die Tourenführung und allen anderen für die Teilnahme – iär dörfid gärä wieder derbiä sii!
Wisel
Mi 28. Jan. 2026
Nacht-Skitürli mit Fondue-Plausch
Fondue-Skitürli, Mi 28. Januar 2026
Leitung: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Burch Dani, Niederberger Martin, Respond Chrigu, Traber Katharina
Eigentlich wäre angedacht gewesen, die Tour am Samstagabend im Gebiet Turren-Schönbüel durchzuführen. Da die Bahn an den Abenden allerdings nur einen relativ kurzen Zeit-Slot anbietet (reicht gerade für ein Fondue im Restaurant Turren), musste Schreibender kurzfristig umdisponieren und die Tour wiederum ins Engelbegertal verlagern, was dann leider einigen Teilnehmenden nicht ging - dafür kamen frische hinzu.
So starteten wir kurz nach 18:30 Uhr bei den Tilisbahnen in Engelberg. In gemütlichem Schritt, begleitet von mittlerem Schneetreiben, stiegen wir, teils auf der Piste, teils in offenem Gelände, auf bis zur Bergstation Älplerseil.
Oben angekommen verstauten wir die Felle im Rucksack und gönnten uns einen wärmenden Schluck von Danis selbstgebrautem Genepi. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Untertrübsee, wo ein feines Fondue auf uns wartete. Die Abfahrt entpuppte sich als herrlich, ein paar cm frischer Powder liessen uns wunderbar über die Piste gleiten.
Nachdem wir uns der Meringue-Kurve gestärkt hatten, genossen wir mit vollen Mägen die restliche Abfahrt ins Tal, wo unsere Autos auf uns warteten.
Herzlichen Dank allen Teilnehmer/innen für den schönen Abend. Bis nächstes Jahr
Ueli
So 25. Jan. 2026
Skitour Winterhorn
Tourenbericht Bonistock (Ersatztour Winterhorn)
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Hilde und Ruth Bühler, Priska Muff, Martin Niederberger und Katharina Traber
Auch der dritte Anlauf führte nicht zum Erfolg. Dieses Mal gelangen wir nicht mal in die Nähe des Berges, was dem akuten Schneemangel in diesem Winter zu verdanken ist.
Da die Verhältnisse allgemein nicht prickelnd waren und auch der Wetterbericht nichts Gutes verhiess, entschied Schreibender, den alten Fruttweg als Bewegungstherapie anzubieten.
So machten wir uns am Sonntagmorgen, kurz vor neun Uhr, auf den Weg Richtung Frutt. Einige Meter im Wald mussten die Skier für einen kurzen Moment auf den Schultern Platz nehmen, der Rest konnte problemlos bewältig werden. An der Frutt zogen wir vorbei und liefen weiter Richtung Bonistock, welchen wir kurz nach Mittag erreichten. Im Restaurant stärkten wir und mit Speisen und Getränke, bevor der gefährliche Teil der Unternehmung begann - die Abfahrt auf der Piste Richtung Stöckalp. Erfolgreich und kollisionsfrei kamen wir schlussendlich wieder im Tal an, wo wir uns voneinander verabschiedeten und uns auf den Heimweg machten.
Besten Dank den Teilnehmern für den tollen Vormittag und das Verständnis für die ständige Verschieberei. Hoffen wir, Frau Holle kommt diesen Winter nochmals in die Gänge…
Ueli
Sa 24. Jan. 2026
Schneeschuhtouren Diemtigtal
So 18. Jan. 2026
ST Eggenmanndli
Eggenmanndli statt Maighelshütte
Teilnehmer: Ueli Nietlispach (Leitung), Margrit Scheuber, Pietro Parodi
Wie schon einige Male in diesem Winter war der Schnee Mangelware. Der ursprünglich geplante Zweitäger mit Übernachtung in der Maighelshütte und dem Pazolastock als Gipfelziel fiel deshalb schnell ins Wasser. Eine passende Alternative zu finden war nicht einfach – die Verhältnisse waren schwierig.
