So 12. Juli 2026
Allalinhorn-Überschreitung (Hohlaubgrat)
Tourenbericht Allalinhorn via Hohlaubgrat 4027 müM
Tourenleitung: Patrick Mathis (Ueli Nietlispach krank)
Teilnehmer: Katharina Traber, Maria Kiser, Anja Niederberger, Tamara Dossenbach, Thomas Wallimann, Pietro Parodi, Margrit Scheuber, Martin Niederberger
Bei prächtig heissem Sommerwetter traf sich die Gruppe um 9 Uhr in Sarnen für die gemeinsame Anreise nach Saas-Fee. Nach einem Kaffee ging es mit dem Alpin-Express aufs Fels-kinn. Nach einem gemütlichen ca. einstündigen Marsch trafen wir in der Britanniahütte ein, bezogen unser Zimmer und genossen die herrliche Bergwelt bei T-Shirt-Wetter auf der Ter-rasse und mit Blick auf das morgige Tourenziel Allalinhorn.
Um 4.15 Uhr ging es bei Sternenhimmel und relativ warmem Wetter auf dieser Höhe los, mit einem kurzen Abstieg zum Gletscher. Diesen querten wir und stiegen anschliessend über steiniges Gelände bis zum Firn hoch, wo es mit den Steigeisen in der Dreierseilschaft über Gletscher und einer kurzen Kletterpassage zum Tourenziel ging.
Bereits um 9 Uhr standen wir überglücklich auf dem Gipfel und durften vor der grossen Menschenmasse via Normalroute das Kreuz und die gigantische Aussicht auf die Walliser-bergwelt für uns alleine geniessen.
Der Abstieg führte via NWN-Grat / Normalroute bis zur Station Mittelallalin, wo ein verdien-tes Mittagessen auf uns wartete.
Ein grosses Dankeschön geht an Patrick für die kurzfristige alleinige Tourenübernahme und an Martin und Pietro, unser Bibeli, für die Seilschaftführung. Ohne euch wäre das pure Gipfelglück bei prächtigem Wetter nicht realisierbar gewesen.
Früher als geplant trafen wir in Sarnen ein und wurden vom noch etwas angeschlagenen Ueli mit kühlen Getränken begrüsst und beglückwünscht.
Tamara
Sa 4. Juli 2026
Schächentaler Höhenweg
Bei prächtigem Sommerwetter traf sich die Gruppe bei der Talstation Eggberge. Mit Bus und Postauto gings auf den Klausenpass. Der Andrang war gross, es führten zwei Kurse auf den Pass hinauf. Anfänglich verlief der Bergweg südlich der Passstrasse, von der unteren Balm an verlief er nur noch nordseitig der Strasse. Mal war es Forststrasse, mal Bergweg, mal auf, mal ab – es war herrlich und dank des schönen Wetters war der Blick zu den gegenüberliegenden Bergen wie Schärhorn, Chämmliberg, Ruchen, etc. herrlich. Vorbei an den Bergstationen Biel und Ruogig war der Weg zunehmend wie eine Forststrasse. Deshalb wich die Gruppe bei der Teilalp vom eigentlichen Weg 595 ab und wählte den ‘Umweg’ über Chalbenweid zum Gross Fläsch. Die letzte Stunde wäre weiter auf der steil abfallenden Forststrasse verlaufen, weshalb der Gratweg über die Hüenderegg gewählt wurde – ein guter Entscheid! Sieben Stunden unterwegs, die Einkehr bei der Bergstation im Berggasthaus war verdient und eine ‘klare Sache’!
Mit dabei: Bea, Irene, Yvonne, Françoise
Leitung: Bea Schlumpf
Mo 15. Jun. 2026
Saxeten-Bällehöchst-Grüschalp oder Mürren
Montag 15. Juni; Mürren-Allmihubel- Marchegg- Sousläger- Sulseeli- Lobhornhütte- Suhlwald
Sa 13. Jun. 2026
Fortbildungskurs Tourenleiter, Bergsteigen
Der diesjährige Tourenleiter-Fortbildungskurs führte uns in die Welt der Mehrseillängen-Kletterei.
Frühmorgens trafen sich die Tourenleiter in Sarnen und machten sich gemeinsam auf den Weg zur Fluonalp. Von dort führte der Zustieg zunächst hinauf zur Furggä, bevor wir einige Höhenmeter zum Einstieg des östlichen Südgrats der Schafnase abstiegen.
Nach einer kurzen Einführung durch Erich und den letzten Vorbereitungen am Einstieg begann die Kletterei. Die Route zog sich über zehn abwechslungsreiche Seillängen durch mehr oder weniger kompakten Fels und bot immer wieder eindrucksvolle Tiefblicke sowie spannende Kletterpassagen. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter weitete sich die Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Auf dem Südgipfel der Schafnase angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Rundblick auf die Rossflue sowie die umliegenden Täler und Gipfel belohnt.
Nach einer gemütlichen Gipfelrast nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Zurück auf der Fluonalp liessen wir den gelungenen Kurstag bei feinen regionalen Spezialitäten ausklingen und nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche über Touren, Ausbildung und Bergerlebnisse.
Ein herzlicher Dank gebührt Erich für die Organisation und die kompetente Leitung dieses abwechslungsreichen und lehrreichen Fortbildungstages. Ebenso danke ich allen Tourenleitern für ihr Interesse, ihre Motivation und ihr wertvolles Engagement zugunsten unseres Vereins.
Der Tourenchef
Do 4. Jun. 2026
Über Fronleichman ins Vispertal
Tour über Fronleichnam Wallis 4. -7. Juni 2026
Leitung: Gaby Wermelinger
Teilnehmende: Marie-Louise Britschgi, Falk Sauer und Maria Kiser
Fotos: Gaby Wermelinger, Maria Kiser
Bericht: Maria Kiser
Donnerstag, 4. Juni
Nach der Fahrt mit dem Auto nach Kandersteg wechseln wir zum ÖV und fahren zum Bahnhof Hohtenn. Bei Sonnenschein geht’s los via Steinacherräbe auf den Walliser Sonnenweg. Entlang der historischen Stägeru Suone erleben wir eine sehr eindrückliche Wanderung, dann geht es weiter über die Bietschtalbrücke bis Baltschieder. Mit dem ÖV erreichen wir unsere Unterkunft in Gspon noch kurz vor einem Regenschauer.
Freitag, 5. Juni
Heute steht eine Wanderung durch das schöne Naturschutzgebiet Sädolwald mit seinen urwaldähnlichen, teils über 600 Jahren alten Lärchen und Arven, vorbei an Siite, Stafel nach Gibidum auf dem Programm. Weil es etwas neblig ist, bleibt uns die Sicht zum Aletschgletscher leider verwehrt. Nach der Mittagsrast wandern wir weiter dem Gibidumsee entlang zum gleichnamigen Pass. Die Wolken über uns lichten sich und so steigen wir aufs Rothorn, wo uns eine grossartige Aussicht erwartet. Zum Teil durch wegloses Gelände steigen wir zum Alpenpässeweg ab und wandern zurück zum Hotel.
Samstag, 6. Juni
Auf dem Gsponerhöhenweg mit einem fantastischen Blick auf die mächtigen Gipfel wie des Dom, Alphubel, Allalin erreichen wir Saas-Balen. Das Postauto bringt uns nach Stalden Saas. Über die eindrückliche Chibrücke aus dem 16. Jahrhundert geht es zum Raftgarten. Auf zum Teil recht spektakulären Naturpassagen steigen wir hinauf nach Staldenried, von wo uns die Luftseilbahn zurück ins autofreie Gspon bringt.
Sonntag, 7. Juni
Wir verlassen das Hotel und fahren hinunter nach Stalden Saas. Bei einer aussichtsreichen Postautofahrt erreichen wir über Törbel die Moosalp. Unsere Wanderung führt uns zuerst zum Bonigersee, dann weiter zum Breitmattusee, durch viel Wald bis zur Brücke über den Löübbach. Dem alten Suonenweg entlang geht es weiter bis Eischoll. Auf diesem Weg haben wir eine wunderbare Sicht auf das Panorama der Berner Alpen mit dem Bietschhorn, welches sich von seiner schönsten Seite zeigt. In Eischoll besteigen wir das Luftseilbahn nach Raron. Glücklich und zufrieden kehren wir anschliessend nach Hause zurück.
Ein herzliches Dankeschön an Gaby für die gute Organisation.
Fr 29. Mai 2026
Bergwanderung Calanda, 2805 m
Haldensteiner Calanda, 29./30. Mai 2026
Teilnehmende: Bea, Mek, Falk, Wisel
Leitung, Fotos und Bericht: Wisel
Kaffee und Gipfeli aus der Gartenblaube im Weissen Kreuz in Felsberg sind im Bauch und so setzen wir an zur recht langen Wanderung zur Calanda Hütte. Es wird wieder sehr warm an diesem Tag. Das spüren wir gehörig an den sonnigen Stellen auf der in den Fels gehauenen Alpstrasse und sind froh, dass dieser Teil des Weges vielerorts durch den schattenspendenden Wald führt. Wir schwitzen, erfreuen uns aber gleichzeitig ab der wunderbaren Flora. Diese wird je höher wir steigen, desto bunter. Angenehm nun die Temperatur auf dem sich dahinziehenden Wanderweg zur Hütte, wo wir vom Team herzlich empfangen werden.
Ein kühles Bier, vielleicht zwei, Hüttenkuchen, echli plagierä und dann noch ein Speed auf die 2400 Meter hohe Mittelegg – Falk reichts noch bis aufs Tüfels-Chilchli – und schon gibts Futter. Fein ist’s, der Abend aber kurz, denn um drei Uhr wollen wir raus aus den Federn.
Pullovertemperaturen herrschen an diesem frühen Morgen. Der Schnee oben am Grat pickelhart und es ist Vorsicht geboten, denn an einigen Orten geht die Sicht grad fadegrad in die Tiefe. Immer wieder ein Naturschauspiel der Spitzenklasse und herrlich, die langsam aufgehende Sonne abzuwarten und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren!
Ein ausgiebiges Frühstück erwartet uns nach dem Abstieg in der Hütte. Wir nehmen Abschied vom Hüttenteam und machen uns auf den langen, aber abwechslungsreichen Abstieg nach Untervaz. Ich meinte nicht der einzige zu sein, dem es die Oberschenkel verdanken, die insgesamt mehr als 2300 Höhenmeter Abstieg nun hinter sich lassen zu dürfen ;-)
Ein ganz herzliches Dankeschön meinen 3 Gschpändli für’s Mitkommen! Hat Spass gemacht mit euch.
