Skitour Urseren
Grindelgrat und Wildgärst statt Urseren
TN: Andrea, Katharina, Ueli, Wisel
TL: Wisel
Fotos und Bericht: Wisel
Kurzfristig flattert eine Abmeldung herein. Deshalb Rückfrage bei den Restlichen und deren (Touren-) Wünschen. Mein Vorschlag, statt Urseren ins Rosenlauital zu gehen, kommt gut an. Kurzfristige Reservation in der gemütlichen Brochhütte.
Start zu zweit auf der Schwarzwaldalp um die Mittagszeit mit dem Ziel, soweit möglich zum Grindelgrat hoch zu fellnen. Wegen der fortgeschrittenen (Nachmittag-) Zeit kurz vor dem Grat “zvierenet” und abgefellt. Wunderbar und wegen der feudalen Verhältnisse viel zu kurz ist die Abfahrt im Frühlingssulz zur Brochhütte. Heidi empfängt uns dort herzlich und das Bier auf der sonnigen Terasse erfrischt Körper und Seele.
Das Dog-Spiel nach dem feinen Raclette mit zwei zufällig anwesenden weiteren SAC-Engelberg Mitgliedern gestaltet sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten für den (Spiel-) unerfahrenen Schreiberling in eine Win-Situation.
Halbi 7ni ist Frühstück. Anschliessend trifft Katharina und Ueli ein. Gemeinsam steigen wir hoch und höher, begleitet von interessanten Gesprächen, welche aber je höher unso mehr abnehmen, denn die Luft wird dünner und wegen dem Saharastaub vermutlich auch dicker und deshalb schwerer einzuatmen. Knapp 1500 Hm ja sind auch kein Pappenstiel!
Wir geniessen auf dem Gipfel die Weitsicht in die Heimat, gegen Westen und Süden die z.T. nur schemenhaft im kamelfarbigen Staub auszumachenden Alpen und Hochalpen.
Welch eine Abfahrt! Schwung um Schwung, bis vor unsere Autos, im besten Frühlingssulz. Schade, dass es nicht noch weiter geht, die Oberschenkel sind uns aber dankbar.
Der Trunk und das Zvieri in der Gartenbeiz des Zwirgi haben wir uns verdient!
Danke den Teilnehmern für die Begleitung!