Dank eines Insidertipps wurde Ueli auf das Eggenmanndli aufmerksam. Nach kurzer Überlegung stand fest: lieber umplanen als das Skitourenwochenende ganz absagen.
So machten wir uns am Sonntag, 18. Januar, zu dritt von Stans aus auf den Weg ins Urnerland. Ausgangspunkt war das Berggasthaus Brüsti oberhalb von Attinghausen. Mit dem kleinen Brüsti-Bähnli fuhren wir nach oben – dicht gedrängt, da auf dem Brüsti ein Kinder- und Jugendrennen stattfand. Die Fahrt bot schöne Ausblicke, begleitet von einigen kräftigen Windböen.
Oben angekommen zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite: sonnig, windstill und angenehm warm. Wir starteten zügig Richtung Angistock. Schon bald erreichten wir eine Passage, wo wir die Skier kurz tragen und ein Stück zu Fuss gehen mussten, bevor es wieder auf denSkiern weiterging.
Die Traverse über den Osthang Richtung Surenenpass war anstrengender als erwartet. Die Sonne hatte den Schnee aufgeweicht, was zu lästigen Stollen unter den Fellen führte. Auf dem Pass angekommen hiess es: Harscheisen montieren, denn der Schnee wurdezunehmend hart und eisig.
Der Gipfel des Eggenmanndli präsentierte sich wie bekannt abgeblasen. Ohne grössere Schwierigkeiten, aber mit zwei kurzen Fusspassagen über Gras und Steine, erreichten wir den Gipfel.
Die Abfahrt über den Nordosthang verlangte nochmals Konzentration. Der harte und unruhige Schnee machte sauberes Skifahren nicht einfach. Weiter unten wurden die Verhältnisse jedoch zunehmend besser und einige schöne Schwünge waren möglich. Nach
einer langen flachen Passage mussten wir nochmals anfellen und erreichten das Berggasthaus in gut 20 Minuten.
Ein kühles Bier oder ein saurer Most rundeten die Tour perfekt ab, bevor es mit der charmanten Luftseilbahn zurück nach Attinghausen ging.
Eine gelungene Alternative, viel Bewegung und ein schönes Tourenerlebnis – danke Ueli für die tolle Idee und Durchführung!
Pietro
Fr 16. Jan. 2026
ST Mändli
Skitour aufs Mändli – ein Tag voller Sonne, Wind und gemeinsamer Schritte
Wenn der Winter ruft, muss man manchmal einfach los. So ging es uns an diesem Morgen, als wir gemeinsam mit Urs, unserem Tourenleiter, und der Gruppe – Ruth, Verena, Julia, Martin und Hilde – Richtung Panoramastrasse fuhren. Die Frage stand im Raum: Hat es im unteren Abschnitt überhaupt genug Schnee? Frau Holle hatte zwar vor ein paar Tagen fleissig die Betten geschüttelt, doch Wind und Wärme hatten danach kräftig am Schnee genagt. Trotzdem wagten wir die Tour – und sollten mehr als positiv überrascht werden.
Der Forstweg zeigte sich gnädig. Genug Schnee für einen zügigen Aufstieg. Die Sonne begleitete uns schon früh, und auf der Fluonalp gönnten wir uns die erste kleine Rast: ein Tee, ein Brötli, ein Blick in die glitzernde Weite. Es war einer dieser Momente, die man gern ein bisschen länger festhält.
Von Anfang an achtete Urs aufmerksam darauf, dass alle im gleichen Rhythmus gehen konnten. Sein ruhiger Blick über die Gruppe, sein Tempo, das nie hetzte, und seine Hilfsbereitschaft – besonders später im steilen Schlussaufstieg – gaben uns das Gefühl, sicher und gut aufgehoben zu sein. Die berühmten „40-Prozent-Spitzkehren“ hatten es in sich. Doch wann immer jemand unsicher wurde, stand Urs bereit, gab Tipps, half mit einem Lächeln – und schon ging es weiter.