Sa 25. Apr. 2026
Skitouren ab Wildhornhütte Lenk
… und manchmal kommt es anders, als man denkt! Wider Erwarten war die Wildhornhütte bereits geschlossen am letzten Wochenende des Aprils und der Winterraum wegen technischer Probleme ebenfalls nicht benutzbar. Kein Problem für Wisi, den Tourenleiter, er schlug eine Ersatztour zur Tierberglihütte, Gwächten- und Sustenhorn vor.
Bei schönstem Wetter stiegen wir um ca. 10 Uhr von Steingletscher zur Tierberglihütte auf und konnten vor der ausgebuchten Hütte die herrliche Aussicht bei milden Temperaturen geniessen. Beim Hochlaufen sahen wir, dass eine zu frühe Abfahrt kein Genuss sein würde, weil der Schnee noch hart war und so entschieden wir uns für eine ‘humane’ Tagwache am Sonntag und starteten um 7.30 Uhr bei der Hütte. Die Spur führte über den Steingletscher bis auf ca. 3000m, dann gings rechts weg in Richtung Gwächtenhorn (3404m), das schon ziemlich in der Sonne lag und deshalb eine nicht mehr so pickelharte Abfahrt versprach. Eine kurze Pause auf dem Gipfel, dann gings hinab in Richtung Sustenlimi und dann in eineinhalb Stunden hinauf aufs Sustenhorn (3502m). Für die letzte Viertelstunde montierten wir die Harscheisen – nun gab es kein Ausrutschen mehr und auch keine vorsichtigen Schritte. Die Aussicht auf dem Gipfel war herrlich und das warme, windstille Wetter lud zu einer Rast ein. Die Abfahrt wählte Wisi der Aufstiegsroute entlang. So macht Skifahren Spass, die ersten Schwünge auf hartem Schnee, bis er dann immer weicher wurde und ‘es einfach herrlich war’, Kurven in den Schnee zu ziehen! Gefroren war die Steilstufe etwas unterhalb der Hütte, doch mit der nötigen Vorsicht kein Problem zum passieren. Kurz nach dem Mittag waren wir zurück im Steingletscher – Danke vielmals Wisi für die superschönen Skitourentage.
Leitung: Wisi Kiser, Teilnehmer/innen: Margrit Scheuber, Bea & Peter Schlumpf
Fr 24. Apr. 2026
Wintertürmli 3002müM (Chli Spannort)
Skitour Wintertürmli, 24. April 2026
Leitung: Urs Hunziker
Teilnehmer: Sämi Holenstein, Martin Niederberger, Ueli Nietlispach, Margrit Scheuber
Bilder: Ueli, Martin und Sämi
Frühmorgens trafen sich die Teilnehmenden beim Parkplatz der Polizei in Stans. Nach der Begrüssung erfolgte die gemeinsame Fahrt nach Gorezmettlen, wo die Tour bei noch einigermassen kühlen Temperaturen begann.
Um 05:50 Uhr wurde der Aufstieg in Angriff genommen. Die ersten paar Meter durften die Skier noch auf den Schultern Platz nehmen, bis wir sie dann anschnallen konnten. Zunächst führte die Route in angenehmer Steigung über die Chlialp taleinwärts. Aufgrund der Schneeverhältnisse entschied Urs sich anschliessend für die steilere Variante über den Rossplang, wo der Schnee noch kompakt und bestens tragfähig war. Die Harscheisen leisteten dabei gute Dienste. Über den weitläufigen Rossfirn gewannen wir über gestuftes Gelände weiter an Höhe, bis wir das Skidepot unterhalb des Gipfels erreichten.
Für die letzten Höhenmeter wurden Ski gegen Steigeisen und Pickel getauscht. Der Gipfelaufstieg gelang allen Teilnehmenden sicher und bei guten Verhältnissen. Oben wurden wir mit einer eindrücklichen Aussicht auf die umliegende Bergwelt, sowie Engelberg, belohnt und genossen nach dem Abstieg, beim Depot, die verdiente Gipfelrast.
Die Abfahrt erfolgte über den steilen Chüefadfirn, der sich in hervorragendem Zustand präsentierte. Bei bestem Firnschnee konnten wir die rassige Abfahrt in vollen Zügen geniessen. Im unteren Teil der Route war der Schnee bereits etwas knapper und machte den blühenden Krokus Platz, sodass die Skier stellenweise getragen werden mussten. Kurz nach Mittag erreichten wir wieder den Ausgangspunkt bei den Fahrzeugen.
Auf der Rückfahrt kehrten wir in der gemütlichen «Bäsäbeiz» in Meien ein, wo wir den gelungenen Tourentag bei Speis und Trank ausklingen liessen. Anschliessend erfolgte die Rückfahrt nach Stans und die Verabschiedung der Teilnehmenden.
Ein herzliches Dankeschön geht an Urs für die umsichtige Organisation und die souveräne Durchführung dieser gelungenen Skitour. Ein Dank auch an allen Teilnehmenden für die angenehme Kameradschaft und den schönen gemeinsamen Tag in den Bergen.
Ueli
Di 7. Apr. 2026
Skitouren Engadin
“Da händ ihr di beschtä Täg der Winter"
Der Wirt im Ospizio La Vedutta machte keinen Hehl aus dem schlechtesten Winter, den er in den letzten zehn Jahren auf dem Julierpass erlebt hat. Uns kümmerten die vergangenen Winter nicht – wir verbrachten vier wunderbare Skitourentage unter gewohnt souveräner Leitung von Wisel Kiser.
Am Osterdienstag trafen wir uns um 9 Uhr beim Ospizio La Vedutta. Eigentlich schon zu spät für eine lange Tour bei diesen frühlingshaften Temperaturen. Rasch hatten wir unsere Ausrüstung bereit und stiegen auf Richtung Fuorcla Lagrev. Kurz vor dem Mittag erreichten wir das erste Tagesziel und genossen den herrlichen Panoramablick ins Engadin. Auf einer stabilen Hartschneeschicht fuhren wir talwärts und nur kurz vor der Passstrasse wurde der Schnee etwas sulzig und herrlich zum kurzschwingen. Und nun? Was machen wir mit der zweiten Hälfte des Tages? Das Engadin liegt nah und viele schöne Orte laden zum Verweilen ein und so ging es am ersten Tag hinunter nach Silvaplana für einen Zvieri an der Sonne.
Am zweiten Tag stand der Piz Surgonda auf dem Skitourenplan. Kurz vor halb acht Uhr brachen wir auf und erreichten bei besten Wetterverhältnissen nach dreieinhalb Stunden den Gipfel. Für einen ausgedehnteren Verpflegungshalt war es auf dem Gipfel zu windig, weshalb wir etwas abfuhren. Zurück im Ospizio La Vedutta gönnten wir uns eine Erfrischung, bevor wir mit den Autos Richtung Engadin bzw. nach St. Moritz zum Nachmittagsprogramm aufbrachen. Bei der Rückfahrt zeigte uns Wisel, welches Gipfelziel er am nächsten Tag in Angriff nehmen will: Piz Lagrev. Das hiess, nach dem Morgenessen zuerst mit dem Auto etwas Richtung Engadin fahren bevor wir unsere Skis anschnallten und uns zum Tagsziel aufmachten. Die Steilstufen verlangten nicht nur Harscheisen an den Skis sondern auch Geschicklichkeit und Beweglichkeit von den Skitourengängern bei den Spitzkehren. Den letzten Aufschwung vor dem Gipfel bewältigten wir zu Fuss. Die Anstregungen wurden wiederum mit einem herrlichen 360Grad Panorama auf die Bündnerbergwelt belohnt. Die Abfahrtshänge waren noch hartgeforen, so dass wir problemlos talwärts schwingen konnten. Kurz nach dem Mittag waren wir bereits wieder zurück in unserer Unterkunft. Das Nachmittagsprogramm war zwischenzeitlich Standard: diesmal besuchten wir Sils Maria.
Ein feines Menü beginnt mit einer exzellenten Suppe – auch das ein Spruch des Wirts im La Vedutta. Die Suppen waren tatsächlich immer sehr fein und folglich wurden wir auch beim Hauptgang jeweils verwöhnt. Am letzten Abend servierte uns die Chefin gar ein Cordon Bleu mit Pommes… Inspieriert von einer anderen Tourengruppe am Vortag war die Corn Suvretta Gipfel Nr. 4, den wir am letzten Tag anpeilten. Der Aufstieg war problemlos und nur im letzten Aufschwung vor dem Gipfel waren Harscheisen angesagt. Weil es an diesem Tag bewölkt war fuhren wir ohne Verpflegungshalt Richtung Passstrasse ab und erreichten schon vor dem Mittag wieder das Ospizio La Vedutta. Ein gemeinsames Mittagessen rundeten die wunderbaren Tage ab. In Erinnerung bleiben vier abwechslungsreiche, wunderschöne Skitourentage am Julierpass mit einer tollen Gruppe unter perfekter Leitung von Wisel – vielen Dank.
Teilnehmer/innen: Bea Odermatt, Marie-Louise Britschgi, Margrit Scheuber, Katrin Limacher, Reto Fahrni, Falk Sauer, Peter Schlumpf, Leitung Alois Kiser
Sa 4. Apr. 2026
Oster-Skitour Rottällihorn ab Realp
Leitung: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Katrin Limacher, Anja Niederberger, Martin Niederbeger, Jeannette Rennhard, Margrit Scheuber, Katharina Traber
Fotos: Ueli, Martin und Katharina
Am Ostersamstag trafen sich die Teilnehmenden um 06:00 Uhr früh in Stans. Nach der Begrüssung erfolgte die gemeinsame Fahrt nach Realp, dem Ausgangspunkt unserer Skitour.
Bei guten Bedingungen starteten wir den Aufstieg Richtung Rottällihorn. Die Route führte zunächst über Oberchäsern und weiter über den Schijenboden stetig bergauf. Der Schnee präsentierte sich im Aufstieg zunächst in erfreulich gutem Zustand und ermöglichte ein angenehmes Vorankommen. Ab 2500 m.ü.M. hatte der eine oder die andere mit Stollen zu kämpfen, welche - trotz Einsatz von Wachs - ziemlich hartnäckig waren. Im gleichmässigem Tempo gewannen wir trotzdem an Höhe, bis wir schliesslich die Lücke unterhalb des Gipfels erreichten. Dort genossen wir die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und die eindrückliche Hochgebirgslandschaft des Urserentals.