Der Wind hatte im oberen Teil die Schneeoberfläche teils ruppig geformt. Doch mit jedem Schritt wurde klar: Die Bedingungen waren trotz allem gut, und der Trittschnee im Steilhang trug uns zuverlässig. Oben pfiff ein kräftiger Wind um unsere Ohren, sodass wir die zweite Teepause klugerweise etwas weiter unten einplanten.
Die Aussicht war – wie immer auf dem Mändli – ein kleines Geschenk. Berge, die sich in alle Richtungen staffeln, Lichtspiele über den Hängen, und sogar ein paar Gemsen, die uns aus sicherer Distanz musterten. Natur, die einen still werden lässt.
Beim Abstieg zeigte sich, dass die Forststrasse im Verlauf des Tages etwas gelitten hatte. Ein paar Mal mussten wir die Skier tragen. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Es gehörte einfach zu diesem Wintertag dazu.
Am Ende waren wir uns alle einig: Diese Tour war ein voller Erfolg. Sie hat uns gefordert, beschenkt, zusammengeschweisst und uns die Schönheit eines Wintertages gezeigt, der uns viel mehr gegeben hat, als wir erwartet hatten.
Danke, Urs, für die umsichtige und herzliche Führung.
Mi 14. Jan. 2026
Werktagsskitour
Werktagsskitour Höch Gumme
TeilnehmerInnen: Lucia, Helene, Irene, Brigitte, Lukas, Falk, Fritz
Leitung, Bericht und Fotos: Wisel
Das ganze Alpengebiet ist ja nicht gerade mit viel Schnee gesegnet. Das hat in der Auswahl des Tourengebietes sogar Vorteile, denn es schränkt unsere Möglichkeiten doch grad massiv ein. Die Auswahl ist recht bescheiden. Umso mehr sind wir alle überrascht, dass uns die auserwählte Tour auf den Höch Gumme sogar ganz gute Verhältnisse bietet!
Ein munteres Grüppchen von 8 Leuten lacht mit der vom wolkenlosen Himmel scheinenden Sonne um die Wette. Genügend Schnee vom Start bis zum Gipfel. Im Gipfelhang sogar noch Powder! Was will man/frau noch mehr! So geniessen wir den Tag von A bis Z, vertilgen zwischendurch auf der Bärghuis Terasse Kaffe und Kuchen bei angenehmen Temperaturen.
Nur zu schnell vergeht der schöne Tag und schon verabschieden wir uns wieder auf dem Parkplatz in Lungern und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Danke euch allen für’s dabei sein! Wisel
So 11. Jan. 2026
Skitour Engelberger Tal
Skitour im Engelberger Tal – Bitzistock 11. Januar 2026
Leitung: Gaby Wermelinger und Bea Odermatt
Teilnehmer: Christine, Martin, Jeanette, Vreny, Ruth, Margrit, Anja, Andrea, Marie Louise und Philippe
Fotos: Teilnehmer
Für diesen Sonntag hatte der Wetterbericht noch Schneefälle bis etwa 9 Uhr angekündigt, danach sollten Aufhellungen folgen. Wir fahren Richtung Engelberg. Schon weit unterhalb des Dorfes stockt der Verkehr. Wollen wirklich sooo viele auf die Skipiste? Die Erklärung sehen wir bei der Einfahrt ins Dorf: Die Bahnparkplätze müssen zuerst noch von den grossen Schneemassen befreit werden.
Fast pünktlich erreichen wir um 9.30 Uhr unseren Startpunkt. Gaby begrüsst uns zur heutigen Tour. Entlang der Skipiste steigen wir zum Untertrübsee auf. Die frisch verschneite Winterlandschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Gaby wählt die Route über die Standardpiste. Mit sicherem Abstand zu den Lawinenhängen geht es im kühlen Schatten hinauf bis zur Wäschplatten.
Immer wieder wandert der Blick hinüber zur sonnigen Brunni-Seite, wo man sich die wärmenden Sonnenstrahlen gut vorstellen kann. Auf unserem weiteren Aufstieg wechseln sich dann Sonne und Schatten ab. Vorbei an der Bitzihütte und unter dem Chrützhubel hindurch erreichen wir einen idealen Platz für eine Pause, mitten in einer märchenhaften Schneelandschaft.
Zum Bitzistock ist es nun nicht mehr weit. Das Gipfelkreuz sehen wir bereits von unserem Pausenplatz aus. Gemütlich steigen wir weiter, einige Zickzack-Spuren noch unterhalb des Gipfels, dann folgt das Skidepot. Durch den tiefen Schnee stapfen wir die letzten Meter zum Gipfel hinauf.
Oben werden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Die Vorfreude auf die Abfahrt ist gross, doch bei so viel Neuschnee stellt sich auch die Frage, ob es vielleicht fast etwas zu viel des Guten ist.
Für die Abfahrt wählt Gaby die Linie hinter der Bitzi vorbei zur Hüäthütte und anschliessend auf die Piste. Eine kluge Entscheidung: Das Gelände ist hier nicht allzu steil, und abseits einer Spur wird man im tiefen Schnee schnell zum Schneepflug. Sobald es etwas steiler wird, gelingen dann doch einige schöne Tiefschneeschwünge. Auf der Piste geniessen wir schliesslich die abwechslungsreiche Abfahrt hinunter nach Engelberg. Was wir an diesem Tag noch nicht wissen: Es sollte einer der seltenen Tiefschneetage dieses ganzen Skitourenwinters bleiben.
Liebe Gaby, herzlichen Dank für diese wunderschöne Tour – wir kommen gerne wieder mit!
Bea Odermatt
Mi 31. Dez. 2025
Silvester-Skitour
Tourenbericht Poncione di Val Piana (31. Dezember 2025)
Teilnehmer: Ueli Nietlispach (Leitung), Anja Niederberger, Brigitte Wicki, Martin Niederberger
Lange war unklar, ob wir zum Jahresende überhaupt auf die Silvestertour gehen können – die Schneelage auf der Alpennordseite war eher mager. Zum Glück wurde Ueli im Bedretto fündig und so starteten wir, die kleine Vierergruppe, frühmorgens um 06:30 Uhr in Stans. Bei eisigen Temperaturen erreichten wir All’Acqua.
Vom Parkplatz aus querten wir den Ticino und stiegen durch den steilen, lichten Wald hoch. Ein wunderschöner Sonnenaufgang liess die Gipfel der gegenüberliegenden Talseite in warmem Licht erstrahlen.
Der untere Teil war – wie erwartet – nicht der Burner, aber ab der Waldgrenze wurden die Schneebedingungen solide. Über Terrassen und sanfte Rippen gewannen wir stetig an Höhe, querten die weite Ebene auf rund 2180 m und arbeiteten uns schliesslich zur markanten Steilstufe bei gut 2360 m vor. Den Aufstieg bewältigten wir wegen der Kälte und einer leichten Brise fast ohne Pausen – meistens im Schatten, aber landschaftlich wunderschön.
Der Schlussanstieg über die steilere Flanke hinauf zum Gipfel auf 2659 m verlangte noch einmal etwas Konzentration. Oben erwartete uns endlich die Sonne – und sogar der Wind gönnte uns eine kleine Pause. Mit herrlicher Aussicht und einem originalen Heuschnaps stiessen wir auf den letzten Tag des Jahres an.
Die Abfahrt über die bereits etwas verfahrenen Hänge brachte die Oberschenkel nochmals richtig zum Brennen. Im unteren Teil hiess es dann wieder: Steine ausweichen und den Skibelag schonen. Im Restaurant in All’Acqua zeigte sich dann sogar im Tal die Sonne – ein perfekter Abschluss einer Tour, die wir wegen des Schneemangels beinahe abgeschrieben hätten, die sich aber dank guter Verhältnisse im Val Bedretto als echtes Highlight entpuppte. Vielen Dank Ueli für die grossartige Tour.