Für die Abfahrt wählten wir die Route über den «Blätz» und den Sommerweg zurück nach Realp. Die Schneeverhältnisse konnten sich auch am Nachmittag durchaus sehen lassen. Zwar war der Schnee stellenweise nicht mehr ganz so toll wie am Morgen, dennoch bot die Abfahrt ein paar schöne Schwünge und bereitete allen Teilnehmenden Freude und brennende Oberschenkel.
Zurück in Realp wurden die Ski verstaut und die Heimreise in Angriff genommen. Auf dem Rückweg kehrten wir im Café Oberalp in Andermatt ein, wo wir die Eindrücke der Tour bei Kaffee und Kuchen nochmals Revue passieren liessen. Anschliessend erfolgte die Rückfahrt nach Stans und die Verabschiedung der Teilnehmenden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für die angenehme Kameradschaft und den gelungenen gemeinsamen Tourentag in den Urner Alpen.
Ueli
So 22. März 2026
Skitouren im Fanes Nationalpark, Dolomiten
Sonntag 22. März, Anreise Gadertal bis Pederü, Aufstieg zur Fanes Hütte 2069
Montag 23. März Mote Castello, sehr schönes Wetter und Pulverschnee Abfahrt
Dienstag 24. März Zehnerspitze 3026 mit kurzem Klettersteig, Wir mussten den Pulver suchen, aber Erich hat ihn gefunden.
Mittwoch 25. März Col Bechei dessora 2794 Aufstieg mit Harscheisen, Sulzschnee bei der Abfahrt
Donnerstag 26. März Wintereinbruch 20 cm Neuschnee. An der Lavarellahtte 2050 vorbei auf der Wanderroute T 12 ins Tal hinein durch einen wunderschönen verschneiten Arvenwald. Pulverschneeabfahrt durch den Wald. Pause in der Lavarellahütte, nochmals Aufstieg zum Col Toronn 2414, Weiter oben Nebel und starker Wind. wunderbare Abfahrt
Fr 13. März 2026
Skitouren im Kalsertal, Osttirol
Rund um St. Antönien statt Kalsertal vom 13. – 18. März 2026
Teilnehmende: Julia, Brigitta, Sabina, Falk, Hans, Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Die nette Wirtin vom Lesacherhof im Kalsertal im Osttirol rief mich 3 Wochen vor der Tourenwoche an und liess mich wissen, dass das Tal mit abnormal wenig Schnee gesegnet sei und Skitouren nur bedingt möglich seien. Eine somit problemlose kurzfristige Stornierung erfolgte. Die Alternative für diese 6 Tourentage war schnell gefunden, musste ich doch die Tourentage in St.Antönien im Februar wegen grosser Lawinengefahr absagen.
Zeitige Anreise am Freitag also nach St.Antönien bei herrlichem Wetter. Erstaunlich wenig Leute auf dem Weg zum Hasaflüeli. Auf dem Gipfel stehen wir alleine! 15 cm Powder in den schattigen Hängen und weiter unten bester Sulz lassen unsere Herzen jauchzen! Eine rassige Abfahrt bei besten Verhältnissen bis vor unsere Autos in der Litzirüti! Prisca und Jürg empfangen uns herzlich im Michelshof, einem alten und sehr schön umgebauten Walserhaus, wo wir die ersten 2 Nächte verbringen. Das Essen dort schmeckt vorzüglich!
Samstag: Heute ist ab Mittag Schneefall angesagt. Wir steigen vor der Haustüre in unser Ski, fellnen via geschlossener Skipiste zum Bord hoch, biegen ab und steigen auf der viel begangenen Route zum Chrüz hoch. Auch heute sind nur 2, 3 andere Türeler unterwegs. Nicht lange währt die Gipfelrast, der Himmel verdunkelt sich zusehends. Doch die Abfahrt ist ganz feudal, so dass wir ab der Alp Valdun nochmals anfellnen und uns 300 Hm den steilen Hang hinaufmogeln. Jetzt ist es vorbei mit guter Sicht und die Abfahrt im Whiteout nicht ganz einfach. Trotzdem, ein ganz gelungener Tag!
Sonntag: Die Front hat sich bereits wieder verzogen, der Tag wird gut! Abschied also von unseren Gastgebern und kurze Fahrt mit den Pw zu den PP in Litzirüti. Wir sind nicht alleine heute auf unserer Tour auf den viel begangenen Eggberg. Trotzdem – wir haben genügend Platz, finden noch unverspurte Stellen und geniessen Aufstieg und vor allem Abfahrt in vollen Zügen! Der Aufstieg zum Alpenrösli auf Partnun ab P 5 ist einfach, das kühle Bier dort eine wahre Streicheleinheit für unsere trockenen Kehlen!
Montag: Glanzheiter! Aufstieg in einer wunderbaren Winterlandschaft zur renovierten Carschinahütte und kurze Abfahrt an den Fuss des Schafberg. Das wunderbare Panorama auf dem Gipfel lässt den schweisstreibenden stotzigen Aufstieg sofort vergessen. Den Gipfel haben wir alleine für uns! Die Abfahrt – einfach herrlich! Powder in den schattigen steilen Hängen, feiner Sulz an den sonnigen Stellen! 550 Hm fahren wir hinunter, steigen – weils so schön war – nochmals zur Carschinahütte hoch, fahren unter der Sulzfluh durch und über die schönen Hänge hinunter zum Alpenrösli.
Dienstag: Wieder ein toller Tag! Ein abwechslungsreicher Aufstieg zur Rotspitz auf der Landesgrenze zu Österreich, mit Steinwildbeobachtungen meistern wir problemlos. Wieder stehen wir alleine auf diesem wunderbaren Gipfel! Erst beim Abstieg kommen uns die ertsen Tourengänger entgegen. Herrlich die Abfahrt im Powder bis ca. 2200 Meter. Der Tag ist noch lang, also steigen wir via Silbertälli auf den Schollberg hoch, wo die steilen, wenig verspurten Pulverhänge locken. Toll die Abfahrt und der letzte gemeinsame Abend im gemütlichen Alpenrösli!
Mittwoch: Die Higlight Tour habe ich für den letzten Tag aufgespart. Herrliches, kaltes und windiges Winterwetter begleiten uns auf die 2817 Meterr hohe Sulzfluh. Und wieder sind wir alleine auf diesem wunderbaren Gipfel, verharren aber nicht lange, denn der bissige kalte Wind drängt zur Abfahrt. Diese ist einmal mehr einfach ganz toll! Oben noch Powder, unten feinster Sulz. Der kurze (Fuss-) Auf- und Abstieg zum Gemschtobel mit Steigeisen problemlos. Nur allzu schnell kommen wir bei unseren Autos an und verabschieden uns voneinander!
Ein herzliches Dankeschön allen für’s mitkommen! Hat Spass gemacht mit euch zusammen.
Wisel
Mo 9. März 2026
Skitouren für Senioren im Averstal
Montag 9. März Anfahrt nach Zillis Lohn. Trotz wenig Schnee Start direkt vom Ort Zwölfihorn 2292 2H 700 HM Hartpulver und Sulzschnee Abfahrt. Fahrt ins Averstal
Dienstag 10. März Grosshorn von Pürt aus 3H 900 HM Pulver windgepresster Schnee
Mittwoch 11. März Richtung Bödegrat 2951 ab Juppa Parkplatz oben Nebel und schlechte Sicht, darum nicht auf den Grat aufgestiegen. Abfahrt besser als erwartet. Besuch im Restaurant Edelweiss in Juf. Das Wetter wird wieder besser. Wir steigen nochmals auf Richtung Stallerberg bis wir zu Fuss weiter gehen müssten. Abfahrt im Sulz und leichter Bruchharst.
Donnerstag 12. März wir starten Richtung Tälifurgga. Leider hat die Flanke ins Tal kein Schnee mehr, so steigen wir weiter hinauf zum Schafberg 2583 Abfahrt mit sehr guter Spurensuche und am Schluss Schussfahrt auf dem planierten Wanderweg, zum Glück gibts den, sonst hätten wir die Skier tragen müssen.
Mi 4. März 2026
Skitour Urseren
Grindelgrat und Wildgärst statt Urseren
TN: Andrea, Katharina, Ueli, Wisel
TL: Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Kurzfristig flattert eine Abmeldung herein. Deshalb Rückfrage bei den Restlichen und deren (Touren-) Wünschen. Mein Vorschlag, statt Urseren ins Rosenlauital zu gehen, kommt gut an. Kurzfristige Reservation in der gemütlichen Brochhütte.
Start zu zweit auf der Schwarzwaldalp um die Mittagszeit mit dem Ziel, soweit möglich zum Grindelgrat hoch zu fellnen. Wegen der fortgeschrittenen (Nachmittag-) Zeit kurz vor dem Grat “zvierenet” und abgefellt. Wunderbar und wegen der feudalen Verhältnisse viel zu kurz ist die Abfahrt im Frühlingssulz zur Brochhütte. Heidi empfängt uns dort herzlich und das Bier auf der sonnigen Terasse erfrischt Körper und Seele.
Das Dog-Spiel nach dem feinen Raclette mit zwei zufällig anwesenden weiteren SAC-Engelberg Mitgliedern gestaltet sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten für den (Spiel-) unerfahrenen Schreiberling in eine Win-Situation.
Halbi 7ni ist Frühstück. Anschliessend trifft Katharina und Ueli ein. Gemeinsam steigen wir hoch und höher, begleitet von interessanten Gesprächen, welche aber je höher unso mehr abnehmen, denn die Luft wird dünner und wegen dem Saharastaub vermutlich auch dicker und deshalb schwerer einzuatmen. Knapp 1500 Hm ja sind auch kein Pappenstiel!
Wir geniessen auf dem Gipfel die Weitsicht in die Heimat, gegen Westen und Süden die z.T. nur schemenhaft im kamelfarbigen Staub auszumachenden Alpen und Hochalpen.
Welch eine Abfahrt! Schwung um Schwung, bis vor unsere Autos, im besten Frühlingssulz. Schade, dass es nicht noch weiter geht, die Oberschenkel sind uns aber dankbar.
Der Trunk und das Zvieri in der Gartenbeiz des Zwirgi haben wir uns verdient!
Danke den Teilnehmern für die Begleitung!
Do 26. Feb. 2026
Tiefschnee Abenteuer
Vier wunderschön-sonnige Tage unter kundiger Leitung von Erich haben die Tiefschneetage trotz der mangelnden Tiefschneemenge erneut zu einem tollen Erlebnis gemacht. Vielen Dank Erich für die Organisation und Leitung und der ganzen Gruppe mit den beiden Beas (Odermatt und Schlumpf), Marie-Louise, Christine und Martin Stöckli sowie Martin Suppiger für die Kameradschaft. Ich freue mich auf die Variantenschneetage im nächsten Jahr.
Peter Schlumpf
So 15. Feb. 2026
Skitour Grindelgrat
Leitung: Ueli Nietlispach, Dani Burch
Teilnehmer: Mona Amstutz, Julia Baradun, Hilde & Ruth Bühler, Fredy Lussy, Anja Niederberger, Franziska Oggier, Christoph Respond, Margrit Scheuber, Christine und Martin Stöckli, Katharina Traber
Fotos: Ueli & Katharina
Einmal mehr machten es die Wetter- und Schneevorhersage spannend. An diesem Wochenende hatten wir für einmal Angst, dass es eher zu viel Neuschnee hat. Ueli und Dani haben sich schlussendlich dafür entschieden, dass die geplante Tour stattfinden kann.
Nach einer anspruchsvollen und amüsanten Autofahrt trafen wir uns um 09.00 Uhr auf der Schwarzwaldalp ein. Die kurze Kaffeepause mit den letzten Updates zum Aufstieg war ein guter Start. Anschließend stiegen wir in unsere Skier und es ging los. Dank der Zusatzleitung von Dani, konnten wir zwei Gruppen bilden. Bei perfekten Bedingungen und zahlreichen Spuren konnte der Aufstieg genossen werden und wir erreichten das Ziel nach 2.5 Stunden.
Ein herrliches Bergpanorama erwartete uns oben auf dem Grindelgrat, nach dem wir die Nebeldecke durchbrochen haben. Anschließend an die kurze Pause, ging es wieder nach unten. Eine tolle Abfahrt mit Pulverschnee hat den Tag noch besser gemacht. In der Brochhütte, fast am Ende der Tour, gab es zum Ausklang noch einen Apero.
Um 14.00 sind alle zusammen bei den Autos wieder angekommen und die Heimreise konnte starten. Dabei stellte sich heraus, dass die Autofahrt nachhause das schlimmste oder schwierigste an diesem Tag sein sollte. Bei schneebedeckter Straße mit Glatteis, machte sich eines der Autos plötzlich selbständig. Glück im Unglück, alle kamen gesund nachhause und die Autos nahmen keinen Schaden.
Besten Dank unseren Tourleitern Ueli und Dani für die Organisation und die Durchführung der Skitour.
Anja Niederberger
Sa 7. Feb. 2026
Skitouren ab Hotel im Goms
Skitouren ab Hotel im Goms 07.-09.02.2026
Leitung: Gaby Wermelinger
Teilnehmer: Marie-Louise, Margarethe, Hilde, Ruth, Margrit, Christine und Martin
Am Vortag der Touren meldete unsere Tourenleiterin Gaby: Der Wetterbericht stimmt mich ziemlich optimistisch - ausser dass es auch im Goms noch unterdurchschnittlich Schnee hat.
Tag1:
Also nahmen wir die Fahrt ins Goms via Realp und Autoverlad am Samstag frühmorgens in Angriff. Vom positiven Wetterbericht hatten auch Andere gehört und so gab es bereits um 08.00 Uhr erhebliche Wartezeiten vor dem Tunnelportal. Irgendwann hatten es dann alle von uns geschafft das Auto zu verladen und wir trafen uns auf dem Parkplatz am Dorfende von Oberwald. Von dort ging es hoch zur Hungerberghütte, wo wir knapp die Olympiafahrt von Franjo von Allmen am TV verpassten. Über seine Goldfahrt freuten wir uns trotzdem und genossen die Gastfreundschaft in der Hütte. Danach ging es weiter hoch zum GALE auf 2495 Meter. Gaby sollte Recht behalten und so fühlten wir uns beim Aufstieg wie auf einer Frühlingstour. Einige von uns beklagten sich, zu warme Kleider angezogen zu haben. Wir alle aber hatten Freude an den Sonnenstrahlen und dem eindrucksvollen Panorama mit den Passübergängen Grimsel und Furka und dem Galenstock in der Mitte. Neben dem herrlichen Wetter konnten wir auch schönen Pulver geniessen fast bis auf die Höhe der Hungerberghütte.
Danach ging es weiter zum Hotel Weisshorn in Ritzingen. Das Hotel entpuppte sich als SAC Treffpunkt und das Wirtepaar im Pensionsalter strotzte vor Lebensfreude und unterhielt die Gäste mit Witz und Wein – ein echter Geheimtip!
Tag 2:
Für den Sonntag hat Gaby eine Tour ab Reckingen zum Manlibode auf 2386 Metern geplant. Gerade nach dem Parkplatz ging es hoch durch den Wald entlang des Wanderwegs. Die Spur war glasig und so kamen wir bisweilen ins Rutschen und Schwitzen obwohl die Temperaturen im Wald etwas kühler waren als bei der gestrigen prallen Sonne. Der Wald wollte nicht enden und erst nach 800 Höhenmetern erreichten wir das freie Gelände, wo wir nach einer weiteren Stunde zum Mannliboden gelangten. Mit Blick in Richtung Norden lagen Teile der Lötschentaler- und Berneralpen vor uns: Finsteraarhorn, Aletschhorn bis hin zum Bietschhorn. Auch hier war der Schnee in den nordöstlichen Hängen unerwartet pulvrig und so freuten wir uns über die schönen Schwünge bevor wir in den Waldslalom eintauchten zurück bis nach Reckingen.
Tag 3:
Für heute Montag wählte Gaby eine Tour am Südhang ab Münster hoch zum oberen Treichboden beim Kreuz 2467. Südhang mit viel Sonne bedeutete, dass es nur noch Schnee auf der serpentinenartigen Waldstrasse hatte. So sind wir die Strecke mit flacher Neigung hoch zur Galmihornhütte gelaufen, wo wir ausgedehnt Pause machten. Mit Blick über den Talkessel konnten wir unser gestriges Ziel den Mannlibode erkennen. Nach der Pause ging es nochmals 350 Höhenmeter hoch zum Treichboden. Zunehmende Wolken kündigten die nächste Front an und so freuten wir uns auf die nächste Abfahrt in wiederum unerwartet pulvrigem Schnee hinunter bis zur Waldgrenze.
Das waren drei sehr schöne Tage im Goms mit bestem Wetter Timing und umsichtig geplanter Führung. Danke Gaby!
Martin Stöckli
Fr 6. Feb. 2026
Clubhock Fondueplausch
So 1. Feb. 2026
ST Stotzigen Firsten (Ersatztour Glatten)
Stotzig Firsten, 2759 m
Teilnehmende: Monika, Margrit, Priska, Ruth, Katharina, Marlis, Lukas, Reto, Sepp
Leitung: Wisel & Ueli
Bericht: Wisel
Eins vorneweg: Nicht der Glatten war unser auserwähltes Ziel, sondern der Stotzig Firsten ab Realp. Nicht der Glatten, weil dort weniger Schnee liegt, mehr Bewölkung vorausgesagt war und die Tragepassagen lang gewesen wären. So habe ich mich nach einigem hin und her, Abklärungen da und Telefonate dort, für den Stotzig Firsten entschieden. Obwohl mir bewusst war, dass die allermeisten diesen schönen Skigipfel bereits mehrmals erklommen hatten.
Und so trafen wir uns bei klirrender Kälte, wolkenlosem Himmel und übervollen Parkplätzen in Realp, um mit den gefühlten Hundertschaften dort unsere Route anzugehen. Erstaunlicher- und glücklicherweise haben sich die vielen Leute nicht alle auf den Stotzig begeben und im reichhaltigen Tourengebiet schön verteilt.
Bereits der Aufstieg liess erahnen, dass die Wahl dieses Berges sicher keine schlechte war. Obwohl vom Vortag schon arg zerfahren, liess sich die Powderabfahrt erahnen und Vorfreude aufkommen. Ja, es hatte und hat dort sogar genügend Schnee!
Genügend Platz auf dem Gipfel für die Mittagsrast bei wenig Wind – beides nicht ganz selbstverständlich für diesen bekannten Skiberg! Und dann die zwölfhundert Höhenmeter Abfahrt: Wirklich ein Genuss! Nur wenige Passagen in den Staudenhängen unten waren nicht ganz so bequem. Aber mit der nötigen Vorsicht haben es alle geschafft und sind glücklich und zufrieden – so habe ich es wenigstens gefühlt – bei den Remisen der Dampfbahn angekommen! Den Drink im Gasthaus Gotthard in Hospental haben jedenfalls alle redlich verdient!
Ein grosses Dankeschön an Ueli für die Tourenführung und allen anderen für die Teilnahme – iär dörfid gärä wieder derbiä sii!
Wisel
Mi 28. Jan. 2026
Nacht-Skitürli mit Fondue-Plausch
Fondue-Skitürli, Mi 28. Januar 2026
Leitung: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Burch Dani, Niederberger Martin, Respond Chrigu, Traber Katharina
Eigentlich wäre angedacht gewesen, die Tour am Samstagabend im Gebiet Turren-Schönbüel durchzuführen. Da die Bahn an den Abenden allerdings nur einen relativ kurzen Zeit-Slot anbietet (reicht gerade für ein Fondue im Restaurant Turren), musste Schreibender kurzfristig umdisponieren und die Tour wiederum ins Engelbegertal verlagern, was dann leider einigen Teilnehmenden nicht ging - dafür kamen frische hinzu.
So starteten wir kurz nach 18:30 Uhr bei den Tilisbahnen in Engelberg. In gemütlichem Schritt, begleitet von mittlerem Schneetreiben, stiegen wir, teils auf der Piste, teils in offenem Gelände, auf bis zur Bergstation Älplerseil.
Oben angekommen verstauten wir die Felle im Rucksack und gönnten uns einen wärmenden Schluck von Danis selbstgebrautem Genepi. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Untertrübsee, wo ein feines Fondue auf uns wartete. Die Abfahrt entpuppte sich als herrlich, ein paar cm frischer Powder liessen uns wunderbar über die Piste gleiten.
Nachdem wir uns der Meringue-Kurve gestärkt hatten, genossen wir mit vollen Mägen die restliche Abfahrt ins Tal, wo unsere Autos auf uns warteten.
Herzlichen Dank allen Teilnehmer/innen für den schönen Abend. Bis nächstes Jahr
Ueli
So 25. Jan. 2026
Skitour Winterhorn
Tourenbericht Bonistock (Ersatztour Winterhorn)
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Hilde und Ruth Bühler, Priska Muff, Martin Niederberger und Katharina Traber
Auch der dritte Anlauf führte nicht zum Erfolg. Dieses Mal gelangen wir nicht mal in die Nähe des Berges, was dem akuten Schneemangel in diesem Winter zu verdanken ist.