Martin Niederberger
Sa 20. Dez. 2025
Aufwärm-Skitour
Tourenbericht
Sunnighorn (Aufwärm-Skitour), 20.12.2025
Leitung: Ueli Nietlispach und Daniel Burch
Teilnehmer: Moni Amrein, Ruth Gasser, Verena Käslin, Katharina Traber, Helen Lötscher
Aufgrund der prekären Schneesituation treffen wir uns statt mit den Skiern mit Wanderschuhen und Klättergstältli in Sarnen. Zusammen geht’s über den Brünig nach Wimmis ins Berner Oberland. Leicht fröstelnd, wie sich das bei einer Skitour gehört, starten wir beim «Schattig Wald». Schnell bekommen wir warm – geht’s doch im Zick-Zack steil obsi.
Bald erreichen wir die mit Seilen gesicherten Stellen und kraxeln durch die Simmenflue hoch zum Sunnighorn. Der Name ist Programm, und wir verstauen die doch für Dezember eigentlich üblichen Kleiderschichten in den Rucksack. Der Weg ist abwechslungsreich und spannend, Platten und hübsche Waldstücke wechseln sich ab, immer begleitet mit viel Tiefblick.
Nach knapp 2h und 800 Höhenmeter erreichen wir den Gipfel auf 1397 müM, das Sunnighorn, bei prächtigem Sonnenschein. Erstaunlicherweise haben wir den Gipfel für uns allein und geniessen das Weihnachts-Picknick mit wunderbarer Aussicht in die Berner 4000er mit wärmenden Sonnenstrahlen. Innerlich wärmt uns ein feiner Gipfelschnaps (Danis hausgemachter Genepi)…
Hinunter geht’s dann über den steilen Alpinweg nordseitig via Sattelegg. Da vermissen wir das erste mal ein wenig die Skier… wär doch das Runterfahren schon schön…… Durch den «Laub-Powder» kommen wir wieder gut beim Parkplatz an. Wir geniessen noch ein Kaffee im Hirschen bevor wir uns auf den Heimweg machen.
Dankeschön an Ueli & Dani für das tolle Alternativ-Programm auf das wunderbare Sunnighorn.
Helen
Sa 18. Okt. 2025
Spätherbstwanderung Sihlseeli Biet
Wanderung Sihlseeli Biet
Leitung Bea Odermatt
Teilnehmer Ruth, Erna, Jeanette, Bernadette, Hilde, Ruth, Margarethe und Sepp
Fotos Teilnehmer
Die Tour führt uns ins Sihltal zur Quelle der Sihl. Mit dem Auto fahren wir über Schwyz, Rothenthurm, und Einsiedeln nach Studen und hinter dem Ochsenboden hinauf zum Parkplatz Gripschli 1189 m, unserem Ausgangspunkt. Schon die Fahrt ist malerisch, begleitet von den goldenen Herbstfarben.
Steil geht es auf blau- weissem Weg durch den Wald hinauf zur Alp Fläschen. Über Alpwiesen wandern wir vorbei an der Chilenmatthütte und den Böden zum Sihlseeli auf 1825 m. Der See liegt idyllisch eingebettet in einem Talkessel. Nach einer Rast steigen wir weiter auf zum Saaspass, wo uns ein neuer Ausblick erwartet. Wir bewundern die Bergwelt der Silberen und des Klöntals aus einer ganz anderen Perspektive. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den kleinen Gipfel Biet 1969 m mit Gipfelkreuz. Die Fernischt ist heute einfach nur prächtig, die Herbstfarben leuchten in ihrer Pracht.