Da die Verhältnisse allgemein nicht prickelnd waren und auch der Wetterbericht nichts Gutes verhiess, entschied Schreibender, den alten Fruttweg als Bewegungstherapie anzubieten.
So machten wir uns am Sonntagmorgen, kurz vor neun Uhr, auf den Weg Richtung Frutt. Einige Meter im Wald mussten die Skier für einen kurzen Moment auf den Schultern Platz nehmen, der Rest konnte problemlos bewältig werden. An der Frutt zogen wir vorbei und liefen weiter Richtung Bonistock, welchen wir kurz nach Mittag erreichten. Im Restaurant stärkten wir und mit Speisen und Getränke, bevor der gefährliche Teil der Unternehmung begann - die Abfahrt auf der Piste Richtung Stöckalp. Erfolgreich und kollisionsfrei kamen wir schlussendlich wieder im Tal an, wo wir uns voneinander verabschiedeten und uns auf den Heimweg machten.
Besten Dank den Teilnehmern für den tollen Vormittag und das Verständnis für die ständige Verschieberei. Hoffen wir, Frau Holle kommt diesen Winter nochmals in die Gänge…
Ueli
Sa 24. Jan. 2026
Schneeschuhtouren Diemtigtal
So 18. Jan. 2026
ST Eggenmanndli
Eggenmanndli statt Maighelshütte
Teilnehmer: Ueli Nietlispach (Leitung), Margrit Scheuber, Pietro Parodi
Wie schon einige Male in diesem Winter war der Schnee Mangelware. Der ursprünglich geplante Zweitäger mit Übernachtung in der Maighelshütte und dem Pazolastock als Gipfelziel fiel deshalb schnell ins Wasser. Eine passende Alternative zu finden war nicht einfach – die Verhältnisse waren schwierig.
Dank eines Insidertipps wurde Ueli auf das Eggenmanndli aufmerksam. Nach kurzer Überlegung stand fest: lieber umplanen als das Skitourenwochenende ganz absagen.
So machten wir uns am Sonntag, 18. Januar, zu dritt von Stans aus auf den Weg ins Urnerland. Ausgangspunkt war das Berggasthaus Brüsti oberhalb von Attinghausen. Mit dem kleinen Brüsti-Bähnli fuhren wir nach oben – dicht gedrängt, da auf dem Brüsti ein Kinder- und Jugendrennen stattfand. Die Fahrt bot schöne Ausblicke, begleitet von einigen kräftigen Windböen.
Oben angekommen zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite: sonnig, windstill und angenehm warm. Wir starteten zügig Richtung Angistock. Schon bald erreichten wir eine Passage, wo wir die Skier kurz tragen und ein Stück zu Fuss gehen mussten, bevor es wieder auf denSkiern weiterging.
Die Traverse über den Osthang Richtung Surenenpass war anstrengender als erwartet. Die Sonne hatte den Schnee aufgeweicht, was zu lästigen Stollen unter den Fellen führte. Auf dem Pass angekommen hiess es: Harscheisen montieren, denn der Schnee wurdezunehmend hart und eisig.
Der Gipfel des Eggenmanndli präsentierte sich wie bekannt abgeblasen. Ohne grössere Schwierigkeiten, aber mit zwei kurzen Fusspassagen über Gras und Steine, erreichten wir den Gipfel.
Die Abfahrt über den Nordosthang verlangte nochmals Konzentration. Der harte und unruhige Schnee machte sauberes Skifahren nicht einfach. Weiter unten wurden die Verhältnisse jedoch zunehmend besser und einige schöne Schwünge waren möglich. Nach
einer langen flachen Passage mussten wir nochmals anfellen und erreichten das Berggasthaus in gut 20 Minuten.
Ein kühles Bier oder ein saurer Most rundeten die Tour perfekt ab, bevor es mit der charmanten Luftseilbahn zurück nach Attinghausen ging.
Eine gelungene Alternative, viel Bewegung und ein schönes Tourenerlebnis – danke Ueli für die tolle Idee und Durchführung!
Pietro
Fr 16. Jan. 2026
ST Mändli
Skitour aufs Mändli – ein Tag voller Sonne, Wind und gemeinsamer Schritte
Wenn der Winter ruft, muss man manchmal einfach los. So ging es uns an diesem Morgen, als wir gemeinsam mit Urs, unserem Tourenleiter, und der Gruppe – Ruth, Verena, Julia, Martin und Hilde – Richtung Panoramastrasse fuhren. Die Frage stand im Raum: Hat es im unteren Abschnitt überhaupt genug Schnee? Frau Holle hatte zwar vor ein paar Tagen fleissig die Betten geschüttelt, doch Wind und Wärme hatten danach kräftig am Schnee genagt. Trotzdem wagten wir die Tour – und sollten mehr als positiv überrascht werden.
Der Forstweg zeigte sich gnädig. Genug Schnee für einen zügigen Aufstieg. Die Sonne begleitete uns schon früh, und auf der Fluonalp gönnten wir uns die erste kleine Rast: ein Tee, ein Brötli, ein Blick in die glitzernde Weite. Es war einer dieser Momente, die man gern ein bisschen länger festhält.
Von Anfang an achtete Urs aufmerksam darauf, dass alle im gleichen Rhythmus gehen konnten. Sein ruhiger Blick über die Gruppe, sein Tempo, das nie hetzte, und seine Hilfsbereitschaft – besonders später im steilen Schlussaufstieg – gaben uns das Gefühl, sicher und gut aufgehoben zu sein. Die berühmten „40-Prozent-Spitzkehren“ hatten es in sich. Doch wann immer jemand unsicher wurde, stand Urs bereit, gab Tipps, half mit einem Lächeln – und schon ging es weiter.
Der Wind hatte im oberen Teil die Schneeoberfläche teils ruppig geformt. Doch mit jedem Schritt wurde klar: Die Bedingungen waren trotz allem gut, und der Trittschnee im Steilhang trug uns zuverlässig. Oben pfiff ein kräftiger Wind um unsere Ohren, sodass wir die zweite Teepause klugerweise etwas weiter unten einplanten.
Die Aussicht war – wie immer auf dem Mändli – ein kleines Geschenk. Berge, die sich in alle Richtungen staffeln, Lichtspiele über den Hängen, und sogar ein paar Gemsen, die uns aus sicherer Distanz musterten. Natur, die einen still werden lässt.
Beim Abstieg zeigte sich, dass die Forststrasse im Verlauf des Tages etwas gelitten hatte. Ein paar Mal mussten wir die Skier tragen. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Es gehörte einfach zu diesem Wintertag dazu.
Am Ende waren wir uns alle einig: Diese Tour war ein voller Erfolg. Sie hat uns gefordert, beschenkt, zusammengeschweisst und uns die Schönheit eines Wintertages gezeigt, der uns viel mehr gegeben hat, als wir erwartet hatten.
Danke, Urs, für die umsichtige und herzliche Führung.
Mi 14. Jan. 2026
Werktagsskitour
Werktagsskitour Höch Gumme
TeilnehmerInnen: Lucia, Helene, Irene, Brigitte, Lukas, Falk, Fritz
Leitung, Bericht und Fotos: Wisel
Das ganze Alpengebiet ist ja nicht gerade mit viel Schnee gesegnet. Das hat in der Auswahl des Tourengebietes sogar Vorteile, denn es schränkt unsere Möglichkeiten doch grad massiv ein. Die Auswahl ist recht bescheiden. Umso mehr sind wir alle überrascht, dass uns die auserwählte Tour auf den Höch Gumme sogar ganz gute Verhältnisse bietet!
Ein munteres Grüppchen von 8 Leuten lacht mit der vom wolkenlosen Himmel scheinenden Sonne um die Wette. Genügend Schnee vom Start bis zum Gipfel. Im Gipfelhang sogar noch Powder! Was will man/frau noch mehr! So geniessen wir den Tag von A bis Z, vertilgen zwischendurch auf der Bärghuis Terasse Kaffe und Kuchen bei angenehmen Temperaturen.
Nur zu schnell vergeht der schöne Tag und schon verabschieden wir uns wieder auf dem Parkplatz in Lungern und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Danke euch allen für’s dabei sein! Wisel
So 11. Jan. 2026
Skitour Engelberger Tal
Skitour im Engelberger Tal – Bitzistock 11. Januar 2026
Leitung: Gaby Wermelinger und Bea Odermatt
Teilnehmer: Christine, Martin, Jeanette, Vreny, Ruth, Margrit, Anja, Andrea, Marie Louise und Philippe
Fotos: Teilnehmer
Für diesen Sonntag hatte der Wetterbericht noch Schneefälle bis etwa 9 Uhr angekündigt, danach sollten Aufhellungen folgen. Wir fahren Richtung Engelberg. Schon weit unterhalb des Dorfes stockt der Verkehr. Wollen wirklich sooo viele auf die Skipiste? Die Erklärung sehen wir bei der Einfahrt ins Dorf: Die Bahnparkplätze müssen zuerst noch von den grossen Schneemassen befreit werden.
Fast pünktlich erreichen wir um 9.30 Uhr unseren Startpunkt. Gaby begrüsst uns zur heutigen Tour. Entlang der Skipiste steigen wir zum Untertrübsee auf. Die frisch verschneite Winterlandschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Gaby wählt die Route über die Standardpiste. Mit sicherem Abstand zu den Lawinenhängen geht es im kühlen Schatten hinauf bis zur Wäschplatten.
Immer wieder wandert der Blick hinüber zur sonnigen Brunni-Seite, wo man sich die wärmenden Sonnenstrahlen gut vorstellen kann. Auf unserem weiteren Aufstieg wechseln sich dann Sonne und Schatten ab. Vorbei an der Bitzihütte und unter dem Chrützhubel hindurch erreichen wir einen idealen Platz für eine Pause, mitten in einer märchenhaften Schneelandschaft.
Zum Bitzistock ist es nun nicht mehr weit. Das Gipfelkreuz sehen wir bereits von unserem Pausenplatz aus. Gemütlich steigen wir weiter, einige Zickzack-Spuren noch unterhalb des Gipfels, dann folgt das Skidepot. Durch den tiefen Schnee stapfen wir die letzten Meter zum Gipfel hinauf.
Oben werden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Die Vorfreude auf die Abfahrt ist gross, doch bei so viel Neuschnee stellt sich auch die Frage, ob es vielleicht fast etwas zu viel des Guten ist.
Für die Abfahrt wählt Gaby die Linie hinter der Bitzi vorbei zur Hüäthütte und anschliessend auf die Piste. Eine kluge Entscheidung: Das Gelände ist hier nicht allzu steil, und abseits einer Spur wird man im tiefen Schnee schnell zum Schneepflug. Sobald es etwas steiler wird, gelingen dann doch einige schöne Tiefschneeschwünge. Auf der Piste geniessen wir schliesslich die abwechslungsreiche Abfahrt hinunter nach Engelberg. Was wir an diesem Tag noch nicht wissen: Es sollte einer der seltenen Tiefschneetage dieses ganzen Skitourenwinters bleiben.
Liebe Gaby, herzlichen Dank für diese wunderschöne Tour – wir kommen gerne wieder mit!
Bea Odermatt
Mi 31. Dez. 2025
Silvester-Skitour
Tourenbericht Poncione di Val Piana (31. Dezember 2025)
Teilnehmer: Ueli Nietlispach (Leitung), Anja Niederberger, Brigitte Wicki, Martin Niederberger
Lange war unklar, ob wir zum Jahresende überhaupt auf die Silvestertour gehen können – die Schneelage auf der Alpennordseite war eher mager. Zum Glück wurde Ueli im Bedretto fündig und so starteten wir, die kleine Vierergruppe, frühmorgens um 06:30 Uhr in Stans. Bei eisigen Temperaturen erreichten wir All’Acqua.
Vom Parkplatz aus querten wir den Ticino und stiegen durch den steilen, lichten Wald hoch. Ein wunderschöner Sonnenaufgang liess die Gipfel der gegenüberliegenden Talseite in warmem Licht erstrahlen.
Der untere Teil war – wie erwartet – nicht der Burner, aber ab der Waldgrenze wurden die Schneebedingungen solide. Über Terrassen und sanfte Rippen gewannen wir stetig an Höhe, querten die weite Ebene auf rund 2180 m und arbeiteten uns schliesslich zur markanten Steilstufe bei gut 2360 m vor. Den Aufstieg bewältigten wir wegen der Kälte und einer leichten Brise fast ohne Pausen – meistens im Schatten, aber landschaftlich wunderschön.
Der Schlussanstieg über die steilere Flanke hinauf zum Gipfel auf 2659 m verlangte noch einmal etwas Konzentration. Oben erwartete uns endlich die Sonne – und sogar der Wind gönnte uns eine kleine Pause. Mit herrlicher Aussicht und einem originalen Heuschnaps stiessen wir auf den letzten Tag des Jahres an.
Die Abfahrt über die bereits etwas verfahrenen Hänge brachte die Oberschenkel nochmals richtig zum Brennen. Im unteren Teil hiess es dann wieder: Steine ausweichen und den Skibelag schonen. Im Restaurant in All’Acqua zeigte sich dann sogar im Tal die Sonne – ein perfekter Abschluss einer Tour, die wir wegen des Schneemangels beinahe abgeschrieben hätten, die sich aber dank guter Verhältnisse im Val Bedretto als echtes Highlight entpuppte. Vielen Dank Ueli für die grossartige Tour.
Martin Niederberger
Sa 20. Dez. 2025
Aufwärm-Skitour
Tourenbericht
Sunnighorn (Aufwärm-Skitour), 20.12.2025
Leitung: Ueli Nietlispach und Daniel Burch
Teilnehmer: Moni Amrein, Ruth Gasser, Verena Käslin, Katharina Traber, Helen Lötscher
Aufgrund der prekären Schneesituation treffen wir uns statt mit den Skiern mit Wanderschuhen und Klättergstältli in Sarnen. Zusammen geht’s über den Brünig nach Wimmis ins Berner Oberland. Leicht fröstelnd, wie sich das bei einer Skitour gehört, starten wir beim «Schattig Wald». Schnell bekommen wir warm – geht’s doch im Zick-Zack steil obsi.
Bald erreichen wir die mit Seilen gesicherten Stellen und kraxeln durch die Simmenflue hoch zum Sunnighorn. Der Name ist Programm, und wir verstauen die doch für Dezember eigentlich üblichen Kleiderschichten in den Rucksack. Der Weg ist abwechslungsreich und spannend, Platten und hübsche Waldstücke wechseln sich ab, immer begleitet mit viel Tiefblick.
Nach knapp 2h und 800 Höhenmeter erreichen wir den Gipfel auf 1397 müM, das Sunnighorn, bei prächtigem Sonnenschein. Erstaunlicherweise haben wir den Gipfel für uns allein und geniessen das Weihnachts-Picknick mit wunderbarer Aussicht in die Berner 4000er mit wärmenden Sonnenstrahlen. Innerlich wärmt uns ein feiner Gipfelschnaps (Danis hausgemachter Genepi)…
Hinunter geht’s dann über den steilen Alpinweg nordseitig via Sattelegg. Da vermissen wir das erste mal ein wenig die Skier… wär doch das Runterfahren schon schön…… Durch den «Laub-Powder» kommen wir wieder gut beim Parkplatz an. Wir geniessen noch ein Kaffee im Hirschen bevor wir uns auf den Heimweg machen.
Dankeschön an Ueli & Dani für das tolle Alternativ-Programm auf das wunderbare Sunnighorn.
Helen
Sa 18. Okt. 2025
Spätherbstwanderung Sihlseeli Biet
Wanderung Sihlseeli Biet
Leitung Bea Odermatt
Teilnehmer Ruth, Erna, Jeanette, Bernadette, Hilde, Ruth, Margarethe und Sepp
Fotos Teilnehmer
Die Tour führt uns ins Sihltal zur Quelle der Sihl. Mit dem Auto fahren wir über Schwyz, Rothenthurm, und Einsiedeln nach Studen und hinter dem Ochsenboden hinauf zum Parkplatz Gripschli 1189 m, unserem Ausgangspunkt. Schon die Fahrt ist malerisch, begleitet von den goldenen Herbstfarben.
Steil geht es auf blau- weissem Weg durch den Wald hinauf zur Alp Fläschen. Über Alpwiesen wandern wir vorbei an der Chilenmatthütte und den Böden zum Sihlseeli auf 1825 m. Der See liegt idyllisch eingebettet in einem Talkessel. Nach einer Rast steigen wir weiter auf zum Saaspass, wo uns ein neuer Ausblick erwartet. Wir bewundern die Bergwelt der Silberen und des Klöntals aus einer ganz anderen Perspektive. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den kleinen Gipfel Biet 1969 m mit Gipfelkreuz. Die Fernischt ist heute einfach nur prächtig, die Herbstfarben leuchten in ihrer Pracht.
Manch einer schwärmt von schönen Touren wie dem Diethelm, dem Drusberg oder dem Chli und Gross Aubrig. doch ausser Sepp als Schwyzer sind wir nicht oft in dieser Gegend unterwegs. Allzu lange dürfen wir nicht verweilen- vor uns liegt der Abstieg von 775 Höhenmetern. Zurück zum Saaspass und Sihlseeli schlagen wir die Richtung zur Laubiberghütte ein. Der Weg führt nun dem Bergbach Sihl entlang, der hier einen eindrücklichen, tief eingeschnittenen Graben geformt hat. Die letzte Strecke zum Gripschli verläuft über einen steilen Alpweg, doch die Farbenprach tdes Herbstes lennkt vom anstrengenden Abstieg ab.
Damit sich eine schöne Rundtour ergibt, fahren wir anschliessend über die Ibergeregg- mit einem gemütlichen Kaffeehalt auf dem Pass
Ich danke allen für die Begleitung und freue mich schon auf die nächste gemeinsame Tour mit euch.
Bea Odermatt
Mo 6. Okt. 2025
Coazhütte mit Option Piz dal Lej Alv
Wanderung Val Roseg- Coazhütte- Fuorcla Surlej
Leitung Bea Odermatt
Teilnehmer Erna, Claudia, Lucia und Vreny
Fotos Teilnehmer
Die Anreise erfolgt mit dem Auto nach Pontresina. Dort werden wir bereits von der Pferdekutsche erwartet, die uns gemütlich mit drei PS ins Val Roseg bringt. Im Restaurant Roseg Gletscher gönnen wir uns zuerst ein Kaffee. Der namensgebende Gletscher ist allerdings längst nicht mehr hier zu sehen- er hat sich weit ins Tal zurückgezogen.
Anschliessend beginnt der Aufstieg durch den Föhrenwald Richtung Margun da l’Alp Ota. Der Platz vor der Hütte lädt zu einer ersten Rast ein. Von hier führt der Weg weiter bergwärts, bis wir den Höhenweg erreichen, der uns zur Coazhütte bingt. Der letze Abschnitt ist bereits winterlich, frischer Schnee, gefallen in den vergangenen Tagen, bedeckt den Weg. Nur vereinzelt begegnen wir anderen Berggängern- im Sommer wäre hier deutlich mehr Betrieb.
Um 16 Uhr erreichen wir die Coazhütte, eindrücklich auf einem Felssporn gelegen. Zu unserer Überraschung sind wir die einzigen Gäste. Entsprechend bleibt die Stube ungeheizt, obwohl ein schöner Ofen darin steht. In unserer Primaloft- Jacke geniessen wir dennoch das feine Nachtessen. Trotz warmer Getränke bleibt es bei 13 Grad eher kühl. So ziehen wir uns bereits um 20 Uhr ins Massenlager zurück- unter zwei Decke und mit einer wärmenden Bettflasche. Wir schlafen ausgezeichnet nach dem aufwärmen.
Am Morgen begrüsst uns die Sonne am Gegenhang. Nach dem Frühstück ist auch unser Weg zur Fuorcla Surlej sonnig, und wir haben bald wieder angenehm warm. Der Aufstieg lohnt sich. Von der Fuorcla eröffnet sich ein beeindruckender Blick ins Berninagebiet mit Piz Bernina und dem markanten Biancograt. Auch die Spuren des Bergsturzes am Piz Scerscen sind gut erkennbar. Das kleine Bergseeli unterhalb der Fuorcla erweist sich einmal mehr als fotografischer Hotspot- das Panorama spiegelt sich perfekt im klaren Wasser.
Der Abstieg führt uns zur Bergstation Murtèl. Da noch die Heimfahrt bevorsteht, entscheiden wir uns für die bahn nach Surlej. Mit dem ÖV gelangen wir zurück nach Pontresinaund fahren von dort mit dem Auto zurück in die Innerschweiz.