Manch einer schwärmt von schönen Touren wie dem Diethelm, dem Drusberg oder dem Chli und Gross Aubrig. doch ausser Sepp als Schwyzer sind wir nicht oft in dieser Gegend unterwegs. Allzu lange dürfen wir nicht verweilen- vor uns liegt der Abstieg von 775 Höhenmetern. Zurück zum Saaspass und Sihlseeli schlagen wir die Richtung zur Laubiberghütte ein. Der Weg führt nun dem Bergbach Sihl entlang, der hier einen eindrücklichen, tief eingeschnittenen Graben geformt hat. Die letzte Strecke zum Gripschli verläuft über einen steilen Alpweg, doch die Farbenprach tdes Herbstes lennkt vom anstrengenden Abstieg ab.
Damit sich eine schöne Rundtour ergibt, fahren wir anschliessend über die Ibergeregg- mit einem gemütlichen Kaffeehalt auf dem Pass
Ich danke allen für die Begleitung und freue mich schon auf die nächste gemeinsame Tour mit euch.
Bea Odermatt
Mo 6. Okt. 2025
Coazhütte mit Option Piz dal Lej Alv
Wanderung Val Roseg- Coazhütte- Fuorcla Surlej
Leitung Bea Odermatt
Teilnehmer Erna, Claudia, Lucia und Vreny
Fotos Teilnehmer
Die Anreise erfolgt mit dem Auto nach Pontresina. Dort werden wir bereits von der Pferdekutsche erwartet, die uns gemütlich mit drei PS ins Val Roseg bringt. Im Restaurant Roseg Gletscher gönnen wir uns zuerst ein Kaffee. Der namensgebende Gletscher ist allerdings längst nicht mehr hier zu sehen- er hat sich weit ins Tal zurückgezogen.
Anschliessend beginnt der Aufstieg durch den Föhrenwald Richtung Margun da l’Alp Ota. Der Platz vor der Hütte lädt zu einer ersten Rast ein. Von hier führt der Weg weiter bergwärts, bis wir den Höhenweg erreichen, der uns zur Coazhütte bingt. Der letze Abschnitt ist bereits winterlich, frischer Schnee, gefallen in den vergangenen Tagen, bedeckt den Weg. Nur vereinzelt begegnen wir anderen Berggängern- im Sommer wäre hier deutlich mehr Betrieb.
Um 16 Uhr erreichen wir die Coazhütte, eindrücklich auf einem Felssporn gelegen. Zu unserer Überraschung sind wir die einzigen Gäste. Entsprechend bleibt die Stube ungeheizt, obwohl ein schöner Ofen darin steht. In unserer Primaloft- Jacke geniessen wir dennoch das feine Nachtessen. Trotz warmer Getränke bleibt es bei 13 Grad eher kühl. So ziehen wir uns bereits um 20 Uhr ins Massenlager zurück- unter zwei Decke und mit einer wärmenden Bettflasche. Wir schlafen ausgezeichnet nach dem aufwärmen.
Am Morgen begrüsst uns die Sonne am Gegenhang. Nach dem Frühstück ist auch unser Weg zur Fuorcla Surlej sonnig, und wir haben bald wieder angenehm warm. Der Aufstieg lohnt sich. Von der Fuorcla eröffnet sich ein beeindruckender Blick ins Berninagebiet mit Piz Bernina und dem markanten Biancograt. Auch die Spuren des Bergsturzes am Piz Scerscen sind gut erkennbar. Das kleine Bergseeli unterhalb der Fuorcla erweist sich einmal mehr als fotografischer Hotspot- das Panorama spiegelt sich perfekt im klaren Wasser.
Der Abstieg führt uns zur Bergstation Murtèl. Da noch die Heimfahrt bevorsteht, entscheiden wir uns für die bahn nach Surlej. Mit dem ÖV gelangen wir zurück nach Pontresinaund fahren von dort mit dem Auto zurück in die Innerschweiz.
Eine eindrückliche Tour in einer ruhigen, bereits leicht winterlichen Bergwelt- und ein weiteres schönes gemeinsames Bergerlebnis bleibt in bester Erinnerung. Danke an die Teilnehmer
Bea Odermatt