Eine eindrückliche Tour in einer ruhigen, bereits leicht winterlichen Bergwelt- und ein weiteres schönes gemeinsames Bergerlebnis bleibt in bester Erinnerung. Danke an die Teilnehmer
Bea Odermatt
Fr 3. Okt. 2025
Churfirstenweg
‘Verhaltener Start’
Bei schönem, aber kaltem Herbstwetter war Treffpunkt in Alt St. Johann im Toggenburg. Das Innerschweizerauto hatte Verspätung wegen verschiedener Staus, bei der Anreisenden mit ÖV fuhr ein Postauto verspätet und die Tourenleiterin liess ihre Wanderschuhe daheim! Es wurde umdisponiert, der Treffpunkt nach Wildhaus verschoben und so konnte mit Verzögerung auf die ‘Zeittabelle’ gestartet werden. Mit Sesselliften zur Gamsalp, dort nach den Stressmomenten einen Kaffee geniessen – und dann gings los. Erster Gipfel war der Gamserrugg. Die Rundsicht dort war grossartig mit Säntis etc., Rheintal und Lichtenstein, Walenseegebiet und dahinter viele verschneite Berge. Nach einem kurzen Abstieg führte der Weg eine Steinhalde hinauf zum Chäserrugg, wo die Bergstation und das Restaurant bestaunt wurden, denn sie sind ein Werk des Arkitekturbüros Herzog und de Meuron. Auf den nächsten Churfirstengipfel, den Hinterrugg, war es nicht weit, die Aussicht dort oben aber grandios! Der Abstieg hatte es dann in sich! Die ersten 350 hm waren sehr rutschig, weil der Boden durch die Niederschläge aufgeweicht oder an den schattigen Stellen gefroren war. Die Schuhsohlen waren geschätzt 2cm dicker und die Schuhe ‘gepflastert’ von Dreck! In den tieferen Lagen war der Weg dann angenehmer und das Ziel, die Bergstaltion der Sellamattbahn war bald erreicht. Nochmals etwas trinken, runter fahren und dann mit dem ÖV die Autos holen. Es war ein schöner Tag – danke allen, die dabei waren!
Bea Schlumpf
Bea Odermatt, Erna Buob, Luzia Studer, Claudia Catuzzo, Françoise Canova
Mo 22. Sept. 2025
Nationalparktouren während Hirschbrunftzeit
Mo. 22.– Do. 25. Sept. 2025 Nationalparktouren
Leitung: Wisel Kiser
Teilnehmerinnen: Brigitta Heller, Rita Hesemann
Fotos: Wisel
Der Montag 22. Sept. wurde in Folge schlechter Wettervorhersage bereits vorgängig abgesagt. Nun war die Hoffnung gross, dass die restlichen drei Tage mehr trocken als nass sein mögen. In Zernez (1472) starteten wir Richtung Cluozza Hütte (1879). Mit viel Gemüse, aus dem am Weg bereitgestellten Kühlschrank, erreichten wir unser Tagesziel. Der abwechslungsreiche Zustieg und die wärmenden Sonnenstunden im Nationalpark machten uns zufrieden. Wir spähten nach den Hirschen, denn das Röhren kam uns oft zu Ohren. Um den Nachmittag zu nutzen, machten wir einen kleinen Abstecher entlang dem Fluss Cluozza. Dank Wisels geschultem Auge, Profi-Feldstecher und Wärmebildkamera, konnten wir die Tiere gut erkennen.
Die Regennacht auf Mittwoch brachte Schnee bis 2000 Meter. Das war für den ungefährlichen Weg über die Fuorcla Murter (2545) allerdings kein Problem. Gämsen und Steinböcke konnten wir sichten, während wir bei leichtem Flöckeln das Tal wechselten. Bei mystischer Wolkenstimmung mit Sonnenfenstern stiegen wir Richtung Lai da l’Ova Spin ab und überquerten die Brücke, die uns zur Haltesetelle P3, Vallun Chafuol brachte. Gegenüber wanderten wir durch Naturpur-Wald zur Alp Grimmels. Erst jetzt kam leichter Nieselregen auf, der sich beim lockeren Abstieg zum Hotel Parc Naziunal Il Fuorn (1795), wieder verflüchtigte. In unserer zweiten Unterkunft tauchten wir in eine Genusswelt ein! Das Auftauchen in der Dunkelheit des Abends brachte bissige Kälte, röhrende Hirsche und fröstelnde Beobachter mit Wärmebildkamera. Dank Arven-Wänden und wärmenden Federdecken, liess es sich gut Ruhen.
Der Morgen des Donnerstags schien hell durchs Fenster. Es war aber nicht die Sonne, sondern Schnee bis rund 1750 Meter. Nach dem Frühstück stiegen wir gut eingepackt auf zur Alp la Schera (2095). Der Schneefall kam lediglich von den Ästen des Wintermärchenwaldes. Unterhalb des Gipfels schaute ein Murmeltier in die weisse Pracht, bis es uns entdeckte. Die angenehme Steigung zog sich bis zum Gipfel des Munt la Schera (2586) durch. Schlechte Sicht auf dem Gipfel und ein kühler Wind lockte nicht zum Verweilen. Ein Rudel von 30 äsenden Gämsen entdeckten wir beim Abstieg Richtung Alp Buffalora. Mit dem Postauto ging es von der Haltestelle Buffalora P10 (1968) nach Zernez, wo wir uns dankend von unserem Leiter verabschiedeten. Mit vielen wunderbaren Naturbildern im Kopf fahren wir glücklich Richtung Westen davon.
Bericht: Rita
Ergänzung Tourenleiter
Unter dem Motto “Den Mutigen gehört die Welt”, und Dank den zwei mutigen Frauen, führte ich die Touren im Nationalpark trotz mehreren Abmeldungen in den letzten Wochen und Tagen durch. Es ist mir ein grosses Bedürfnis, Brigitta und Rita herzlich zu danken, dass sie trotz der mehrheitlich trüben Wetteraussichten teilnahmen. Gerade wegen des Schneefalls war der Nationalpark in einem anderen Licht und die Fauna auch unweit unserer Wege anzutreffen. Lassen wir doch die Bilder sprechen!
So 14. Sept. 2025
BW Kröntenhütte-Leidseepass-Leutschachhütte
SAC Tour Kröntenhütte -Leidseepass – Arnisee 14./15. September 2025
Tourenleiter: Ueli Nietlispach
Teilnehmer: Margarethe Moor, Marie-Louise Britschgi, Verena Käslin, Christoph Respond, Bruno Britschgi, Katharina Traber
Fotos: Ueli & Katharina
Wir treffen uns in Erstfeld bei der Seilbahn Wilerli. Im abenteuerlichen Seilbähndli geht es zur Bergstation Wilerli. Nun starten wir ab dort zu Fuss und die Regenjacke kann es sich für die nächsten 2 Tage im Rucksack gemütlich machen. Auf dem Höhenweg gewinnen wir stets etwas an Höhe bis zur Alp Matt. Dort wäre der alpine Weg die geplante Route gewesen, doch es wird uns abgeraten, wegen Nässe und den vielen Schafen, die dem Weg zugesetzt haben, diese Strecke zu wählen. So steigen wir ab bis Oberberg und marschieren dem Chüehplangg entlang via Fulensee Richtung Kröntenhütte. Rechtzeitig, um den Apero an der frischen Luft und die letzten Sonnenstrahlen zu geniessen, erreichen wir die Kröntenhütte. Der gemütliche Teil bringen wir problemlos hinter uns und nächtigen in der «Suite», im Adler-Zimmer.
Gestärkt nach dem Frühstück starten wir am nächsten Tag um 7.45 Uhr Richtung Leidseepass. Der Weg zeigt sich feucht und rutschig, einige Stellen müssen an Ketten abgeklettert werden bevor der steile Anstieg aufs Riedfurggi beginnt. Am klaren Leidsee geniessen wir eine Pause, danach wird der Weg zum Leidseepass alpiner. Ein abschüssiges Band und Platten müssen nach dem Pass gequert werden, wobei die montierten Ketten gute Dienste leisten. Bald darauf erreichen wir die Leutschachhütte und stärken uns auf der sonnigen Terrace. Anschliessend nehmen nicht den normalen Hüttenweg Richtung Arnisee, sondern steigen nochmals auf Richtung Sunniggrat. Die einen bevorzugen den direkten Weg zur Sunniggrathütte, die anderen gehen noch zum Sunniggrat-Kreuz und geniessen einen grandiosen Ausblick in die angrenzenden Urner Täler und Richtung Vierwaldstättersee. Der letzte Abstieg zum Arnisee hat es noch einmal in sich, der «Wurzelleger» hat ganze Arbeit geleistet… Die Wurzeln sind zum Glück trocken... Beim Arnisee angekommen nehmen wir nach Intschi gerne die Seilbahn und beenden unsere Tour mit einem kühlen Getränk im Restaurant Schäfli.
Vielen Dank an Ueli für die schönen 2 Wandertage mit alpinen Abschnitten und allen Teilnehmern für die gute Gesellschaft.
Katharina
Sa 6. Sept. 2025
Jurawanderung Creux du Van spezial
Jurawanderung Creux du Van spezial Sa 6. Sept. bis So 7. Sept. 2025
Tourenleiter: Gaby Wermelinger
Teilnehmer: Fredy Lussi, Ingrid Maag, Vreni Käslin, Maria Kiser.
Gemeinsam fuhren wir mit Fredy bis zur Ferme du Robert. Nach einer Kaffeepause wanderten wir via «Dos d’ Ane» zum Creux du Van. Auf dem Weg durften wir mehrere Steinböcke beobachten und die eindrücklichen Felsformation des Creux du Van bestaunen. Beim «le Soliat» bewunderten wir eine grossartige Aussicht zu den Alpen. Weiter führte uns der Weg wieder zur Ferme du Robert. Mit dem Auto erreichten wir anschliessend unser Hotel de la Truite in Champ du Moulin.
Wir hatten dann noch genügend Zeit, um die imposante Areuse - Schlucht zu besuchen. Mit dem Zug ging es zurück zum Hotel. Nach dem Bezug der Zimmer und einem Apéro genossen wir ein vorzügliches Fischgericht. Müde und zufrieden zogen wir uns nach einem gemütlichen Beisammensein in unsere Schlafräume zurück.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf zum Aufstieg auf den Pré de Treymont. Über eine kurze Leiter führte uns der Pfad zum Reservoir auf den Grat und weiter via Grande Ecoeurne. Zwischendurch durften wir immer wieder eine tolle Aussicht geniessen. Weiter führte der Weg zum Signal du Lessy. Von hier aus folgte der Abstieg via Grand Côte wieder zurück zum Hotel.
Nach einer Kaffepause machten wir uns wieder auf den Heimweg zurück in die Innerschweiz.
Danke der Tourenleiterin Gaby für diese wunderschöne Tour, welche wir an beiden Tagen bei angenehmem Wanderwetter geniessen durften.
Maria
Sa 30. Aug. 2025
Hochtour Gspaltenhorn 3436müM
Leitung: Beat Niederberger
Teilnehmer: Stefan Riebli, Kaja von Rotz, Maria Kiser, Pietro Parodi, Silvia Burch, Thomas Waser
Am 30. August wanderten wir bei Regen und Nebel von der Griesalp zur Gspaltenhornhütte, wo wir mit einem hervorragenden Spaghetti-Znacht verköstigt wurden. Nach einer kurzen Nacht nahmen wir um 05.15 Uhr den Weg zum Bütlassensattel unter die Füsse. Schon bald, etwas unterhalb des Sattels, war der Pfad mit Neuschnee bedeckt. Deshalb schnallten wir auf dem Bütlassensattel die Steigeisen an und machten uns Richtung Einstieg auf.
Im Gegensatz zum Hüttenaufstieg durften wir am Grat einige Sonnenstrahlen geniessen. Trotz der erschwerten Bedingungen durch den Neuschnee kletterten wir zügig in Zweier- und Dreierseilschaften über den Leiterngrat. Auch den „bösen Tritt“ meisterten wir ohne Schwierigkeiten und erreichten um 10.15 Uhr den Gipfel. Nach einigen Gipfelfotos stiegen wir über die gleiche Route zurück zur Gspaltenhornhütte. Besonders die Abseilstellen bereiteten uns viel Freude.
Der Abstieg vom Bütlassensattel gestaltete sich wegen des losen Gerölls in den steilen Hängen etwas mühsam. Gestärkt mit Kuchen und Getränken machten wir uns schliesslich auf den Weg zurück zur Griesalp. Als wir beim Parkplatz ankamen, waren wir bereits 13 Stunden unterwegs. Dementsprechend ruhig verlief die Heimreise im Auto – manch einer durfte die Tour nochmals im Traum erleben.
Es war eine grossartige Gruppe, und es hat mir sehr viel Spass gemacht, diese Tour zu leiten.
Beat Niederberger
Sa 23. Aug. 2025
Arpelistock-Sanetschpass
Konte Wanderung durchführen, waren zwei erfolgreiche Tage. Habe die Tour allerdings auf Grund technischer Schwierigkeit umgekehrt. Wir starteten beim Sanetsch Stausee zum Arpelistock und von dort hinunter zur Geltenhütte. am zweiten Tag gingen wir von dort über Chüetungel, Tungelpass, Hengstenssprung dann hinunter zum Iffigsee und Iffigenalp. Wetter war uns hold und alle kamen gut ans Ziel.
Konte Wanderung durchführen, waren zwei er ...
Do 14. Aug. 2025
Klettertour Lobhörner
So 3. Aug. 2025
Cap.Medel - Piz Medel -Terrihütte Vrin
Piz Medel & Co – 3. – 6. August 2025
Teilnehmende: Vreni & Hans, Martha, Monika, Marie-Louise, Fränzi, Margarethe, Gaby, Philip
Leitung: Wisel
Co-Leitung: Gaby
Bericht: Wisel
Fotos: Wisel
Etwas unsicher ist der Wetterbericht für diese 4 Tage. Deshalb warten die Angemeldeten gespannt, auf die Zu- oder Absage der Tourentage, die uns ja auch in’s Hochgebirge bringen sollen.
Etwas Mut ist angebracht, doch ich sage zu mit dem Hintergedanken, bei «Bedarf» halt den über 3200 Meter hohen Piz Medel aus dem Programm zu streichen. Alles andere wird schon gehen….
Und wie es geht! Das zeigt sich schon beim Zusammentreffen, spätestens in Disentis und Curaglia, wo die fröhlichen Gspändli und die Sonne um die Wette strahlen.
So wandern wir gut gelaunt durch das Val Platas und steil hoch zur Camona da Medel, auf 2507 Meter. Eine schöne Hütte auf ebenso schönem Platz, was sich spätestens beim herrlichen Sonnenuntergang herausstellt.
Früh verlassen wir die Camona am zweiten Tag, denn am Nachmittag sind Niederschläge vorausgesagt. Später in drei Seilschaften über den Medelser Gletscher und in leichter Kraxlerei über den NO-Grat, erreichen alle das mit Eiszapfen verzierte Gipfelkreuz auf dem Piz Medel. Lange bleiben wir nicht, denn von überall her ziehen Nebelschwaden auf. Der Abstieg auf gleichem Weg. Wir schauen zu, wie der Gipfel nach und nach in Wolken gehüllt wird. Um es aber vorweg zu nehmen, der Nachmittag wird dann wieder viel besser und ein fast wolkenloser Himmel zeigt sich.
Glücklich verbringen die einen beim Jassen in der Hütte, andere steigen noch auf den 2935 Meter hohen Piz Caschleglia, wo tief darunter die tiefblauen Lai Encarden um die Wette leuchten.
Zeitig wiederum verlassen wir am 3. Tag die Hütte, steigen ab ins Val Lavaz, um dann wieder 500 Hm über den Glatscher da Lavaz, oder was davon übrig geblieben ist, zur Fuorcla Sura da Lavaz (2702) aufzusteigen. Auf der anderen Seite wieder gleichviel Hm nitsi, an schönen Bergseen vorbei, zur Greinaebene, wo sich ein Besuch des imposanten Greina-Bogens fast aufdrängt. Der mehr als 6 km lange Pfad über die Aue Plaun Greina, einer schönen Flusslandschaft, welche beinahe vor x Jahren einem Stausee weichen musste, zieht sich dahin. Der Weg wird wieder etwas abwechslungsreicher, bevor wir glücklich die im Umbau befindende Terrihütte erreichen. Apéro Time!
Gewitter in der Nacht, Nebel am Morgen. Doch der vierte und letzte Tag wird gut, ziehen wir doch frisch gestärkt und bereits im Antlitz von Steinwild nach dem obligaten Gruppenfoto von dannen. Der Weg durch die tiefe Schlucht wurde vor 2 Jahren mit einer Hängebrücke versehen. Auf gutem Weg geht’s nach der Brücke obsi zum Pass Diesrut (2428) und an geschlossenen Beizen vorbei nach Vrin. Vor einer Bäckerei verköstigen wir uns mit Gluschtigem, sinnieren über die vergangenen 4 Tage, schmieden neue Wanderideen und besteigen glücklich und zufrieden das Postauto, welches uns zurück in die Zivilisation bringt.
Einen ganz lieben Dank an alle! Mir haben diese Tage mit euch zusammen sehr gut gefallen. Bis auf ein andermal.
Wisel
So 27. Juli 2025
Hochtour Rosenhorn
Hochtour Strahlhorn 28./29. Juli 2025
Tourenleiter: Ueli Nietlispach und Patrick Mathis
Teilnehmer: Beat Schäublin, Maria Kiser, Margrit Scheuber und Katharina Traber
Ursprünglich angemeldet waren wir für die Hochtour Rosenhorn. Doch Petrus meinte es ein weiteres Mal nicht gut mit uns… Somit organisierten unsere Tourenleiter kurzfristig eine Alternative – das Strahlhorn.
Es folgt am Montag eine zu Beginn noch Regenfahrt ins Wallis. In Saas-Fee nehmen wir den Alpin-Express (wenig Express…) bis zur Station Felskinn. Von da starten wir den kurzen Fussmarsch in die Britanniahütte mit Sonne im Gesicht, jedoch kühlen Temperaturen. Die Besteigung des Klein Allalins muss vor dem Abendessen noch gemacht werden. Nach einem feinen Abendessen und guter Gesellschaft gehen wir Richtung Schlafraum.
Um 3 Uhr klingelt der Wecker und um 4 Uhr starten wir bei Minustemperaturen und vollommender Dunkelheit Richtung Allalingletscher. Nach rund einer Stunde erreichen wir den Gletscherrand, nach etwas mühsamen Suchen der Steinmanndli-Wegmarkierungen durch ein riesieges Geröllfeld. Stetig den Gletscher hinauf geht es gemütlich zum Adlerpass, mit Genuss der ersten Sonnenstrahlen im Gesicht. Der Gipfel des Strahlhorns schon länger im Blickfeld, jedoch zieht sich die Strecke in die Länge. Nach 6 Stunden stehen wir zu sechst auf dem Strahlhorn mit perfekter Sicht, sogar das Matterhorn zeigt sich ohne Fahne. Da wir die letzte Bahn ab Felskinn erwischen müssen, ist Tempo angesagt. Beat nimmt dies sehr ernst und gibt Gas… Nach bloss 2 Stunden und 15 Minuten erreichen wir wieder die Britanniahütte. Eine Stärkung wohl verdient und der Rückweg nach Felskinn erfolgt, ohne Eile für das Erreichen der letzten Bahn. In Saas-Fee verabschieden wir Beat und gönnen uns zu fünft noch an der Sonne eine Stärkung. Die Rückfahrt rückt gut voran und wir erreichen Sarnen müde aber vollkommen glücklich.
Danke den Tourenleitern für die kurzfristige Umplanung der Tour, welche auch wettertechnisch vollkommen gelungen ist!
Katharina
Mo 21. Juli 2025
Vrin - Scaletta - Bovarina - Lukmanier
Weil es zu wenige Anmeldungen hatte, fand die Tour ‘privat’ statt. Leider spielte das Wetter am ersten Tag nicht mit und die Wanderung von Vrin über die Greina musste gestrichen werden. Alternativ reisten wir via Olivone mit dem Alpinbus nach Pian Geirett und stiegen von dort in einer knappen Stunde zur Scalettahütte auf bei trockener Witterung. Der nächste Tag versprach Sonnenschein und so stand dem Steinbockweg in die Bovarinahütte nichts im Weg. Einem steilem Aufstieg von Pian Geirett aus Richtung Pass d’ Uffiern folgte ein ‘Blockweg in Gratnähe, wo einige Stellen mit Ketten gesichert waren. Der Abstieg führte am Lago Retico vorbei. Es war wunderschön dort und ein Fussbad durfte nicht fehlen. Das letzte Wegstück war ein Abstieg von 500m zur Bovarinahütte. Die Wetterprognosen für den nächsten Tag waren durchzogen und ab 15 Uhr konnte Regen erwartet werden. Wir beschlossen, wie geplant Richtung Cantonill zu wandern und dort die Entscheidung T4 / T3 zu fällen. Sicherheit geht vor, deshalb wanderten wir über Anvéuda – Pizzo die Cadrègh – Passo di Gana Negra auf den Lukmanierpass. Vom Regen blieben wir verschont, es waren drei wunderbare Tag!
Marianne Wiese, Françoise Canova, Bea Schlumpf